Wie es gerade ist

Wieder kein Bild.

Ich komme einfach nicht dazu mich um eine neue Blogseite zu kümmern. Seit letztem Montag lag ich schon wieder flach. Heute habe ich einen PCR-Test. Nach fünf Monaten, die ich hier lebe, habe ich ENDLICH einen Arzt gefunden, den mir eine Freundin empfohlen hat und der bereit gewesen ist mich aufzunehmen. Alles nicht so einfach im neuen Bundesland.

Sowieso ist alles nicht so einfach, seitdem ich im März 2020 Covid hatte. Es gab und gibt immer wieder gute Zeiten, aber die halten nur kurz und dann kommt wieder die Leere, die Ideenlosigkeit, die Konzentrationsmühen. Mir macht das immer wieder Angst. Natürlich steuer ich dagegen, bisher aber nur mit mäßigen und vorübergehenden Erfolgen. Gestern erzählte mir eine Freundin vom Fatigue Syndrom – du meine Güte, da passt ja fast alles! Darauf werde ich den Arzt aufmerksam machen und hoffe erstens, dass er Verständnis hat und zweitens, dass mir geholfen werden kann. Ich möchte einmal wieder vor Ideen übersprudeln, ob es nun meine Texte oder meine Bilder betrifft, ich wünsche mir wieder lange Spaziergänge, ohne, dass ich nach einer halben bis einer Stunde vollkommen am Ende bin.

So seht es mir bitte nach, dass ich weiterhin nur sporadisch meinen Blog weiterführen werde. Sowie ich Zeit, Raum und genügend Konzentration habe lese ich bei euch und kommentiere auch.

Dies alles schreibe ich nicht, um mich zu rechtfertigen, denn dafür gibt es schlichtweg keinen Grund, ich schreibe das, damit ihr wisst, warum mein Blog vor sich hin kümmert. Danke für euer Verstehen.

Die Dinge im Hintergrund

Es war einmal

Es war einmal eine Einladung von einer Gruppe von Twitterinnen und Twittern an einem Hörspiel mitzuwirken. „Zerpochen“ – Autor: Peter Walther – es fehlten noch Frauenstimmen.

Meine Rolle war klein und willkommen – und dann war ja da auch noch das Duett mit Uli G. (meiner Namensvetterin, nur mit einem L) und mir und der Chor. Mit unseren bescheidenen, technischen Mitteln war es nicht möglich diesen so aufzunehmen, dass jede und jeder den Part bei sich zu Hause spricht oder schreit oder singt und dieses dann zusammen zu schneiden. Guter Rat war erst einmal teuer.

Die Idee uns in Ortenberg zu treffen, wo einer von uns eine Lesung hatte, ward geboren. Anfang September war es soweit. Vier Menschen, die sich noch nie außerhalb von Videokonferenzen begegnet waren, standen sich gegenüber. Eine Ferienwohnung, die eine von uns für alle gesponsert hatte, war unser Aufnahmestudio. Aber erst einmal war der Leseabend und ein Zusammensitzen danach. Das war wohl einer der lustigsten Abende 2021 überhaupt. Und so ging es weiter, nur unterbrochen von einem kurzen Schlaf, trafen wir uns im Wohnzimmer der Ferienwohnung wieder und nahmen die Chorpassagen auf. Was hatten wir wieder für einen Spaß!

Viele Videokonferenzen und Diskussionen weiter, sowie viel Schnibbel- und Tonarbeit von Peter Walther führten uns zu dem Punkt: „Fertig“, jetzt laden wir Leute zu einem Zoommeeting ein und stellen das Hörspiel vor. Das war vorgestern.

Und es war ein Erfolg. Nein, das Hörspiel ist nicht perfekt, das war und ist auch gar nicht unser Anliegen, es geht um den Inhalt, es geht um Politik, Rock’n Roll, Punk und Dada und auch um den Spaß am Tun, genau das haben die Zuhörer=innen verstanden. Herz, was willst du mehr?!

Nun wird es weitergehen, zum einen soll das Hörspiel mehr Menschen zugänglich gemacht werden, zum anderen stricken wir an neuen Ideen. Ich werde berichten.

Noch eins: hat jemand von euch Interesse mal an einem „Bunten Leseabend“ teilzunehmen? Wenn, dann sende ich gerne die Zugangsdaten rechtzeitig zu. Wenn alles gut geht, wird der nächste Leseabend im Februar stattfinden.


Wir … das ist eine kleine Gruppe von kreativen Menschen, die schreiben, gestalten, Musik machen, fotografieren etc., im Alter von 55-72 Jahren.

Schweigsam

anklick = großes Bild – please click to enlarge

Ohne Kopf kein Denken. Ohne Beine keine Fortbewegung. Mit den Longcovidfolgen fühle ich mich an manchen Tagen genau so: halb.

Es ging ja wieder einmal gute zwei Wochen vorwärts, seit dem Wochenende geht wieder kaum etwas, das zerrt und zährt.

Kein „aber“, keine Pointe.


Übersetzen / Translation / Traduction

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Nachtrag Sonntagsbild 37 2020

Morgenstille

Ich hatte diesen Beitrag für gestern vorbereitet. Warum auch immer noch, wurde er aber nicht veröffentlicht, so reiche ich ihn heute nach und wünsche Euch allen eine gute Woche mit stillen Momenten.

Ein Pausenzeichen

Sommerzeit

Noch eine Woche bin ich in den etwas kühleren Bergen des Suedschwarzwaldes. Genießen, meditieren und auch jeden Tag ein bisschen arbeiten. So lässt es sich leben!

Privates

Eigentlich hätte heute mein Beitrag zum Alltagsprojekt erscheinen müssen, der vorbereitet ist, den ich jetzt aber nicht einstellen kann und will, da ich dieses Mal auch zu einer Debatte einlade. Ich muss heute aufgrund eines Sterbefalles viele hundert Kilometer fahren und komme erst Anfang der Woche zurück, dann brauche ich bestimmt auch noch Zeit und Raum für mich, bis ich mich einer Debatte und anderem wieder zuwenden kann.

Ihr versteht das, das weiss ich und das tut gut!

Danke und euch allen Schönes und Freundliches auf euren Wegen,

Ulli

P.S. Das obige Bild ist als Einschwingung für meinen Alltagsbeitrag gedacht, in dem es um Netze und Vernetzungen gehen wird …

Ich bitte euch dieses Mal auf Kommentare zu verzichten, da ich sie eh nicht lesen oder beantworten kann!

Ping Pong 008

Ping 008 – Gerda an Ulli

Bunte Träume …

Pong 008 – Ulli an Gerda

… husch und weg.

Draufklick = große Bilder



Ping 009 – Ulli an Gerda

Sie ist so schön …



Das ist die Idee zum Ping Pong zwischen Gerda Kazakou und mir → https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

Was bisher geschah → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/

Im Wendekreis von Liebe und Hass: Über das Elend der Pornografie — Neue Debatte

Ein sehr lesens- und nachdenkenswerter Artikel. Er passt auch zu der heutigen Radiosendung im SWR2, in der das Ganze auch Thema gewesen ist und eine Psychologin von ihren Erfahrungen in ihrer Praxis gesprochen hat, die den letzten Satz bestätigen.

Die Pornoindustrie ist eine Facette der Welt, die vor unseren Augen in den Abgrund torkelt. Im großen Endspiel zerstört sie das Lieben, Begehren und Umarmen. Der Beitrag Im Wendekreis von Liebe und Hass: Über das Elend der Pornografie erschien zuerst auf Neue Debatte.

über Im Wendekreis von Liebe und Hass: Über das Elend der Pornografie — Neue Debatte

Ich bin etwas beunruhigt

Ob dieser kleine Beitrag jetzt etwas nutzt, weiß ich nicht, aber ich versuche es mal. Gestern teilte mir Christiane mit, dass sie die Etüde nur über meinen Ping bei ihr aufgespürt hat, dieser aber nicht im reader erschien. Tatsächlich ist extrem wenig Verkehr auf meinem Blog, viel weniger als sonst und jetzt bin ich etwas beunruhigt. Hat jemand einen Tipp?