Im Wendekreis von Liebe und Hass: Über das Elend der Pornografie — Neue Debatte

Ein sehr lesens- und nachdenkenswerter Artikel. Er passt auch zu der heutigen Radiosendung im SWR2, in der das Ganze auch Thema gewesen ist und eine Psychologin von ihren Erfahrungen in ihrer Praxis gesprochen hat, die den letzten Satz bestätigen.

Die Pornoindustrie ist eine Facette der Welt, die vor unseren Augen in den Abgrund torkelt. Im großen Endspiel zerstört sie das Lieben, Begehren und Umarmen. Der Beitrag Im Wendekreis von Liebe und Hass: Über das Elend der Pornografie erschien zuerst auf Neue Debatte.

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Chemnitz und der Casino-Kapitalismus

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Bitte nicht die alten Rituale! Bitte jetzt keine Empörung, die in der Selbstbestätigung haften bleibt. Das hatten wir alles schon. Nach Rostock, nach Hoyerswerda und und und. Die Phänomene sind die gleichen geblieben, Hass ist umgeschlagen in Gewalt, und getroffen hat es diejenigen, die am wenigsten für alles konnten, was die anderen bedrückte. Und dennoch: die moralische Empörung mag einigen Halt geben, politisch verändern wird sie nichts. Noch immer wird von Humanität und Menschenrechten geredet, als seien das sakrale, museale Werte, die irgendwo entstehen und die die guten Menschen bewahren mögen. 

Nein, Menschenrechte sind den Treibern schrecklich egal, die ihre Geld- und Machtpolitik weltweit durchsetzen und immer mehr Orte auf unserem Planeten verwüsten. Die Epoche des Wirtschaftsliberalismus hat die Weltwirtschaft in eine sich wandelnde Koalition von Individuen verwandelt, die Märkte und Ressourcen unter sich aufteilen. Tatsächlich sind die Nationalstaaten im Niedergang, aber nicht, wie manche glauben, zugunsten höherer Institutionen…

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Nur ein Bild

So sah es am ersten Abend im sogenannten Foyer in Lothringen aus, das Mandala ist in seiner Entstehung, nach zehn Tagen löste es sich wieder auf, es trägt noch immer.

Herzliche Grüße in die Runde, schön wieder hier zu sein, wenn auch noch mit wenig Zeit –

Ein bisschen Farbe 001

Duett XVIII  1-2

-1-

-2-

Es war einmal in der Bretagne, als ein Mann den Strand entlang ging und eine Frau zeitgleich zum Wasser. Sie kannten sich nicht. Bei dem einen leuchtete der Rucksack rot, bei der anderen die kurze Hose.

Schon lange einmal wollte ich diese Gegenüberstellung machen, nun war es soweit.

Inspiriert hat mich Doru Vultureşti. In unregelmäßigen Abständen zeigt sie Schwarz-weiß-Bilder bei denen auch immer ein kleines bisschen Farbe bleibt. Die Technik dahinter hat mich neugierig gemacht, sodass ich begann zu experimentieren. Dank gimp war es dann einfacher als zunächst gedacht.

 

Unser Umgang mit Armut ist vollkommen falsch!

Zum gestrigen Thema fand ich gerade noch diesen Artikel, den Alice Greschkow schon im Juni dieses Jahres postete und von Achim Spengler: https://achim-spengler.com/ rebloggt wurde – auch möchte ich euch noch darauf aufmerksam machen, dass ich bei meinem heutigen Artikel zwei neue Links hinzugefügt habe.
Auf twitter, siehe noch folgendes: https://twitter.com/JmVolckmann

P.S. es ist noch erstaunlich wieviele Menschen sich schon auf unterschiedlichste Weise mit diesem Thema beschäftigt haben, hier noch ein Link zu Traumspruchs Blog:

https://traumspruch.wordpress.com/2015/05/09/alltagsheld/

und diesen Link, den Jutta Reichelt in den Kommentarstrang bei tikerscherk eingefügt hat, es geht um den Umgang mit Bettler *innen, verfasst von der Caritas:

https://www.caritas.de/beitraege/13-tipps-fuer-den-umgang-mit-bettelnden-menschen/1130389/

ich danke euch allen für euer Mitwirken und euer Mitgefühl, das alles bringt dann eben doch ein bisschen Wärme in die kälter gewordene Welt und nährt nicht nur mich!

Alice Greschkow

Es ist nicht leicht, direkt über finanzielle Armut zu reden, ohne paternalistisch oder taktlos zu werden, weswegen man lieber gar nicht darüber redet. Wer die Armen Deutschlands sind, von denen in Armutsberichten und Nachrichten über Ungleichheit gesprochen wird, ist unklar – sie haben kein öffentliches Gesicht. Dabei wird der Anteil der Armutsgefährdeten – also jener Menschen, die weniger als 60% des Durchschnittseinkommens erhalten – auf bis zu 15% geschätzt. Natürlich – diese Definition ist trügerisch, da sie die regionalen Unterschiede nicht abbildet, Preise in München sind schließlich nicht mit denen in Chemnitz zu vergleichen, genauso wenig wie Gehälter. Nichtsdestotrotz gibt es auch in Deutschland Fälle von dieser relativen Armut, die einen großen Einfluss auf unsere Gesellschaft und die Politik haben.

Arme Menschen denken anders

Der Psychologe Eldar Shafir (Universität Princeton) und Sendhil Mullainathan, Professor der Volkswirtschaftslehre (Universität Harvard) haben ein sehr kontroverses Buch herausgebracht: „Scarcity: The New Science of Having…

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Schaut doch auch einmal hier

Am 17. Februar startete Julia Feller auf ihrem Blog „Ästhetische Erziehung“ eine neue Serie mit dem Titel „The past was also female“. Ihr Porträtreigen von großartigen Frauen begann mit Frida Kahlo, siehe hier →

http://aesthetische-erziehung.de/2017/02/17/the-past-was-also-female-frida-kahlo-illustration/

Es folgten Porträts von Hanna Arendt, Sophie Scholl und Sylvia Plath. Eine Serie, die mich so begeistert, dass ich mir wünsche, dass sie Viele anschauen!

Ich wünsche euch einen schönen Abend und Freude mit den Zeichnungen von Julia Feller.

Anthologie „Wenn Wurzeln Flügel tragen“ ab sofort erhältlich

Ich freue mich! Ich freue mich, dass meine Geschichte in dieser Anthologie einen Platz genommen hat und ich freue mich, dass diese nun erschienen ist.
Mein herzlicher Dank gilt Tristan Rosenkranz, der die Idee für die Anthologie hatte, Denise Maurer, die mich auf das Projekt aufmerksam gemacht hat, sowie allen, die mitgemacht haben und die dafür gesorgt haben, dass eine Idee Wirklichkeit wurde.

Der Erlös aus dem Verkauf kommt geht an die „gemeinnützige Initiative Gleichmaß e. V.“

Ende Februar

Ein Tag Anfang Februar

feb 02

Fastenzeit, ich spare Worte, verschlanke Zeilen, verdichte und lasse Raum. Keine Erklärung, keine Rechtfertigung, keine Regel, kein Thema, die Sätze sind sich selbst überlassen. Nur das Meer schlägt immer wieder Wellen in den Sätzen. Nebenbei entsorge ich Zweifel, Teile meiner Scham und meines Kleinseins. Am Montag kommt die Müllabfuhr.


 

feb 01a

Es gab viele graue Tage in diesem Februar. Schwer hingen die Wolkenschichten über dem Hochtal. Schwer blieben die täglichen Nachrichten. Mir tut das Vokabular nicht gut. Ich muss daran denken, dass man nur oft genug ein Wort wie Krise oder Feind oder Krieg hören muss, bis all das Realität geworden ist. Es kursiert im Netz ein Zitat von Goebbels, er soll 1949 in Nürnberg gesagt haben, dass es einfach sei ein Volk von einem Krieg zu überzeugen. Zuerst benennt man den Feind, dann beschwört man die Bedrohung und wenn das Feindbild groß geworden ist, die imaginierte Bedrohung reichlich Angst und Hass erzeugt hat, dann ist ein Volk bereit … Und das geht gar nicht!


0085 19.02.16

Leise wehen die Blätter der Wasserlilie im Heizungswind, zwitschert der Vogel der Küchenuhr eine Stunde. Jede Stunde ein anderer. Der Schmerz wächst im Minutenraum, Müdigkeit liegt auf den Lidern. Als wäre es zu spät geworden für einen neuen Weg.


 

0086 19.02.16 das Boot selbst ist der sichere Hafen

Und wie ich mir noch einmal die Boote von Herrn Googa anschaue, frage ich mich, ob das Boot selbst der sichere Hafen ist.


 

feb 03

Und natürlich gab es neben all der Schwere auch die Freude. Viel sogar. Damit habt auch ihr zu tun, ihr, die hier lest und kommentiert und selbst Wunderbares schafft und all das, was ich neben Krise, Krieg und Feind noch lese und das ist erstaunlich viel Mut, Hilfsbereitschaft und Entschlossenheit. Ich stapfe jetzt in den März, laufe den Winter aus meinen Knochen hinaus, jeden Tag ein Stück.


Anmerkung

Den kleinen Clown auf dem dritten Bild habe ich irgendwann im Dezember aus dem Netz gefischt, leider stand kein Urheber dabei, bitte teile mir doch mit, falls du weisst von wem er ist, ich würde gerne das copyright vermerken. Danke.