27 Gedanken zu „Verlassene Orte 14

    • Ja, man kann jetzt an Rauch denken, aber ich habe das Bild vor dem Brand in Athen gemacht und dachte dabei an etwas anderes … es ist noch zu früh, um es jetzt schon zu verraten 😉
      herzlichst, Ulli

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  1. die querlinien verändern die wirkung in meinen augen sehr: wie eine negation nehm ich sie zur wahr, eine bedrohung. spannungseicher, interessanter auch wird dadurch für mich dieses bild.
    so viel nur ganz kurz mit herzlichem morgengruß:
    pega

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  2. Das Bild ohne Querlinien ist mir näher – es drückt nach meinem Gefühl die Verlassenheit/Verlorenheit intensiver aus, auf eine ruhige, stille Art. Die Querlinien empfinde ich als aggressiven, einschneidenden Eingriff, verletzend, beängstigend…

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  3. Der diagonale Streifen erinnert mich an einen Barcode. Obwohl mir das andere Bild an sich besser gefällt, bleibt mein Blick doch eher am oberen hängen, weil es dort diesen Stilbruch gibt und man sich Fragen stellt.

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    • Damit bist du nun wahrlich nicht allein, bis hierher haben das alle geschrieben, ja, das zweite Bild ist ganz still, wird durch nichts gestört. Ich hatte erst nur das mit den Linien gemacht, später dachte ich, na mal schauen wie es ohne ist … mehr verrate ich noch am Abend!
      Erst einmal herzlichen Dank und einen lieben Gruß an dich, Ulli

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  4. Ich habe mit solchen sehr schwachfarbigen und wenig konturierten Bildern meine Schwierigkeiten. Zu viel wird von meiner Imagination gefordert, zu wenig greifbar ist das, was mir der Künstler (pardon, die Künstlerin) mitteilen will. Mag sein, dass dies Undeutliche, Vague, Schemenhafte noch durch das elektronische Medium verstärkt wird.
    Das ohne Querlinie mag ich immerhin lieber, denn es vermittelt mir einen ruhig-träumerischen Eindruck, wie eine friedvolle, nun verblichene Erinnerung, die am Grunde der Seele aufscheint.

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    • Ich muss lächeln, liebe Gerda, denn dieses Mal war ja genau das die Absicht, du sagst es zum zweiten Bild: eine verblichene oder verbleichende Erinnerung wollte ich darstellen, zu den Linien sage ich später noch etwas für alle. Der Hintergrund ist der, dass wir so wenig wirklich über längst vergangene Zeiten wissen, vieles basiert auf Vermutungen, stützt sich hier und da auf wissenschaftliche Untersuchungen oder auf Schriften, aus den Zeiten als aufgeschrieben wurde (da wird es dann auch einfacher und klarer mit der Vergangenheit), aber wir wissen, dass dies nicht in allen Kulturen der Fall gewesen ist, wie zum Beispiel bei den Kelten und was wird da nicht alles vermutet und fabuliert…
      herzliche Grüße an dich, Ulli

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  5. Das erste Bild mit den Querstreifen sagt für mich ganz viel aus! Ich sehe im Nebel Christus am Kreuz, diese Szene scheint sich aufzulösen! Verliert sich der Glaube? Die geistliche Gestalt im Hintergrund schreitet in Richtung des Kreuzes und trifft auf die Blockade die Streifen, sie bleibt in Erstarrung stehen. Auch die griechischen Säulen verschwimmen und scheinen sich im Nebel aufzulösen. Die Götter und der Glaube verschwinden, was wird danach kommen?

    Dein Werk hat viele Gedanken bei mir ausgelöst und ich finde es sehr faszinierend!

    Klasse Ulli!👏👏👏👏👏👍

    LG Babsi

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    • Wow Babsi, jetzt staune ich was du in diesem Bild gesehen hast. Ich freue mich, dass du die graue Gestalt/den Schatten nicht nur gesehen, sondern auch in Bezug gesetzt hast. Ja, die Göttinnen und Götter verschwinden, was kommt dann (?) – eine sehr berechtigte Frage!
      Danke vielmals für deinen Blick,
      herzliche Grüße, Ulli

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  6. ohne Querlinie empfinde ich es als vollkommerne Einheit
    Ein verlassener Ort und einer, der die verblichene Erinnerung hütet, also der Hüter des Vergangenen
    Liebe Grüße an Dich

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    • Liebe Bruni, als du benennst nun, wie Babsi zuvor auch, die graue Gestalt, das freut mich. Du siehst sie als Hüter des Vergangenen, das hat was! Ich danke dir vielmals und grüße dich von Herzen, Ulli

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  7. Lichtstrahlen, die durch einen Spalt fließen. Ich dachte zuerst, ich mag das ohne den Balken mehr, aber plötzlich sah ich das Licht, vielleicht das einer Erkenntnis? Die Szene erhält dadurch eine ganz eigene Dynamik, … herzliche Grüße, Silvia

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    • Ohne die Streifen ist das Bild klar und still, die Streifen machen den Unterschied, viele haben ja geschrieben, dass hier mehr Spannung ist. Ich mag auch deine Sicht, danke dafür!
      Gleich schreibe ich für alle woran ich gedacht habe.
      Für mich ist und bleibt es spannend eure Sichtweisen, eure Gedanken zu meinen Bildern zu erfahren und ich merke immer wieder: JAAA, SO kann man das ja auch sehen 🙂
      Hab herzlichen Dank, Silvia, liebe Grüße, Ulli – es ist gerade so angenehm frisch geworden…

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  8. Ihr Lieben alle, habt Dank für alle eure Sichtweisen auf die zwei Bilder – für mich ist es immer wieder sehr spannend wie Bilder ohne Titel, ohne Erklärungen von meiner Seite wirken. Ich weiß noch gut wie ich in sehr jungen Jahren vor Bildern ohne Titel zurückgescheut bin, ich hatte keinen Haltegriff mehr, aber meine Neugierde wurde dadurch geweckt, ich schaute und fragte mich wie ich es wohl nennen würde, was genau sah ich, was spürte ich…
    Bis heute mag ich keine Bildinterpretationen nach dem Motto: das ist das, was die Künstlerin/der Künstler gemeint hat, wer will so etwas mit Sicherheit wissen?! Das wissen nur die Künstler*innen.
    Beide Bilder gehören zu meinem Zyklus der „Verlorenen Orte“, das war der Anhaltspunkt. Es bleiben die undefinierten Querlinien, die von vielen von euch als spannend empfunden wurden, durch sie entsteht etwas Rätselhaftes. Viele von euch haben mir ihre Assoziation geschrieben, es ist alles richtig, weil es kein Richtig und kein Falsch in diesem Zusammenhang gibt!
    Ich dachte an timelines, zu deutsch Zeitlinien, hinter denen das Vergangene „verbleicht“ (O-Ton Gerda, s.u.), verschwindet, Tempel bleiben als Fragmente, schweben im Raum, erzählen von „Es-war-einmal“, menschliche Schatten gehören für mich dazu. Heute erinnert sich jede und jeder auf eigene Weise an Menschen, die einst gelebt haben, sie „geistern“ als Schatten in uns herum oder besser ausgedrückt, sie schweben als Geister durch unseren Geist…
    Nochmals Danke, mich bereichern eure verschiedenen Blickwinkel, Assoziationen/Sichtweisen immer wieder.
    Herzliche Grüße in die Runde, Ulli

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  9. Bild 2 in der klassischen Sicht gefällt mir besser als Variation 1/ durch die Leichtigkeit und die neblige Atmosphäre eine feine Stimmung.
    Bei Bild 1 erscheint mir die Diagonale zu leicht und zu leise für eine bewusste Veränderung. Zu wenig um dem Bild einen neuen Charakter zu geben.
    Warum die Diagonale?
    Was wolltest du damit?
    Warum nur so zart?

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    • Erst jetzt finde ich deinen Kommentar, da ich für eine Weile verreist gewesen bin, weiter unten im Kommentarstrang schrieb ich an alle: Beide Bilder gehören zu meinem Zyklus der „Verlorenen Orte“, das war der Anhaltspunkt. Es bleiben die undefinierten Querlinien, die von vielen von euch als spannend empfunden wurden, durch sie entsteht etwas Rätselhaftes. Viele von euch haben mir ihre Assoziation geschrieben, es ist alles richtig, weil es kein Richtig und kein Falsch in diesem Zusammenhang gibt!
      Ich dachte an timelines, zu deutsch Zeitlinien, hinter denen das Vergangene „verbleicht“ (O-Ton Gerda, s.u.), verschwindet, Tempel bleiben als Fragmente, schweben im Raum, erzählen von „Es-war-einmal“, menschliche Schatten gehören für mich dazu. Heute erinnert sich jede und jeder auf eigene Weise an Menschen, die einst gelebt haben, sie „geistern“ als Schatten in uns herum oder besser ausgedrückt, sie schweben als Geister durch unseren Geist…
      herzlichst, Ulli

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