Schönes

Mir ist nach Schönem. Mir ist nach Septemberlicht. Mir ist nach Wasser.

Wir haben hier in den letzten Tagen unglaublich viel diskutiert, ich danke allen, die sich daran beteiligt haben. Nichts von dem geht an mir vorbei, weder Zuspruch, noch Widerspruch, noch Zwischentöne und es gibt noch vieles zu überdenken.

Ich muss nicht alles vom anderen mögen.

Jetzt aber möchte ich mich einstweilen wieder den schönen Seiten des Lebens zuwenden. Schönheit nährt Herz und Seele. Schönheit schenkt mir Kraft, Ja zum Leben zu sagen. Schönheit wohnt in den Augenblicken.

Das sind Bilder von Dienstag, 04. September, als ich mit meinen Enkelkindern einen Rheinspaziergang gemacht habe und der Schwan wiederkam, er kommt immer, wenn ich dort bin und jedes Mal noch näher. Ich „baute“ mit den Kindern einen Flussarm. Sie hatten gefragt was das denn sei, ein Flussarm … nun wissen sie auch das –

52 Gedanken zu „Schönes

  1. wunderschön. 🙂
    aber ja, der mensch braucht „schönes“, um die seele im gleichgewicht zu halten.
    das licht ist heute morgen bezaubernd, auch das genieße ich.
    alles liebe und viel schönes für dich, liebe ulli!
    diana

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    • Auch hier ist heute ein zauberhafter Tag, den ich wieder mit den Kindern verbracht habe und noch verbringe, wir waren an einem zauberhaften See, Bilder zeige ich dieser Tage …
      herzliche Grüße sende ich dir, Ulli

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  2. „Walk in beauty“, liebe Ulli, du wirst diesen alten Segenswunsch kennen. Ja, wir brauchen Schönheit für die Seele, unbedingt, wenn sie beladen ist.
    Liebe Grüße
    Christiane mit einem wie hingegossen schlafenden Fellträger

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    • Ja, liebe Christiane, den kenne ich und benutze ihn auch gerne selbst, besonders wenn Freundinnen traurig sind.
      Herzliche Grüße, Ulli, die heute wieder mit den Kids unterwegs gewesen ist, so schön!

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    • Die Füße sind sogar Füße und noch nicht einmal ein Lehmabdruck, wobei die gibt es ja auch auf den Bildern – und wenn du genau hinschaust, dann siehst du sogar das Auge des Schwans im Wasser –
      herzliche Grüße, Ulli

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  3. Wenn meine Seele, mein ganzes Sein aufnahmebereit ist für die Schönheit, dann bin ich mit mir im Gleichgewicht. Mein inneres Glücksgefühl steigert sich beim Anblick der Außenwelt, die für mich nur schön ist. Wer stumpf ist, sieht in den Musterungen im Flussbett nicht Schönheit, sondern Schlamm. Aber warum ist er/sie stumpf? Und wie lässt sich die Bereitschaft der Seele schulen, Schönes überall wahrzunehmen, zu pflegen, zu steigern?
    Danke für die wunderfeinen Fotos. Hab einen von Schönheit durchtränkten Tag. Gerda

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    • Danke Gerda, genauso ist mein Tag, wieder verbringe ich ihn mit den Kids, heute waren wir stundenlang im Wald, am Bach und an einem zauberhaften Bergsee und sind sogar Tretboot gefahren – Bilder zeige ich ein anderes Mal.
      Bei deinen Fragen fällt mir eine Frage ein, die ich mal hier im Blog gestellt habe, wo bin ich, wenn ich außer mir bin …
      Heute bin ich tief mit mir und der Freude und der Schönheit verbunden.
      Auch dir viel Schönes heute und sowieso,
      Ulli

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  4. Du hast soooo recht. Wir müssen den Blick immer wieder in eine positive Richtung lenken. Was ist da hilfreicher, als in die unberührte Natur zu schauen. So mache ich es auch. Es geht so schnell in einen negativen Sog hineingezogen zu werden. Ich wäre sowieso dafür mal – und sei es an einem Tag in der Woche – nur positive Berichterstattung zuzulassen. Das hat nichts mit Augen verschließen zu tun. Ich spüre die wohltuende Abwesenheit von schlechten Nachrichten vor allem auf Reisen. Wir sollten uns diese Pausen gönnen. In diesem Sinne….. ich wünsche dir alles liebe und Gute, Marie

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    • Diese Austage brauche ich auch, so, wie genügend Schlaf, gutes Essen, frische Luft und klares Wasser, das alles ist Selbstfürsorge, aber das weißt du ja, liebste Marie.
      Habs gaanz gut, herzliche Grüße, Ulli

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  5. Im/am Wasser spielen – ach wie gerne habe ich das als Kind getan! Flussarme anlegen, Daemme bauen und … ins Wasser fallen. 😀
    Danke fuer’s Erinnern an die schoenen Seiten des Lebens, liebe Ulli.
    Viele Gruesse,
    Pit

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    • 🙂 ins Wasser fallen, ja, das passierte schon mal, wenn man so ganz vertieft spielte 🙂
      Heute nun weniger, aber am Wasser mit den Kindern spielen und bauen macht immer noch großen Spaß, da lacht mein inneres Mädchen,
      herzliche Grüße, Ulli

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      • Hallo Ulli,
        Wasser hat mich immer schon „auf seine ganz eigene Art angezogen“: ich bin oft reingefallen. 😀
        Habe ich Dir schon von meinem ersten Urlaub – als Kind, mit meinen Eltern – im Schwarzwald erzaehlt? Damals waren wir in Todtnauberg [im Ortsteil Brandenberg, wenn ich mich richtig erinnere], und gegenueber von unserer Pension, auf der anderen Strassenseite, floss ein Dach. Da musste ich nun sofort nach unserer Ankunft hin, ueber die Steine da drin huepfen und so. Und es war klar: ich bin reingefallen. Mutter war noch auf dem Zimmer beim Auspacken der Koffer, als ich wieder reinkam, triefend und pudelnass! 😀
        Und eines meiner ersten Radel“erlebnisse“ war in Vaters Schrebergarten, am Burggraben in Linn, meiner Geburtsstadt. Der Gartenweg war abschuessig zum Graben hin, und die Bremse an meinem (Kinder)rad so gut wie wirkungslos. Erfolg? Ist klar! Ich bin den Weg runter gesaust, durch die kleine Hecke unten, und rein in den Graben. Der war Gott sei Dank nicht tief. Ist also nichts Schlimmes passiert. Ich kam allerdings raus wie Neptun: triefend, und ueber und ueber voller Gruenzeug – Algen und „Entengruetze“, wie wir diese kleinen gruenen Pflanzen genannt haben, die das gesamte Wasser ueberdeckten. Mutter hat mich dann, triefend, nach Hause gebracht, waehrend Vater mit der Hacke nach dem Rad gefischt hat. 😀
        Hach, war diese Kindheit doch schoen!
        Liebe Gruesse,
        Pit

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        • Lieber Pit,
          schöne und lustige Geschichten schreibst du hier, ich lächel. Und klar, das fallen mir gleich auch welche ein, doch dieses Mal schreibe ich sie nicht, deine sollen jetzt einfach hier unverwässert stehen, sodass jede und jeder sich daran erfreuen kann.
          Vielen Dank und herzliche Grüße, Ulli

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            • 🙂
              und DANKE, lieber Pit für deine schöne Postkarte, sie steht direkt dem Schreibtisch gegenüber. Das sind so wunderbare Freuden und Überraschungen der Alletage!
              Auch ich wünsche dir ein schönes Wochenende, ich war fast den ganzen Tag draußen, es ist so ein wunderbares Wetter hier!
              herzlichst, Ulli

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    • Heute werde ich nicht dazu kommen bei dir oder bei anderen zu schauen, vielleicht am Abend, aber jetzt sind noch die Enkelkinder dran und ein Tag ohne Bloghausen ist ja auch mal ganz nett, aber ich wollte wenigstens die Kommentare beantworten. Hab Dank für deinen und hab einen schönen Tag, lieber Peter, herzlichst, Ulli

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    • Liebe Ule, es sind so viele Informationen in diesen Zeiten in der Welt, so viele Worte, so viele Fürs und Wieder, so viel oberflächliches und tiefgehenderes, da brauche ich immer wieder diese wunderbare Tagen in der Natur. Und sehr gerne bin ich immer wieder am Wasser, sei es ein Bach, ein Fluss, die mich wieder mit dem eigenen inneren Fließen verbinden oder ein stiller Bergsee, der mir von Tiefe und eben Stille erzählt, für mich ist das Gesundheit, Seelennnahrung, ausatmen. Die Schönheit der Welt in meinen Bildern zu spiegeln, ist Freude und Bedürfnis, ist Erinnerung und Anker, all das teile ich gerne.
      Herzliche Grüße, Ulli

      Gefällt 2 Personen

      • Das kann ich gut mitempfinden, liebe Ulli, obwohl es sich bei mir anders ausprägt.
        In diesen Tagen bemerke ich, wie sich in der Art meines Schreibens und der Art, wie ich meine Bilder gestalte, ein Wechsel andeutet: die unschuldige Freude an einer schönen Welt (die es ja schon immer nur bei extremer Begrenzung des Blickes gab), gelingt nicht mehr und lässt sich auch nicht mehr ungebrochen künstlerisch beschwören. Mein Vertrauen hat Schaden genommen durch die beängstigenden Parallelen zu der Zeit um 1930. Natürlich sind viele Parameter heute anders, zum Teil sogar gefährlicher wegen der Schnelligkeit und der Datenmasse, mit der heute Dinge organisiert werden können. Aber vor allem erschreckt mich diese gleiche Verharmlosung der Zeichen an der Wand, diese ahnungslose Arroganz der bildungsbürgerlichen und politbürgerlichen Schichten.
        Ach, ich will nicht wieder anfangen zu diskutieren hier bei dir – aber mein Schönheitssinn verändert sich gerade: die Zeit der hübschen Blümchen ist vorbei.

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        • Liebe Ule, ich ganz deins nun wiederum auch gut nachvollziehen, weil ich solche Momente gut kenne. Manchmal mache ich dann Collagen und Fotomontagen zu den politischen Themen, gerade eben fällt mir dazu nichts ein. Insgesamt lebe und gehe ich gerne mit dem Sowohl-als-auch, sprich weiterhin Augen und Ohren in Bezug auf die politische Entwicklung und die der Gesellschaft offen zu halten und mich einzubringen, ohne dass ich die Schönheit ausklammere, die mir Kraft schenkt.
          Herzliche Morgengrüße an dich, Ulli

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  6. Ein wundervolles herbstliches Bild, liebe Ulli,
    und dann die kräftigen Schwanenbeine… wie genau mußte ich hinsehen, um den Schwanenhals dazu zu finden 🙂
    Ich wollte ja wissen, um welches mystische Tier sich hier handelt *schmunzel*
    Einen Flußarm habt Ihr im Schlamm gegraben und ich kann mir lebhaft vorstellen, welche Freude Ihr dabei hattet, alle drei. Ein Tag für die Seele, wie wichtig ist er für uns. Manchmal reichen schon wenige Stunden, damit wir das Schöne wieder sehen können. Die Balance zu halten ist manchmal nicht einfach, aber Dir gelingt es und das ist gut.
    Die Kinder genießen ihre Oma, die ihnen so viele Wunder zeigt.
    Liebe Abendgrüße von Bruni

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