Sommergäste

Ein Heupferdtanz

Wie schon im letzten Jahr beginnt nun die Zeit der Heupferde auf meinen Dachfenstern. Mich interessierte der Unterschied zwischen Heuschrecken und-pferden, Grashüpfern und Grillen.

Die Art ist die Heuschrecke, die über 26.000 verschiedene Gattungen weltweit ausgebildet hat, die zur Familie der Insekten gehört. Zu ihnen gehören auch die Grillen und die kleinen Grashüpfer. Es wird unterschieden zwischen den Langfühlerschrecken = Ensifera und den Kurzfühlerschrecken = Caelifera. Ihnen allen gemein ist, dass die Männchen ihre Hinterbeine an ihrem Körper reiben, sie „zirpen“ und versuchen damit ein Weibchen anzulocken. Das Wort Schrecke ist althochdeutsch und geht auf das Wort schrecken = aufspringen zurück.

Mehr in den bekannten Nachschlagewerken…

Ich weiß jetzt auf alle Fälle, dass mich das grüne Heupferd besuchen kommt, so schaut es von unten auf meinen Dachfenstern aus – aufgenommen an verschiedenen Tagen –

anklick = große Bilder

und ein bisschen Musike

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27 Gedanken zu „Sommergäste

  1. Ja, sie hüpfen und musizieren….was sich die Natur so alles einfallen lässt ….. auf der Rückfahrt von Kroatien hatte ich so einen grünen Freund auf dem Rückspiegel hocken, er wollte partout als blinder Passagier mitreisen. Mehrere Hundert Kilometer. Meine Vermutung: Verwandtschaftsbesuch, denn plötzlich in der Steiermark war er weg und dort wimmelte es nur so von diesen Freunden. Liebe Grüße, Marie (schöne Musik hast du ausgesucht)

    Gefällt 6 Personen

    • Guten Morgen, liebe Marie, das ist eine wunderbare Geschichte, ein Heupferd als Tramp 🙂 Du hast jetzt meine Phantasie angekurbelt, aber die behalte ich dann lieber für mich…
      fröhliche Samstagmorgengrüße, Ulli

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    • An sich sind die mir ja so nahe gekommen, ich musste nur noch die Kamera rausholen und er/sie war gar nicht schreckhaft, ließ sich gelassen ablichten 🙂
      Ich hoffe der Sommer hat wieder Einzug bei euch gehalten?
      Herzliche Grüße, Ulli

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  2. So etwas habe ich ja noch nie gesehen und auch noch nicht gehört, dass diese Musiker unsere Häuser besuchen! Ganz verspielt und tänzerisch kommen sie daher! Vor allem die erste Aufnahme gefällt mir sehr gut! Auch die lebensfrohe Musik spricht mich sehr an! Herzlich, Petra

    Gefällt 2 Personen

    • Im Sommer denke ich manchmal, dass meine Wohnung etwas von einem Zelt hat, schön ist das, da kommen so manche Besucher*innen herein,manche gehen von alleine wieder, andere muss ich per Wasserglas und Postkarte zurück in die weite Welt tragen…
      liebe Grüße an dich, Ulli

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  3. Pferde auf dem Glasdach – hört sich bizarr an und sie können bei Dir hineinschauen. Vor meiner Türe gibt es auch an einer Stellen jedes Jahr eine Familie. Schön fotografiert. Du könntest eine Geschichte schreiben über die Erzählungen bei den Heupferden.

    Gefällt 2 Personen

  4. Ein schönes Bild, der Heupferdchentanz, liebe Ulli, gefällt mir sehr und Deine Sommermusik auch.
    Ich mag die grazilen grünen Hüpfer, aber am allerliebsten draußen und nicht in irgend einem Zimmer, dann hab ich immer Angst, ihm weh zu tun, beim Versuch, ihn nach draußen zu bringen…
    Im Moment rastet eine schwarze Taube auf der Terrasse hier. Vielleicht suchte sie den Schatten.

    Liebe Grüße von Bruni am Sonntagmittag

    Gefällt 1 Person

    • In der Stube war das Heupferd auch nicht, nur von außen auf den Fenstern, deswegen auch die teilweise seltene Perspektive. Die tanzenden Heupferde waren draußen auf meiner Terrasse, wobei es nur eins gewesen ist, das sich für mich und die Kamera in Pose geworfen hat 😉
      herzliche Grüße, Ulli

      Gefällt 1 Person

  5. Und ich gebe zu, dass ich das Wort Heupferd noch nie gehört habe! Aber ich sagte ja schon öfter, Bloggen bildet! Diese Tierchen mag ich jedenfalls auch, aber es gibt immer weniger davon. Auch von den kleinen grünen Grillen(?), die vor ein paar Jahren in den Sommern noch nach Einlass drängten und nun gänzlich verschwunden sind. In Südeuropa kreucht und fleucht noch mehr und nicht alles finde ich, ähm, angenehm, zum Beispiel Tausendfüßler im Haus. Nach meiner Erfahrung kommen sie am meisten in Italien vor, von der Toskana/Umbrien (da besonders, weil schön wild) bis in den Süden.

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