Sonntagsbild 06 2020

Zerbrechlichkeit – Flüchtigkeit – Vergänglichkeit – Zeit 004

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Siehst du die kleinen Zeitfresserchen?


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25 Gedanken zu „Sonntagsbild 06 2020

    • Guten Morgen, liebe Maria, was bleibt und was ist und was ist überhaupt Zeit? Fragen, die zu tieferen, philosophischen Diskursen einladen, die ich aber hier und jetzt nicht leisten kann.
      Ich wünsche dir einen schönen Sonntag, noch ist die Ruhe vor dem Sturm …
      herzliche Grüße
      Ulli

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  1. …Zerbrechlichkeit, sehr gut umgesetzt, finde ich…geht mit Flüchtigkeit einher, ebenso wie Vergänglichkeit…einmal steht die Schrift richtig herum, dann auf dem Kopf …ich kann diese Hälfte nicht auf Anhieb erkennen, muss mich damit beschäftigen, bevor es zerbricht und vergeht…also muss ich mich beeilen es zu verstehen oder lasse es gleich sein, es ist eh nur vorübergehend…

    …hab einenfabelhaften Sonntag, liebe Ulli!

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    • Liebe TeggyTiggs, vieles der menschlichen Geschäftigkeit ist flüchtig, ist morgen nicht mehr das, was es heute zu sein scheint, anderes ist stets und bleibt, womit tanzen wir?
      Auch ich wünsche dir einen wunderbaren Sonntag und grüße dich herzlich,
      Ulli

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  2. Es gibt nicht genug Worte, um unser zerbrechliches Ich zu beschreiben. Momentaufnahmen, flüchtige Wahrheiten, viele unbeantwortete Fragen. Zwischen den Wortfetzen meine ich Knochensegmente zu erkennen, gebildet aus den Höhen und Tiefen der zerknüllten Seiten, bleich, einem Gebirge gleich. Wenn die Wörter und Worte längst verweht sind, zeugen sie immer noch von einer Existenz, die so zerbrechlich scheint.
    Liebe Sonntagsgrüße schickt dir Elvira

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    • Liebe Elvira, nichts ist so flüchtig, wie Worte. Die, die haften bleiben, sind meist die kränkenden, die verletzenden Worte, die an der Seele knabbern. Knochen scheinen stabiler. Und unser kleines Menschenleben ist schnell vorbei. Etwas ist, etwas bleibt, immer …
      Liebe Grüße
      Ulli

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  3. ich verdrehe mir den Kopf und lese Wörter wie „Geschichte“, „erhellende Tafeln“, „Museum“, „archivieren“, „verbrennen“, „CDU“, „(Unglück)“, „Ludwig“ und denke: das wären ja wohl auch Bausteine für neue etüden ….

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      • Die Worte sind eigentlich nicht besonders flüchtig, liebe Ulli, nur der Zusammenhang, in dem sie benutzt werden. Ansonsten haben sie einen hohen recyclingwert. „Erhellende Tafeln“ erregte meine Neugier, und warum Unglück in Klammern steht. „Archivieren“ und „Museum“ schienen mir Maßnahmen, um der Flüchtigkeit Einhalt zu gebieten, im Gegensatz zu „verbrennen“, denn im Feuer verflüchtigt sich das gedruckte Wort. Ludwig schließlich ist ein Name, der nicht nur durch meinen Schwanen-Roman einen dauerhaften Platz im literarischen Universum ergattert hat.:)

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        • Deine Sicht ist Willkommen und natürlich haben Worte Bestand, dennoch gehen auch an Worten die stetigen Veränderungen nicht vorbei. Schauen wir nur einmal wie sich allein die deutsche Sprache in den letzten 5 Jahrhunderten verändert hat und nicht nur in ihrer Schreibweise, sondern auch in ihrem Gebrauch und Sinn.
          Bei der Betrachtung des Bildes springen einen natürlich auch einzelne Worte an – wenn ich nun schaue, was mich anspringt, dann ist uns nur das Wort „Museum“ gemeinsam.
          Als ich an dem Bild arbeitete, bin ich immer wieder in einen größeren Abstand zu ihm gegangen, so erst entdeckte ich die „Zeitfresserchen“ – die aus der Nähe nicht so gut erkennbar sind, weil die Worte dann in den Vordergrund treten.

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  4. Ein sehr interessantes Bild. Die Zeitungen sind aber nicht die Fresser sondern die Nachrichten und das schnelle Netz. Man könnte glauben, wenn man nicht immer nachschaut hat sich schon wieder etwas verändert. Das ist auch so aber aufhalten kann man das mit dem Beobachten nicht.

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    • Ich meinte auch nicht, dass die Zeitungen die Fresserchen sind, aber je nachdem wie man schaut, gibt es so kleine, helle Monsterchen, die ich Zeitfresserchen genannt habe.
      Ansonsten kann ich dir nur beipflichten. Gerade vorhin hatte ich es mit meiner Nachbrain davon, wieviel wir täglich lesen, an Informationen, an Schönem, an Persönlichem, da wundert es mich nicht, dass ich mich immer häufiger nur so „ungefähr“ erinnere, dahin will ich schauen und mein Leseverhalten ändern.
      Herzliche Sonntagspätnachmittagsgrüße mit Wind, der langsam aber sicher an Fahrt aufnimmt,
      Ulli

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  5. Zerbrechlichkeit – Flüchtigkeit – Vergänglichkeit, das sind Aspekte unseres Lebens, die wir bewältigen müssen, um das wahre Glück unseres Daseins hier auf Erden empfinden zu können. Hab noch einen schönen Sonntag, liebe Ulli!

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    • Das hast du schön gesagt, lieber Peter, danke dafür! Ich finde auch, dass man sich nicht oft genug an die Vergänglichkeit von mir selbst, den Liebsten und Nächsten, den Freundinnen und Freunden und letztlich von allem erinnern kann.
      Liebe Grüße
      Ulli
      Wir erwarten hier einen Sturm mit Orkanböen, er ist schon unterwegs und hat schon im Norden so einiges angerichtet … ich bleib heute im Haus, hab hier eh genug zu tun, da ich Ende des Monats umziehen werde und heute mit der Packerei begonnen habe!

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  6. wie guuuut, liebe Ulli
    die Zeitung von gestern, flüchtig gelesen, zerknittert und zu Asche verbrannt
    Uninterssant, was da stand, heute gibt es Neues fürs Land…
    und doch ists immer das gleiche, Alltägliches, Zeitfressendes, Zerstörendes und manchmal Betörendes
    Eine einige Fotocollage nur und schon bekommen die Gedanken Nahrung, auf der sie schwierige Nüsse knacken
    oder doch noch nach leichterer Kost suchen

    Liebe stürmische Grüße von Bruni

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