zu den abc.etüden 19.17 #2

Als ich nach langer, langer Zeit wieder einmal zum Meer kam, die letzte Düne erklommen hatte und alles Rauschen, alles Vor und Zurück sichtbar wurde, da war es wie immer, ich wurde wieder das Kind, das Mädchen, das ich einst gewesen bin. Gerade noch staunte ich, dann rannte ich los, die Arme dem Himmel entgegengestreckt, hüpfend, springend und jauchzend: la meeeeer…

Kein Mensch weit und breit. Nur ich, mein Mädchen und das Meer.


inspiriert von Christiane,

Ludwig und Jackie Lindenau

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28 Gedanken zu „zu den abc.etüden 19.17 #2

  1. Wie wunderbare Bilder zum Erwachen, liebe Ulli, die nehme ich mir nun als Tagtraum mit. Einfach mal auch heute zum Meer-Mädchen werden:) Und das mit dem Vor und Zurück, das ist ja nicht nur ein Traum, gell.
    Einen herzlichsten Guten-Morgen-Gruß zu Dir, Frau Rebis

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    • Vor und zurück, liebe Frau Rebis, das ist vor allen Dingen das Lied der Wellen, das finde ich auch auf meinem inneren Lebensweg und es ist eine Geschichte, die ich einmal schrieb- das Mädchen in dir wird sich freuen, wenn du heute einmal mit ihr springst 😉
      Herzensgrüsse an dich
      Ulli

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      • Das Vor und Zurück der Wellen ist im Innern ja eine Kreisbewegung – so weiß es die Physik. Hier hat sie mal wieder Recht:))
        Deine Geschichte, also diese, die kenne ich noch nicht, oder? (Bitte einen fragend-bittenden Blick dazu vorstellen ….)
        Liebste Ulli, möge auch Dein inneres Mädchen heute ein wenig springen, ich grüße es und Dich von Herzen,
        Frau Rebis

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        • Diese Geschichte kennt hier niemand, da sie viel zu lang wäre, um sie hier einzustellen, es ist mehr ein dünnes Büchlein 😉
          vor und zurück ist eine Kreisbewegung? Na, nu staune ich aber!
          herzlichst
          Ulli

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          • Ja, die Teilchen einer Welle vollziehen eine Kreisbewegung. (Darum zieht einen eine Welle unten zurück ins Meer.) Die Oberfläche, das was wir als Welle sehen, zeigt nur ein Bild, nur eine Gestalt der Welle. In der Tiefe steckt die eigentliche Welle, und die ist viel mehr.
            So ist es ja bei allem. Vielleicht haben alle unsere Geschichten, auch Deine, eine solche ungeahnte Dimension?
            Ich grüße Dich herzlichst zurück.

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  2. Liebe Ulli, auch dieser dein Text hier trifft bei mir voll ins Schwarze, ich stünde sofort neben dir, mit allen Sehnsüchten, großen und kleinen …
    (Aber auch hier wie bei deinem anderen Post: Ich bin zurzeit nicht so viel auf den Blogs unterwegs und dein Ping ist nicht durchgekommen. Kannst du bitte den Link zu dieser ebenfalls zauberhaften Etüde in die Kommentare der Schreibeinladung eintragen, damit Jaecki ihn auch finden kann, falls/wenn sie lesen kommt?)
    Liebe Grüße
    Christiane

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    • Liebe Christiane,
      ich hab jetzt noch einmal einen Link zu dir hin gemacht, ich hoffe er funktioniert!
      Und ich freue mich shr, dass du neben mir stündest, mit allem … das ist eine feine Vorstellung. Liebe Grüsse sende ich dir
      Ulli

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  3. Assoziation Meer-Kind. Das Meer ist die große Mutter, atmend kommt sie dem Kind entgegen, es fühlt sich angenommen und angekommen. Aber Vorsicht. Sie verschlingt auch … Du hast das Meer mit Festem bestückt – vielleicht deswegen?
    Klügeleien.

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    • Eine feine Assoziation ist das. Ja, das Meer/die Mutter können verschlingen …
      ich gehe nie weit ins Meer hinein, ich habe grossen Respekt vor ihm, seinen Sögen und Tiefen- ich lasse das jetzt mal so stehen-
      herzlichst
      Ulli

      Gefällt 2 Personen

  4. Wunderschön ist sie, Deine Geschichte, Deine Gedanken zum *Kind* am Meer.
    Seine Wellenbewegungen, das Vor und Zurück, seine selbstverständliche natürliche Bewegung zu sehen, ist wie ein Wunder, an dem wir uns nie sattsehen.
    Dein Foto zeigt es so guuut, das Wunder Meer

    Liebe Grüße zum Wochenende von Bruni

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