Pausenzeichen #1 – 02 2020

An alle Freundinnen und Freunde der Insekten

Welches Insekt baut solche Gehäuse?

draufklick = große Bilder – please click to enlarge

Zugegeben, das sind jetzt keine gut ausgeleuchteten Bilder. Ich fand diese Gebilde in meinem Küchenschrank, als ich ihn ausräumte. Davor haben immer die Frühstücksbrettchen gestanden, sodass ich diese kleinen Dingelinge nie bemerkt habe. Sie sind extrem klein, haften fest an der Holzwand und dem Holzboden des Schrankes, sie wirken eher tönern als fragil. Wer weiß Rat? Ich bin gespannt!



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45 Gedanken zu „Pausenzeichen #1 – 02 2020

  1. Die Orientalische Mauerwespe baut solche „Häusle“ als Brutzellen. [Deine Größenangabe im Kommentarfeld könnte da hinkommen.] Gerne auch in Wohnungen, weil sie da von der Wärme profitieren. Die Art kommt inzwischen in Baden-Württemberg auch vor, obwohl sie in Europa ursprünglich nicht heimisch war.

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    • Oh danke, Random! Das schaue ich mir morgen gerne einmal näher an. Wiki oder so können mir bestimmt weiterhelfen. Jetzt habe ich ja eine Richtung.
      Herzliche Grüße zur guten Nacht
      Ulli 🦉

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      • Jaaa, das sieht tatsächlich so aus. Babsi hat mir gerade noch einen Link geschickt.
        Bestimmt habe ich sie beim Bauen gestört, sodass sie nur zwei statt fünf bis dreißig Brutzellen gebaut haben.
        Guats Nächtle und nochmals herzlichen Dank 🙋‍♀️

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        • Schön, dass du deine Untermieter auf diese Weise identifizieren konntest. Man möchte ja doch gerne wissen, wer so kunstvolle Objekte gestaltet. 🙂
          Klasse finde ich die von Babsi verlinkte Information der Stadt Zürich, weil da eben explizit erwähnt wird, dass eine Bekämpfung nicht nötig ist. Leider denken ja doch viele Leute beim Auftauchen von Insekten (oder deren Spuren) im Haus reflexartig an Mord und Totschlag. :/
          Es kann natürlich immer vorkommen, dass der Siedlungsbau beendet wird, weil der Zugang nicht mehr frei ist. Etwa, wenn witterungs- oder abwesenheitsbedingt die Fenster einige Tage dicht bleiben.
          Mit einem herzlichen Gruß zum zauberhaften Tag 🐻

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          • Ich bin auch überrascht wie flugs die Identifizierung geklappt hat. Geht doch nix über schlaue MitbloggerInnen 🙂
            An Mord und Totschlag denke ich nicht, ich nehme mein Glas und eine dafür extra hingestellte Postkarte, stülpe das Glas über sie und trage sie nach draußen, in die Freiheit.
            Die Wahl die Nester in meinem Küchenschrank zu bauen stellt mich allerdings schon vor ein kleines Rätsel, da diese Tür ja nur immer ganz kurz offen ist, wenn ich etwas rausnehme oder reinstelle, andererseits sind die Wespen ja recht klein und haben sich wohl von mir unbemerkt in den Schrank geschlichen … lach …
            Nochmals herzlichen Dank, Random, und liebe Grüße
            Ulli

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            • Ja, wenn man so eine Frage einem etwas breiteren Publikum unterbreiten kann, erhöhen sich die Chancen auf weiterführende Hinweise. 🙂
              Selber habe ich auch meine stets griffbereiten Hilfsmittel, um verirrte Besucher wieder nach draußen zu bringen. Aber die „Plattmachermethoden“ sind leider recht verbreitet.
              Vielleicht gibt es beim Schrank irgendwo eine Ritze, die dir im Alltagsgebrauch gar nicht aufgefallen ist. Und so ein echter SCHLUPFwinkel ist für diese Wespen natürlich eine feine Sache, weil größere Feinde schon mal außen vor bleiben. 😀

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  2. Dann heißt es in Zukunft nicht mehr: Du kriegst die Motten, sondern Du kriegst die Wespen…ob die einer bestimmten Sorte von Politikern gefallen, schon wieder Migranten?
    Bei mir hier oben finde ich ja auch oft ungewohnte Mitbewohner, sogar mal ein Wespennest in einer kleinen Metallgießkanne und so Winzlingsameisen meinen partout, sie müßten die Kücher erobern. Ich passe nur bei den Hornissen auf, die jedes Jahr ihre Siedlungsversuche in den leeren Nistkästen starten und die Ameisen vertreibe ich auch, gar nicht so einfach, denn sie lieben Katzenfrischfutter -:)))
    Wenn ich mal umziehen muss, wird eine Armada von Wollmäusen hinter und unter den Schränken zu finden sein, denn mein Staubsauger kommt nicht überall in die Ritzen -:))
    Meine guten Wünschen zum gelingenden Umzug begleiten Dich nach wie vor, liebe Ulli, sei herzlich gegrüßt vom Dachzoo, Karin

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    • 🙂 – da würden sich dann aber einige wundern, wenn ich sag, ich glaub ich krieg die Wespen 😉
      Diese Wohnung hier war ja auch ein Paradies für alle möglichen Insekten oder ist sie ja immer noch, aber immer noch besser als Mäuse o.ä. – die kleinen Lebewesen konnte ich immer gut in einem Glas aufnehmen, auch die großen Ameisen, die immer jeden Frühling hier hereinspaziert kamen, um sie dann wieder in die Freiheit zu tragen. Bin gespannt wie es in der neuen Wohnung wird, da ist es ja auch wieder eine Dachwohnung im Grünen … aber eigentlich habe ich ja nichts gegen die Insekten, ich mag sie nur nicht stetig um mich herum haben.
      Mit Hornissen hatte ich hier besondere Späße, jeden Herbst kamen hier ganz Amaden hereingeflogen, die aber gerne das für sie geöffnete Dachfenster für ihren Abflug nutzten. Aber auch von ihnen habe ich etliche im Glas nach draußen transportiert.
      Liebe Grüße
      Ulli

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  3. Ach, wie interessant, hatte ich noch nie gesehen. Diese Orientalische Mauerwespe , auch Mörtelwespe genannt, kannte ich gar nicht, aber auf eine Wespenart hatte ich auch getippt *g*
    Liebe Grüße in Deine Blog-Pause, liebe Ulli

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    • Liebe Bruni,
      ja, das war jetzt spanned und ich bin richtig selig, dass sich das Rätsel so schnell hat lösen lassen. Wer kennt schon eine maokanische Mörtelwespe – lach?!
      Herzliche Grüße
      Ulli

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  4. Ich habs gerade erst gesehen. Die hatte ich hier auch schon zu Gast auf dem Balkon. Die kleinen Tönnchen habe ich aufbewahrt. Sind es nicht faszinierende Kunstwerke? Bei mir hat sie die unter einem Weidenkorb auf der Fensterbank gebaut. Es waren gerade mal ein bis zwei cm Platz. Erstaunlich!
    https://naturaufdembalkon.wordpress.com/2019/07/25/delta-unguiculatum-ist-in-wirklichkeit-die-orientalische-moertelwespe/
    Obwohl: wie klein sind deine denn? Diese „Amphoren“ sind schon ein paar cm groß, bei meinen hier. Lustig, wo die überall bauen 🙂

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    • Ich habe sie gemessen, sie sind um die 2cm lang und etwas 1cm hoch, ich werde sie nun vorsichtig vom Schrankboden und der Wand abmachen, da ich sie auch sehr gerne behalten möchte. So feine Kunstwerke. Ich bin ja auch ein großer Fan von Ton und Töpfen 🙂
      herzlichst, Ulli

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          • Vielleicht besuchen sie dich wieder 🙂 Immerhin konntest du sie mal von nahem betrachten. Ich konnte meine einsammeln, aber sie sind wirklich filigran und der Lehm nicht sonderlich stabil. Wer weiß, wie lange die halten. Da muß man sich am Moment freuen.

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