Sonntagsbilder 05 2019

Durchlässig 02 2019

Diese Art der Schnitzerei, „Urnes-Stil“ genannt, entdeckte ich vor vielen Jahren an der ältesten Stabkirche in Norwegen.

Eine Fotomontage aus 2014

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Jetzt hat sie mich dazu inspiriert wieder einmal Scherenschnitte zu machen, so filigran schaffte ich es nicht.

Papier ist kein Holz, meine Fehler lasse ich Fehler sein. Wichtig allein ist diese hohe Kunst der Schnitzerei und ihre über die Jahrhunderte wirkende Inspiration.

kleine Spielereien

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48 Gedanken zu „Sonntagsbilder 05 2019

    • Lieber Peter, bei den Scherenschnitten habe ich keine Filter benutzt, da haben Sonnenlicht und Hintergund einen schönen Effekt gegeben, bei den Fotomontagen jedoch habe ich Farbverstärker benutzt und dies und das gemacht 😉 – manchmal hocke ich vor älteren Bilder und frage mich dann wie ich das hinbekommen habe, hier sind es jedoch einfache, für mich noch nachvollziehbare Schritte gewesen.
      Ich freuemich, dass dir die Arbeiten gefallen, genieße den Sonntag, hier schneit es wieder tüchtig, nachdem wir gestern 9° hatten – verrückter Winter!
      herzliche Grüße
      Ulli

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  1. Sehr schön liebe Ulli, sind toll geworden. Und was ist schlimm daran, wenn einmal etwas nicht so wird, wie vorgesehen. So ist das eben. Wie im wirklichen Leben. Oft sind es die scheinbar unperfekten Stellen, die einen besonderen Charme haben. Die Stabkirchen habe ich vor einer kleinen Ewigkeit auch gesehen, sie haben auch auf mich einen tiefen Eindruck gemacht. Ich wünsche dir einen schönen Sonntag. Marie

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    • Liebe Marie, so sehe ich das auch. Ich schaue mir manchmal im Netz Fotomontagen von anderen an, die meisten sind mir zu glatt, zu perfekt, mein Blick rutscht ab – eine große Ausnahme sind die Arbeiten von Josephine R. Unglaub, hier zu finden: https://lemanshots.wordpress.com/ Sie arbeitet zwar auch sehr sauber, aber ihre Bilder erzählen (mir) immer Geschichten.
      Ich hoffe dir geht es besser!?
      Allerherzlichste Grüße an dich, Ulli

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  2. Spielerische Kunst – Herz, Augen und Mund lächeln. Ich sehe ja nur das Ergebnis – nicht die Arbeit, die auch dahinter steckt und der ich grossen Respekt zolle.Es könnten auch Entwürfe für Silberbroschen sein.
    Dir einen schöpferischen Sonntag wünscht Karin

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    • Liebe Karin, tatsächlich gibt es ja in diesem Stil diverse Schmuckstücke, früher gab es sie nur in Skandinavien, als dann die Tatoos boomten, fand man sie erstens als sogenannte „Hirschgeweihe“ über so manchem Frauenpo wieder, sie werden auch „tribals“ genannt https://www.google.com/search?q=tattoos+tribal&tbm=isch&source=univ&client=firefox-b-ab&sa=X&ved=2ahUKEwjF9aDeo5_gAhVQZFAKHRv5DiEQsAR6BAgEEAE&biw=1440&bih=786 – auch wenn ich kein Tatoo habe, mag ich diese Ornamentik sehr. Ein angefangener Scherenschnitt liegt schon parat, ich war dann gestern doch irgendwann zu müde und habe mir die fieseligen Stellen für heute aufgehoben.
      Genieße den Sonntag, hier schneit es wieder heftig …
      herzliche Grüße
      Ulli

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      • Liebe Ulli, an die Tatoos hatte ich gar nicht gedacht, aber wir haben hier in Frankfurt ein Schmuckgeschäft, das fast ausschließlich diese nordischen Broschen und Ketten führt.
        Fieselige Geduldsarbeit……ein Schrecken für mich -:))
        Hoffentlich wird die weiße Pracht von oben nicht wieder zu arg; hier nach wie vor kein Flöckchen.
        Dir gutes Gelingen und bitte bitte zeige uns Dein Werk. Ich würde Dir sowieso gern mal über die Schulter schauen beim Kreieren all Deiner Kunst.
        Lieber herzlicher Gruß zurück, Karin

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        • Ich habe schon überlegt dazu einen Alltagsbeitrag zu schreiben, und das eine und andere Bild dazu zu zeigen, schauen wir mal, die Idee ist zumindest geboren.
          Hab herzlichen Dank, liebe Karin, für deine Zugewandtheit, ich freue mich sehr darüber.
          liebste Grüße
          Ulli

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    • Liebe Birgit, ich lächel, Seepferdchen gehören ja mit zu meinen Lieblingen!
      Allerdings sehe Ich zwei Gesichter mit Hut, die miteinander schwatzen … so, wie wir jetzt auf anderen Kanälen 🙂
      Liebe Grüße
      Ulli

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        • Ausreiten kann auch unter die Rubrik „faulenzen“ fallen, wenn es denn Freude birgt und davon gehe ich aus 😉
          Sofa liegen und sich bekochen lassen wäre dann die Meisterinnenklasse 🙂
          lasst es euch schmecken, ich hab grad – lecker war´s!

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    • Jetzt hat mich das Scherchen wiedergfunden, eine angefangene Arbeit wartet noch auf Fertigstellung. Gestern dachte ich, dass ich jetzt vielleicht endlich im Winter angekommen bin. Ich genieße diese meditative Arbeit, mit Stille oder Musik …
      ich freue mich, dass dir die Arbeiten gefallen,
      herzliche Sonntagsgrüße
      Ulli

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      • Manchmal muss man warten, bis man sich von etwas „gerufen“ fühlt, vorher gelingt auch nichts so richtig – das ist meine persönliche Erfahrung, und dann entsteht eine Rundumzufriedenheit, ein Gefühl des Angekommensein. Schön, deine Beschreibung des Dreiklangs von Arbeit, Stille und Musik.

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        • Sage ich es einmal so, liebe Gerda, das Scherchen bringt meine Seele zur Ruhe – ich kann Marie immer besser verstehen, für sie ist es auch eine Form der Meditation. Sich freilassen – webt sich als Thema mit hinein.
          Das Ganze betrachte ich als gutes Ohmen. Gestern war Imbolc, auch das Fest der Brigid genannt oder wie es hier genannt wird: Maria Lichtmess, an diesem Tag steigt die Aufgabe für den kommenden Lauf ums Jahresrand aus dem gefüllten Kessel herauf. Die Seele zur Ruhe kommen lassen, schwingt mit unserem gestrigen Austausch über die Sorgen.
          Vertrauen, der Seele Raum lassen.
          Heute verlinkte ich bei Bruni diesen wunderschönen Briefausschnitt von Rilke, mit der Überschrift „Geduld“ – Die Fragen leben und dann in die Antworten hinein leben“ – Alles zusammen empfinde ich als eine feine Aufgabe!
          Heute habe ich noch mehr geschnibbelt, schön war auch das.
          liebe Grüße, Ulli

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    • Liebe Clara, oookay, du sagst filigran, ich sag nicht filigran 😉 – die Urnesschnitzereien schon, aber meins, da geht schon noch mehr, aber ich glaube dann eher mit einem Cutter als mit dem Scherchen, da stoße ich an meine Grenzen oder ich brauche noch ein anderes, sinniere schon über eine sehr feine Nagelschere nach. Mit einer solchen habe ich in jungen Jahren Papiercollagen gemacht.
      Nun sag ich Herzensdank und send dir einen Herzensgruß am gemütlichen Sonntagnachmittag, gerade habe ich angefangen zu köcheln, es duftet schon. Ulli

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      • Ulli, offenbar sind deine Anforderungen an dich viel höher als meine an dich – vielleicht liegt es auch an meiner rechten Hand, die ab und an mehr zittert als ich will – aber wirklich filigrane und sehr feine Arbeiten gelingen mir nicht mehr – schon Faden einfädeln ist eine Kunst, für die es allerdings Hilfsmittel gibt.
        Ich jedenfalls finde deine Scherenschnitte filigran und lasse es mir auch von dir nicht ausreden 🙂 😉
        Guten Appetit!

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  3. Deine Feinstarbeiten sind wundervoll gelungen, liebe Ulli, ich mag sie sehr. Wenn Du sie nun nicht filigran nennen magst, wundere ich mich ein bissel, denn ich meinen Augen muß es verdammt schwer sein, diese ineinander verschlungen formschönen Gebilde auszuschneiden und dabei das Papier nicht zu zerreißen. Sie erinnern mich an die kunstvollen großen Anfangsbuchstaben, die auch in altem Leder gebundenen Folianten zu entdecken sind oder in sehr alten Märchenbüchern
    Ganz herzlich, Bruni am Mittag

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    • Liebe Bruni, ich nehme für diese Arbeiten 100er Papier, das etwas stärker ist, dafür aber etwas sperriger, die Schnitte werden unsauberer. Ich hatte halt die Vorlage der Urnesschnitzereien, die ja, trotzdem sie in Holz geschnitzt wurden, noch viiiel filigraner waren.
      Nichts destotrotz freue ich mich, dass die Scherenschnitte so Vielen gefallen. Ich habe noch einige ander gemacht, zeige ich dann am Sonntag.
      Herzensdank und -gruß,
      Ulli

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