Sonntagsbild 21 2019

Minimalistisch

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Ich habe ein Faible für Minimalistisches, wobei hier die Frage noch offen ist, ob dieses Foto wirklich minimalistisch ist oder die Fülle des Lebens zeigt. Für mich ist es japanisch und letztlich kann man es auch unter der Rubrik „Miksang Fotografie“ einordnen.

Was meint ihr?

Wer mehr über die Miksang Fotografie erfahren will, folge dem Link oder lese bei Myriade – auch Gerda hat nun mit dieser Idee im Hinterkopf fotografiert → https://gerdakazakou.com/2019/05/22/miksang-fotografie/ und hier https://gerdakazakou.com/2019/05/24/in-lysos-garten-dokumentierende-und-miksang-fotos/.

Zum Thema „Minimalistisches“ habe ich euch noch zwei ältere Beiträge herausgesucht, bei denen für mich keine Frage offen bleibt.

https://cafeweltenall.wordpress.com/2015/06/06/bretagne-minimal/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2012/04/27/minimalistisches/

Ich wünsche euch einen beschaulichen Sonntag.

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56 Gedanken zu „Sonntagsbild 21 2019

  1. Schön wie Blätter und Kaulquappen Rahmen und Rhythmus bilden in dem grünlichen Wasserspiel!
    „Miksang“ ist – was Inhalt und Gestaltung angeht – viel verbreiteter als diese Denkrichtung. Guck mal durch dein Archiv zum Beispiel: „Miksang“ beschreibt gute Bildgestaltung, aufgeräumt, reduziert auf Wesentliches … nur meditiert man nicht vor dem Auslösen; ohne Sammlung und tiefe Betrachtung des Motivs gelingt aber auch ohne Etikett kein gutes Foto.

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    • Ich kann dir nur zustimmen.
      Ich bemerke immer wieder, dass meine Fotos oft nicht gut werden, wenn ich mit anderen unterwegs bin, da ich dann abgelenkt bin, bin ich aber alleine unterwegs, dann ist meine Wahrnehmung weit und dann wieder fokussiert und insgesamt bin ich gesammelter, aufmerksamer, achtsamer, was ja letztlich eine meditative Haltung ist.

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  2. Faszinierend, die fischähnlichen Blätter und das Gewusel ! Dein Bild kommt mir nicht minimalistisch vor, aber Ich glaube ohnehin- gerade wenn man Richtung Japan schaut – dass Minimalismus und die Fülle des Lebens kein Gegensatz sind.

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    • Ich stellte es ja selbst in Frage, ob nun minimalistisch oder nicht und verwies auf meine Bilder, die in diesem Punkt keine Zweifel lassen.
      Mich beschäftigt zudem die Diskussion mit Myriade und Gerda, auch mit Ule über die sogenannte Miskang-Fotografie – mit diesem Bild habe ich einen Wurf gewagt 🙂
      Dass es nun ein Ulli G. Bild ist, da stimme ich dir natürlich unumwunden zu, lieber tom und freue mich darüber!
      herzlichst, Ulli

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  3. Tom bringt es recht gut auf den Punkt. Es ist Ulli, die in wunderbarer Weise Symbolisches im Realen zu sehen weiß und es dann schön ins Bild setzt. Die Blätter wie Fische, die Kaulquappen wie kleine Früchte oder Knospen (etwa Kapern), das treibende Gezweig mit Wurzeln, die Boden suchen – die Gattungsgrenzen verfließen, eine Welt in Bewegung, Transformation und Entwicklung.

    Gefällt 4 Personen

    • Als ich mit 14 in die Wlt ging, da war es genau diese Kleine, dass mich immer wieder in seinen Bann gezogen hat – darüber entdeckte ich die Welt neu, später war es, als ich altbekannte Straßen ging und aus einer Laune heraus meinen Blick hob und Hausfronten etc. entdeckte, die mir wieder eine neue Welt schenkten und so geht es fort und fort … schön ist das sehenden Auges durch diese schön und auch hässliche Welt zu gehen!
      Liebe Grüße an dich, Peter,
      herzlichst, Ulli

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    • Für mich auch, lieber Pit! Obwohl es in Echtzeit ein ziemliches Gewusel gewesen ist. Die Kaulquappen halten ja ncht wirklich still 🙂
      Herzliche Sonntagabendgrüße an dich,
      Ulli

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  4. Es ist ein Bild, in das sich trefflich eintauchen lässt. [Und das ist nicht als plumper Wortwitz gemeint – nur weil es ein „wässeriges“ Bild ist.] Aber es lädt zum betrachtend-sinnenden Verweilen ein. Besonders spannend finde ich, wie sich hier im Wasser zweierlei Wesen treffen, die doch eigentlich in erster Linie Landbewohner sind. So würde man die Weide zwar nicht als Wasserpflanze einordnen. Aber ihr Wasserbedarf ist hoch – und wasserreiche Standorte behagen ihr besonders. Auch die Frösche/Kröten sind Landbewohner. Aber ohne die hier gezeigte Vorstufe als Wasserwesen geht es nicht. Und auch im weiteren Leben werden sie feuchte Lebensräume bevorzugen. So haben wir letztlich ein Sinnbild dafür, dass sich die Erscheinungsformen dieser Welt zwar einordnen lassen – aber dieses Ordnungsprinzip betrifft nur bestimmte Aspekte und nicht die gesamte Erscheinungsform.

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    • Es sind die Momente der Übergänge, die, wenn wir wirklich schauen, ständig stattfinden. Selbstredend gibt es kleine Stillstände, wenn z.B. die Blume erblüht ist, dann blüht sie eine Weile, mal mehr, mal weniger lange und dann verwelkt sie auch schon wieder und macht anderen Blüten Platz. Wirkliche Starre gibt es selbst im tiefsten Winter nicht, obwohl es so erscheint, aber z.B. wächst die Vogelmiere unter dem Schnee weiter … so ist und bleibt das Leben ein ewiger Fluss – ein Reigen kann man auch sagen …
      Lieber Random, hab herzlichen Dank für deins, es bringt mein Bild auf deine Weise auf einen Punkt, dem ich zunicke.
      Herzliche Grüße am Sonntagabend,
      Ulli

      Gefällt 2 Personen

      • Ja, diese Übergänge sind freilich weit zahlreicher und vielfältiger, als wir sie wahrnehmen können. Wenig wissen wir etwa von den Interaktionen und Ereignissen, die beispielsweise in den Tiefen des Waldbodens auch im tiefsten Winter vor sich gehen. Auch haben die verschiedenen Vorgänge ihr eigenes Tempo. Und was für unser Empfinden mit an Starre grenzender Langsamkeit vor sich geht, hat seine lebenstanzende Dynamik.
        Mit einem herzlichen Abendgruß 🐻

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  5. Ein gar nicht minimalistisches, aber wundervoll harmonisches Teichstillleben, in dem es total quirlig lebt und sich stetig bewegt, liebe Ulli. Das, was ich anfänglich für in den Teich hineingefallene Blüten hielt, waren dann auch noch Kaulquappen und nicht nur die, die ich gleich als solche erkannt hatte.
    Übrigens fotografiere ich auch entschieden besser, wenn ich alleine unterwegs bin und mich ganz auf mich selbst und das Suchen und Finden konzentrieren kann.
    (Was ich gar nicht gerne fotografiere, sind Menschen, die sofort posieren, wenn sie das Objektiv auf sich gerichtet sehen)
    Liebe Grüße von mir und eine gute Woche für Dich, liebe Ulli

    Gefällt 1 Person

  6. Ein gar nicht minimalistisches, aber wundervoll harmonisches Teichstillleben, in dem es total quirlig lebt und sich stetig bewegt, liebe Ulli. Das, was ich anfänglich für in den Teich hineingefallene Blüten hielt, waren dann auch noch Kaulquappen und nicht nur die, die ich gleich als solche erkannt hatte.
    Übrigens fotografiere ich auch entschieden besser, wenn ich alleine unterwegs bin und mich ganz auf mich selbst und das Suchen und Finden konzentrieren kann.
    (Was ich gar nicht gerne fotografiere, sind Menschen, die sofort posieren, wenn sie das Objektiv auf sich gerichtet bemerken)
    Liebe Grüße von mir und eine gute Woche für Dich, liebe Ulli

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