Nach der Schneeschmelze

Nach dem Hochwasser

Der vorbei gegangene Winter hat einiges verändert. Unzählige Bäume haben nicht überlebt, das Hochwasser hinterließ Sandbänke auf einstigen Wiesen,

Plastikmüll in Bäumen, Sträuchern und Uferwegen. Gestern haben eine Freundin und ich einen Teil davon aufgesammelt. Der mitgenommene gelbe Sack war schnell voll und wie werden noch einmal losziehen müssen und nehmen dann wohl mehr als nur einen Sack mit. So landet das Zeug nicht im Meer und auch nicht in den Mägen der Vögel.

Die derzeitigen afrikanischen Hochdruckströme bescheren ungewöhnlich warme Februartage und Saharastaub. Der Blick in den Südwesten zeigt es, während der Blick in den Nordosten nahezu ungetrübt ist.

Ungetrübt ist auch die Freude an den Schneeglöckchen und an dem Nachmittag mit der Freundin.

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37 Gedanken zu „Nach der Schneeschmelze

  1. Liebe Ulli,
    schlimm mit dem Hochwasser und den Schaeden in der Natur bei Euch. Hier lag zum Glueck nicht so viel Schnee, dass es zu Hochwasser kommen konnte. Der Schnee war, als er taute, fuer den Boden eher „bekoemmlich“, denn das Wasser konnte einsickern. Das brachten wir hier, und wir wuerden noch viel mehr „beneficial“ [wie ich das hier nenne] Niederschlaege brauchen.
    Saharastaub kommt sogar hier auch mal vor, gelegentlich, aber nur sehr selten. Hier haben wir eher Staub bzw. Rauch, der von (Wald)braenden in Mexiko stammt. Ich hoffe, Du brauchst bald weniger unter dem Saharastaub zu leiden und kannst die schoenen Fruehlingsblumen geniessen.
    Liebe Gruesse, und mach’s gut,
    Pit
    P.S.: hier soll es heute bis zu 25 (!!) Grad werden. Vor einer Woche waren es noch unter -10!

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    • Lieber Pit, wir haben hier heute 21° – sorry, aber ich empfinde das als abartig. Meine Freude über den Vorfrühling ist und bleibt ambivalent. Aber ich habe heute die Radelsaison eröffnet und war mit meinem Enkelsohn an einem anderen Stück des Flüsschen, wo wir erneut Plastik eingesammelt haben, das könnte ich noch viele Tage machen, wahrscheinlich werde ich einen Artikel für das Gemeindeblättchen schreiben und im Ort zu einer gemeinsamen Aktion aufrufen, alleine ist das nicht zu wuppen.
      Herzliche Grüße
      Ulli

      Gefällt 2 Personen

      • Liebe Ulli,
        kein „sorry“ noetig. Es ist wirklich abartig, ebenso wie die 25 Grad hier. Ich bin zwar daran gewoehnt, dass man hier manchmal schon im Januar in kurzer Hose radeln kann. Das ist fuer Suedtexas gar nicht abartig. Aber solche Temperaturen und solche Temperaturspruenge sind doch auch hier unueblich. Obwohl: schon Cabeza de Vaca, der als erster Europaeer im 16. Jahrhundert 8 Jahre lang Siedtexas durchwandert hat, berichtet von dem, was man heute einen „Blue Northerner“ nennt, ein ploetzlich einsetzender eisiger Wind aus dem Norden, der – und das nicht nur im Winter – Frost bringt.
        Ein ganz grosses Lob, liebe Ulli, fuer Dein Engagement im Aufsammeln von Muell und Unrat. An den Fluessen entlang ist das hier nicht moeglich, weil da so gut wie alles Land in Privatbesitz ist. Aber entlang der Strassen gibt es die Moeglicheit fuer ein „Sponsoring“ fuer das Aufsammeln von Muell. Da verpflichtet man sich, einen Abschnitt von 2 Meilen regelmaessig von Muell zu befreien. Das tun Privatleute, Schulen, Clubs, und sogar Firmen. Finde ich ein prima Einrichtung.
        Sei herzlichst gegruesst,
        Pit

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        • Danke für dein Lob, lieber Pit. Ich mache das ja schon länger und immer wieder, allerdings vorher im Wald. Nun aber lebe ich am Fluss und leider komme ich auch nicht überall dran, das Wasser ist noch zu frisch, um hineinzusteigen.
          Im alten Dorf gab es solche Aktionen, wie du sie beschreibst, auch zweimal im Jahr, als Dorfgemeinschaftsprojekt. Erschreckend finde ich ja, dass das meiste, was ich aufsammel oder von den Ästen der Uferbäume klaube Plastik von der Silage der Landwirte ist. Dass Menschen, die mit der Erde und mit Tieren arbeiten einfach kein Bewusstsein dafür entwickeln, dass die Erde ein lebendiger Organismus ist und pfleglich behandelt werden will, das will mir einfach nicht in den Kopf und das schon seit Jahrzehnten nicht.
          Alles lamentieren und ärgern bringt nix, also tue ich mein kleines bisschen, damit die Welt nicht vollkommen vermüllt. Heute war ja der Enkelsohn dabei, er ist jetzt 7 Jahre alt und wir hatten angeregte Gespräche darüber.
          Nochmals herzliche Grüße an dich, Ulli

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    • Genau darum geht es mir, liebe Ule, ich mag eben auch nicht nur meckern.
      Und ja, ich kann schon jeden Tag die kleinen und größeren Freuden wahrnehmen, auch in der Tiefe 🙂
      Herzensgrüße an dich,
      Ulli

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  2. Liebe Ulli, auch ich klaube Müll auf, wo es nur geht und manchmal bin ich soooo zornig. Ich war gestern seit Langem wieder mal am Rhein, auch da hat das Hochwasser Einiges zutage gebracht. Aber ich habe auch ein schönes Fundstück mit nach Hause gebracht. Und so viele Schneeglöckchen und Kraniche wie in diesem Frühjahr habe ich noch nie gesehen. Du siehst, auch hier liegen Freud und Leid dicht beieinander. Dir gute Besserung. Liebe Grüße vom Rhein. Marie

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  3. Tolle Fotos, auch wenn sie nichts wirklich Gutes zeigen.Gemeinsam sammelt es sich besser, liebe Ulli. Dann sieht man es entspannter, oder etwa nicht?
    Ist das die Wiese, die da durch ihre Wieschen fließt? Dein Foto erinnert mich so sehr.
    Liebe Grüße zum späten Morgen von Bruni

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