Etüde 017 2019 – bereinigt

Die Wortspende zum Etüdenprojekt von Christiane ist dieses Mal von Red Skies over Paradise, herzlichen Dank euch beiden.

Nun habe ich noch ein bisschen gefeilt, damit aus unbehaust wieder Unbehaustheit wurde und aus der Schwermut wieder schwermütig.

Ein Minigedicht

Es lebte einst ein Schweinehund,
Unlust war sein Name.
Unbehaustheit trieb ihn um,
bis er nach mir haschte.
Er hielt mich fest in meinem Haus,
schwermütig wanderte ich herum,
wusste nicht mehr ein, noch aus,
heut‘ hat es dann gereicht
ich schob ihn flugs zur Tür hinaus.

47 Wörter

33 Gedanken zu „Etüde 017 2019 – bereinigt

  1. Also MICH stört es nicht, dass du das Adjektiv zum Nomen und vice versa gemacht hast, Hauptsache das Vieh jault nicht draußen vor der Tür, bis du dich seiner erbarmst und es wieder reinlässt 😉

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  2. Christiane schimpft, rein sprachlich gesehen!!! 😦
    Ich gönne es dir von Herzen, dass du den schwermütigen Schweinehund rausgeschmissen hast! Aber das ist keine Etüde, die den Regeln genügt. Magst du sie bitte noch umbauen, schließlich haben wir noch eine Woche? Ich finde es nicht okay, dass alle sich Mühe geben und sich das Hirn verknoten, und du die Regeln einfach so auslegst, wie sie dir passen.
    Liebe Grüße
    Christiane

    Gefällt 1 Person

    • Eine Etüde ist ein Übungsstück, eigentlich in der Musik verwurzelt, hier sind es die Schreibübungen, die einst der Blogger Ludwig Zeidler aus der Taufe hob, nun aber von Christiane weitergeführt werden, die die Wortspenden und das Ganze drumrum betreut. Ludwig blogt leider nicht mehr.
      Nun aber herzliche und erfreute Grüße, dass dir mein Nonsens gefällt 🙂
      Ulli

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  3. Fetzig!

    Ja, Unlust kenne ich auch. In den letzten 2,3 Wochen habe ich was geändert, bin mindestens 2 x die Woche im Kino, Theater, Konzert, Lesung oder Bookshop. Und sehe wieder Freunde, wie gestern z.b.
    Pc, Buch, Fotografie, das darf und muss ja auch sein, aber das Ausssen ruft – auch!

    Gefällt 4 Personen

    • Es ruft so einiges, ob Außen oder Innen, aber wenn die Unlust regiert, dann geht gar nichts mehr, wenigstens bei mir. Natürlich hat es Gründe, die es zu erforschen gilt, dann öffnet sich die Tür und man kann den Schweinehund entlassen.
      Über dein „fetzig“ freue ich mich 🙂
      herzlichst, Ulli

      Gefällt 2 Personen

  4. *lach*, das hast Du aber gut hingekriegt, den Schweinehund mit Namen Unlust in die Flucht zu schlagen, liebe Ulli 🙂
    Wie war es denn vorher? Ich sehe nur diese Fassung, kam einfach nicht mehr nach. Es war so viel *außen*. Ist halt manchmal so *g*
    Liebe Sonntagsgrüße von Bruni an Dich

    Gefällt 1 Person

  5. Pingback: Fazit Textwochen 47.48.19, willkommen Adventüden! | Irgendwas ist immer

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