Wenn der Sommer sich verdunkelt,

Er verdunkelt sich seit vielen Jahren.

Im Sommer gehen die meisten afrikanischen Menschen auf die Schiffe/Gummiboote, um nach Europa zu gelangen, was immer schwieriger gelingt.

Libyen soll für Europa das gelobte Land sein, das Europa die Geflüchteten abnimmt, aber was dort passiert ist für mich kaum noch zu fassen.

Wer es wissen will → https://dvwelt.wordpress.com/2018/06/25/finde-die-fehler/

Wie die Dame von Welt selbst schreibt, es braucht einen Eimer Schnaps, um diese Bilder und Berichte zu verdauen, ich habe keinen und will auch keinen, ich machte das obige und untere Bild. Was hier und jetzt in der Welt geschieht, kann und soll kein Ball vertuschen.

Keine Frage, ich liebe den Sommer und ich genieße ihn auch, aber ich gestehe auch, dass er schon lange nicht mehr so leicht ist wie einst.



https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/08/26/sommerlied/

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23 Gedanken zu „Wenn der Sommer sich verdunkelt,

  1. Liebe Ulli, manchmal wünsche ich mir, einfach, wie früher, weinen zu können über diese unsäglichen Zustände. Ich kann es aber nicht mehr, weil die Wut so groß ist. Aber auch Wut ist kein großer Lehrmeister. Was tun also? Ich habe auf dieser Reise (allmählich geht’s aber heimwärts) viel gesehen, auch viel wiedersprüchliches und bin für mich zu den Schluss gekommen, das jeder Einzelne, egal wie, etwas verändern muss. Ich hatte in Albanien eine prägende Begegnung und da habe ich einen Anknüpfungspunkt, wo ich aktiv werde. Die Not hat für mich ein Gesicht bekommen. Vielleicht berichte ich einmal darüber. Erstmal nach Hause fahren. Momentan fegt die Bora über die dalmatische Küste und mich aus dem Land. Stürmische Grüße, die dennoch von Herzen kommen von Marie

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  2. Auch ich werde immer sprachloser, wie Menschen andere Menschen behandeln und die Diskussion darüber bei uns und die Medienmache, ob die Regierung daran zerbricht, erzeugt neben einer grenzenlosen Ohnmacht eine Wut, die ich kaum noch in Worte fassen kann. Wo steuern wir allesamt hin? Ist der Begriff Humanität ein Auslaufmodell?

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

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    • Liebe Anna-Lena, wütend und traurig, das sind die beiden Gefühle, die mich immer wieder überrollen bei der Entwicklung. Es gab schon immer Zustände, die mich wütend gemacht haben, aber es spitzt sich dermaßen zu, dass ich auch manchmal gelähmt bin und meine Zuversicht dahinschwindet…
      Menschenrechte und Humanität, Solidarität müssen gelten, dafür sollten wir uns immer wieder engagieren und sie eben auch selbst leben.
      Liebe Grüße, Ulli

      Gefällt 3 Personen

  3. Deine Bilder sind wieder wunderschön. Und deine Worte so wichtig. Ich weiß nicht, wieviel oder wie wenig wir bewirken können, doch jede und jeder, der sich empört über das, was geschieht, tut gut.
    Ich finde es auch oft unfassbar, was geschieht und das all das möglich ist. Ich wünsche, dass wir alle mehr Menschen und Mit-menschen sind.

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    • Liebe Marion, dein Wunsch ist auch mein Wunsch und ich glaube sogar, dass die Mehrheit der Menschen so denkt. Die meisten Menschen wollen keinen Krieg, viele wollen nicht auf Kosten von anderen leben, bis auf all die, die dies forcieren und forciert haben und somit eine Welt geschaffen haben, die nun so voller Probleme ist, dass diese kaum lösbar erscheinen. Kluge Lösungen und Innovationen werden (bewusst) überhört, die Politik fährt weiterhin ihren Stiefel von höher, weiter, mehr und grenzenlosem Wachstum, was aber schon lange die meisten wissen, nicht funktionieren kann. So bleibt die Frage bestehen wie jede und jeder gegensteuern kann, was sie/er dazu beitragen kann die Welt zu einem besseren Ort zu machen…
      Hab Dank für deins, und auch fürs Lob für die Bilder, darüber freue ich mich sehr!
      Herzliche Grüße, Ulli

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  4. Man darf sich keine Sorgen machen über die Dinge, die man nicht ändern kann. Ist ein Freund, ein Familienmitglied, ein Nachbar in Not, da soll man seine Liebe für seinen Mitmenschen anwenden. Hab noch einen schönen Tag! Peter

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    • Lieber Peter, ja und nein will ich dir antworten. Ja, weil es stimmt, dass viele Sorgen unnütz sind und zu nichts führen, außer zu Sorgenfalten und die machen hässlich 😉
      Nein, auch wenn das jetzt etwas pathetisch klingen mag, wenn die Erde die Mutter ist und die Menschen die Kinder und ich eins von vielen unter ihnen bin, dann macht es mir schon Sorgen, wie die Schieflage und der Zwist immer größer werden!
      Herzliche Grüße, Ulli

      Gefällt 2 Personen

      • Liebe Ulli, nein, was du sagst, klingt überhaupt nicht pathetisch. Mutter Erde und wir ihre Kinder ist ein konkreter Begriff, der mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Ich stimme deiner ethischen Einstellung ihr gegenüber völlig zu. Best wishes! Peter

        Gefällt 1 Person

  5. Pingback: sweet nectar of summertime |

  6. Pingback: Mehr Schönes |

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