Sonntagsbilder 07 2020

Was sich manchmal so ergibt

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draufklick = große Bilder – please click to enlarge

Meine älteren Leserinnen und Leser wissen, dass mich ähnliche bis selbige Strukturen innerhalb der Natur und im menschlichen/tierischen Körper interessieren.

Bei vielen der Strukturen denke ich an Landkarten, an Wegenetze. Ich denke an Lebensnetze – von „Etwas“ hin zu etwas anderem, von diesem zu jenem und somit letztlich zu allem und allen anderen.

Vernetzung ist das Wort dieser Jahre.

Es fehlen die Fischernetze. Schmetterlingsnetze? Lieber nicht! Spinnennetzte – unbedingt!

Ich denke an die Mytholgien mancher südamerikanischer Bevölkerungsgruppen, in denen die Spinne als die Schöpferin der Welt angesehen wird! Wen verwundert das?

Einen schönen Sonntag wünsche ich in die Runde.


To my English speaking readers: From now on you can read every artic selbige le of me in English, too, if you’ll go to the end of my blog page, you’ll find the button „Google Translater“. Enjoy!

33 Gedanken zu „Sonntagsbilder 07 2020

    • Guten Morgen, Ralph, in mir klingt dein „gewöhnliches Sehen“ nach, dass mich fragen lässt: wie sehen wir gewöhnlich und was nehmen wir gewöhnlich wie wahr? Diese Fragen musst du nicht beantworten, ich lasse sie mal nachwirken. Danke dafür und dir einen schönen Sonntag, hier ist es hellgrau.
      Liebe Grüße
      Ulli

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      • Wie viele Möglichkeiten zur Antwort! Sehen!?
        Was eigenes: Als ich mich einmal hinsetzte, um die Zen-Meditation zu üben und als es allmählich still wurde, erinnerte ich mich – ich sollte besser schreiben: ich wurde eindrücklich daran erinnert –
        an ein ruhiges Bild aus einem lange vergangenen Urlaub. Eine Momentaufnahme. Ich erschrak ungeheuer, denn mir wurde bewusst, dass ich all die Jahre überhaupt nicht gelebt hatte.
        Was war das für eine Belehrung!
        Um auf meine Zen-Freunde einzugehen: Wer sieht es?

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  1. Für mich ist auch die digitale Bloggerwelt, zumindest in der, in der ich mich bewege, ein Netz, in dem ich mich gern verfange, denn ich muß nicht um mein Leben fürchten, ganz im Gegenteil es bereichert mich . Ich lerne sehen, es öffnet mir die Augen mit seinem Blick auf die Dinge, die Sprache. Es ist auch ein Netz, das im Alleinsein trägt.
    Deine Fotos sind für mich ein Sinnbild dafür.
    Die Schönheit der Spinnennetze – es gibt nichts Zauberhafteres als ein Spinnennetz, in dem sich die Wassertropfenperlen verfangen haben – sind ja nicht um der Schönheit willen entstanden, sie sind ja reines Mittel zum Zweck und ich frage mich manchmal, was hinter dem Gedanken der Schöpfung steckt, warum Schönheit auch irgendwann immer Tod bedeutet – ein Weg, der nie endet.
    Ich wünsche Dir, liebe Ulli, einen nicht zu arbeitsamen Sonntag, da Du ja sicher noch nicht ganz im neuen Domizil eingesponnen bist. Mit herzlichem Gruß, Karin

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    • Liebe Karin, ich bin ja noch im alten Domizil, der Umzug ist am 29. hier stapeln sich jetzt die gepackten Kisten – so manch schlecht Stapelbares habe ich aber schon rübergefahren.
      Ich danke dir für deine Assoziationen zu den Bildern – mag ich sehr!
      Herzliche Grüße
      Ulli – irgendwie noch müde oder schon wieder 😉

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  2. Guten Morgen, liebe Ulli! Ich bin grad von einer Suchaktion zurück: Tito hatte sich heute morgen verdünnisiert. Als ich zurückkam, war er da, erschöpft und verdrossen, Aber er war da. Uff! 🙂
    Dein Netz und die Spinne im Text geben mir das Stichwort für ein eigenes Sonntagsbild, das ich sowieso gern zeigen wollte, aber noch zögerte. Wieder ein kleiner #Knotenpunkt im Gesamtgewebe.

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    • Dann freue ich mich auf dein Sonntagsbild, liebe Gerda und sowieso darüber, dass Tito wieder zurück ist. Herrjeh, er büchst aber oft aus in den letzten Wochen und dann noch in der großen Stadt …
      liebe Grüße
      Ulli

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  3. Pingback: Mein Sonntagsbild: „Die Spinne“ (Athen-Bummel, Fotografie) | GERDA KAZAKOU

  4. Ein verzweigtes Netz sozusagen, an dem man gut die Knoten erkennt, an denen sich die Wege … nein, hier nicht #kreuzen, sondern eher trennen und dennoch verbunden bleiben. Doch durch die Schichten übereinander entsteht dennoch ein Netz. Es ist immer wieder toll, wie viele derartige Strukturen in der Natur zu erkennen sind. Bei den Menschen existieren diese Netze eher unsichtbar, nur innerkörperlich sind sie mit der entsprechenden Technik auch zu sehen. Verkehrswege symbolisieren solche Vernetzungen und Wörter wie Wegenetz, Netzwerk, Internet … Die Chancen der virtuellen Netzwerke, deren Knoten ja doch letztlich Menschen bilden, schätze ich sehr, verbinden sie doch zum Beispiel dich und mich.
    Viel Vorfreude beim Ein- und Auspacken wünsche ich dir, liebe Ulli, und etwas Rast in diesem Sonntag.

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    • Liebe Ule, heute Morgen erlaube ich mir „Rumduempeln“.
      Ja, die Kontenpunkte im virtuellen und sozialen Netzwerken sind die Menschen manchmal reißen Fäden, was mich meistens sehr traurig macht,auch dann, wenn ich ein Netzwerk verlasse.
      Die Knotenpunkt im Nervengeflecht sind die Synapsen, von denen wir etliche im Laufe des Lebens schließen. Nicht alle sind hilfreich.
      Liebe Grüße
      Ulli

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  5. Warum nicht Spinnennetze? Sie stellen auch einen wichtigen Aspect des Lebens dar. Das verwickelte Netz des Internets hat viele positive Seiten, doch sind auch viele Menschen wie in einem Spinnennetz in ihm so gefangen, dass nichts mehr anderes tun als den ganzen Tag vor dem Computer zu sitzen. Hab noch einen erholsamen Sonntag, liebe Ulli!

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  6. Ich habe nichts gegen Spinnennetze, die Schmetterlingsnetze habe ich negiert, im Gegenteil.
    Ja, manche sind haltlos verstrickt. Sucht hat viele Gesichter.
    Liebe Grüße
    Ulli 🦉

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  7. Wundersam schön sind Deine Bilder zum Sonntag, die ich leider erst heute sehen kann, liebe Ulli
    Lose umschlungen scheint mir Dein *Korallennetz*, aber es ist ja gar keines, doch erinnert es mich.
    Netze und Netzwerke umgeben uns. Da sind die Spinnennetze noch die überschaubarsten von allen.
    Vor Zeiten gab es Beziehungen, Verbindungen, nun sind wir umgeben von Netzwerken, komplizierten
    und auch übersichtlich gestrickten. Meist überschneiden sie sich an bestimmten Stellen und plötzlich
    befinden wir uns in einem, von dem wir an dieser Stelle nichts ahnten.
    Und manchmal ist es gut, sich Fluchtwege offen zu halten, um nicht ganz und gar in Dinge verstrickt zu werden,
    von denen wir uns fernhalten möchten …
    Ganz herzliche Grüße von Bruni an Dich. Mach langsam mit dem Packen, Du hat doch noch Zeit.
    Mußt Du noch malern?

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    • Liebe Bruni, ich mag Vernetzungen, ich kann ja wählen worauf ich mich einlasse oder eben nicht.
      Nein, ich muss nicht malern und mit der Packerei bin ich bald fertig, ich kann aber auch von Donnerstag bis Rosenmontag einschließlich nicht, ich habe Vorstandssitzungen und allerhand anderes.
      Liebe Grüße
      Ulli

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  8. Guten Morgen, liebe Ulli,
    wie alle grundsätzlichen Symbole ist das Netz polar, es ist lebensrettend und tötend. Dein Netz hat nun, wie wir es sehen, nichts Elegantes, so sehen wir es eher distanziert, nicht der Magie des Netzes verfallend und eingespinnt werdend.
    Wir finden das ein interessantes Bild, das zum Reflektieren herausfordert.
    Danke fürs Zeigen
    The Fab Four of Cley
    🙂 🙂 🙂 🙂
    Übrigens wir lieben den Karneval – als Rheinländer ist das ja nicht verwunderlich.

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