Das wiedergefundene Licht #2

Zitate aus dem Buch von Jaques Lusseyran „Das wiedergefundene Licht“

nachtlicht

War ich abends im Bett und ganz allein, schloss ich die Augen. Ich ließ die Augenlider sinken, wie ich es einst, als sie noch meine leiblichen Augen bedeckten, getan hatte. Ich redete mir ein, dass ich hinter diesem Schleier das Licht nicht mehr sehen werde. Aber es war immer da, es war ruhiger denn je…

Dennoch gab es Zeiten, in denen das Licht nachließ, ja, fast verschwand. Das war immer dann der Fall, wenn ich Angst hatte (…) Was der Verlust meiner Augen nicht hatte bewirken können, bewirkte meine Angst: sie machte mich blind.

Dieselbe Wirkung hatten Zorn und Ungeduld, sie brachten alles in Verwirrung. (…) Wenn mich beim Spiel mit meinen Kameraden plötzlich die Lust ankam zu gewinnen, um jeden Preis als erster ans Ziel zu gelangen, dann sah ich mit einem Schlag nichts mehr. Ich wurde buchstäblich von Nebel, von Rauch umhüllt.

Die schlimmsten Folgen aber hatte die Boshaftigkeit. Ich konnte es mir nicht mehr leisten, mißgünstig und gereizt zu sein, denn sofort legte sich eine Binde über meine Augen, ich war gefesselt, geknebelt, außer Gefecht gesetzt; augenblicklich tat sich um mich ein schwarzes Loch auf, und ich war hilflos. Wenn ich dagegen glücklich und friedlich war, wenn ich den Menschen Vertrauen entgegenbrachte und von ihnen Gutes dachte, dann wurde ich mit Licht belohnt. Ist es verwunderlich, dass ich schon früh die Freundschaft und Harmonie liebte? (S.22-23)

Wie hatte ich leben können all die Zeit, ohne zu wissen, dass alles auf der Welt eine Stimme hat und sprechen kann? Nicht nur die Dinge, denen man eine Sprache zugesteht, nein, auch die anderen: die Torwege, die Mauern der Häuser, die Balken, die Schatten der Bäume, der Sand und das Schweigen. (S.25)

Die einzige Art, eine vollständige Heilung von der Blindheit zu erreichen – ich meine hier eine soziale Heilung -, ist, sie nie als Verschiedenheit zu behandeln, als Grund zur Absonderung, als Gebrechen, sondern als ein zeitweiliges Hindernis zu betrachten, wohl als Eigenheit, doch als eine vorübergehende, eine Eigenheit, die man heute oder spätestens morgen überwinden wird. Die große Heilung besteht darin, von neuem – und ohne zu zögern – in das wirkliche Leben einzutauchen, in das schwierige Leben, dass heißt hier, in das Leben der anderen. (S.37/38)

Die Musik ist für einen Blinden eine Nahrung, wie es für die, die sehen, die Schönheit ist. Er braucht sie, er muss sie regelmäßig erhalten wie eine Mahlzeit. (S.91)

Hier ende ich, obwohl ich noch vieles mehr notiert habe, aber ich will ja nicht ein Buch abschreiben, sondern euch nur einen Eindruck vermitteln, alles andere liest sich am besten selbst!

Ich frage mich, wie es um mein eigenes inneres Licht bestellt ist und ob nicht auch für mich und alle anderen gilt, was für Jaques Lusseyran galt, dass Angst, falsches Streben und Boshaftigkeit zu Verdunkelungen führen?


Jaques Lusseyran – Das wiedergefundene Licht – Klett-Cotta im Ullstein Taschenbuch – ISBN 3 548 39029 3 Nov. 1983 – 30.-35. Tsd.

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34 Gedanken zu „Das wiedergefundene Licht #2

    • Ich hatte diese Angst letztes Jahr auch sehr, als ich die zwei Augen-OPs hatte, nun macht das linke Auge wieder doof und ich muss wohl noch einmal hin- ich bemühe mich immer wieder um die Zuversicht, statt meine Ängste zu gross werden zu lassen-
      ich wünsche dir ein schönes Wochenende,
      herzlichst
      Ulli

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  1. Liebe einzigartige Ulli, vielleicht kommt uns unser Licht manchmal schwach vor, doch ist es für andere Sichtbar, egal wie wir uns selbst empfinden und du meintest sicher „liebliche“ Augen, nicht leibliche 😀 Dir ein sichtbar schönes Wochenende 🙂

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  2. Ein schöner tröstlicher Text, liebe Ulli, in dunklen Zeiten (wann waren sie nicht dunkel, wenn man selbst im Dunkeln steht?),
    Ob man all dieses Feine, Klingende, Wohlwollende wohl auch als physisch Sehende/r erkennen kann? ich glaube, ja, nur fehlt es oft an der Langsamkeit der äußeren Bewegung. Liebe Grüße dir! Gerda

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    • Liebe Gerda, ich bin dabei das alles genauer zu untersuchen und in mir zu finden, es ist nicht so leicht, weil meine Augen ja sehend sind und die anderen Sinne zwar gut bei mir ausgeprägt sind, da ich eine sinnliche Frau bin, aber ich höre nicht, wenn ich ein Zimmer betrete, wie sich eine Figur durch den leichten Luftzug bewegt- vielleicht muss man dazu wirklich blind sein? Aber ich habe schon das innere Licht gesehen, nur waren das sehr spezielle Momente, die ich auch nicht einfach so wiederholen kann.
      So bin ich gerade eine Runde durch das Licht gelaufen und habe es tief eingeatmet, dankbar, dass ich sehend bin!
      herzliche Grüsse für dich
      Ulli

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  3. Überhaupt eines Sinnes benommen sein zu müssen, ist mir, die zwar kurzsichtig ist, unvorstellbar. Ich kenne eine Frau, die nicht mehr schmecken und riechen kann…
    Ich kenne diesen Zustand auch und wie froh bin ich immer, wenn nach Krankheit der Geschmack, der Geruch zurückkehrt!

    Menschen, denen ein Sinn fehlt oder verlustig ging, prägen die verbleibenden Sinne um so stärker aus. Daredevil aus den Marvel-Comics verkörpert diese besonderen Eigenschaften.

    Biophotonik beschäftigt sich mit der These, dass lebendige Zellen Licht produzieren (mitogenetische Strahlung nach Alexander Gurwitsch)…
    Klar, Kritiker gibt es auch immer…

    Gern bei Dir gelesen und alles Gute für Deine Augen!!!✨

    Liebe Grüße

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    • Liebe Stefanie, es gibt auch einen blinden Fotografen, dessen Buch will ich nun auch noch lesen. Von Kindesbeinen an beschäftigt mich die Blindheit, Auslöser war ein blinder Mann, der jeden Sonntag mit seiner Tochter in die Kirche kam, sie hat ihm immer genau erzählt wie der Altar aussah, als ich es das erste Mal erlebte, sass ich zufällig hinter ihnen, danach habe ich immer Ausschau nach ihnen gehalten und mich dann so einiges gefragt, ich war noch zu klein, um mich zu trauen meine Fragen direkt zu stellen.
      Und ja, du hast Recht, es ist wunderbar, dass wir mehr als einen Sinn haben und somit sich andere schärfen, wenn einer ausfällt! Wie ich gerade schon an Gerda schrieb, untersuche ich meine Sinne noch einmal neu nach dieser Lektüre.

      Ich danke dir, sonnige und liebe Grüsse an dich
      Ulli

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  4. Liebe Ulli,
    tröstlich und mich lächeln machend, dass ich gerade jetzt an dieses Buch erinnert werde. Es ist auch eines meiner erhellenden Bücher gewesen, schon vor langer Zeit. Und auch mir ging es so, dass ich seitenweise daraus abgeschrieben habe – ich hatte es damals geliehen bekommen. (Vielleicht sollte ich es mir jetzt doch mal kaufen.) Die Zitate, welche Du hier einstelltest, die hätte ich fast noch im Wortlaut zitieren können. Danke!
    Es ist ja tatsächlich so, dass wir zumeist sehr augensehensdominiert leben, was uns – jedenfalls mir – viele andere Sinneseindrücke verdeckt. Das merke ich immer, wenn ich nachts im Zelt liege, draußen ein stärkerer Wind geht, etwa in einem Wald, und ich nur das Hören zur Verfügung habe. Das kommt mir immer sehr unheimlich vor. Dabei ist es nur ungewohnt, Geräusche ohne Bilder wahrzunehmen. Es wäre bereichernd, sich solchen „Einschränkungen“ bewusst auszusetzen, um die eigenen Wahrnehmungsdimensionen zu erweitern.
    Ich las mal ein sehr spannendes Buch von einem Mann, der nur als Baby hatte sehen können, und dann erst wieder als Erwachsener, weil die OP-Techniken sich mittlerweile entwickelt hatten. Für ihn war das Sehen also ein Additum zu etwas bis dahin schon Vollkommenem. Und zwar – und das fand ich faszinierend und kaum zu glauben – eines, welches er nicht mehr einbetten konnte in sein Wahrnehmungssystem. Er lernte nicht mehr, Menschen mit offenen Augen zu erkennen, selbst seine Frau nicht, er nutzte dafür weiterhin das Tasten. Und beim Skifahren mit offenen Augen, schrieb er, wurde ihm durch das Viele so schwindlig, dass er die Augen wieder schließen musste, um sich auf der Piste orientieren zu können. — Wie anders es in anderen Menschen aussieht! (Und das gilt ja nicht nur für Augen oder Nicht-Augen.)
    Sei lieb gegrüßt,
    Frau Rebis

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    • deine Bemerkung, dass man sich im Dunkeln fürchtet, weil man nicht gewöhnt ist, Geräusche ohne Bilder wahrzunehmen, gefällt mir sehr, sie lädt zum Weiterdenken ein. Ganz stimmt sie freilich nicht: wenn ich mich an einem sicheren Ort, zB in einem Konzertsaal, befinde, schließe ich die Augen, um besser hören zu können, und fürchte mich kein bisschen.

      Ich habe auch von diesem Mann gelesen, der das Sehen lange Zeit nach der Operation nicht integrieren konnte.

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      • Das stimmt, unheimlich wird es ja erst dadurch, dass wir es nicht einordnen können und es etwas potentiell „Gefährliches“ ist (wie für mich, die ich mich in Wäldern nicht sehr vertraut fühle, in Konzertsälen aber sehr wohl). Ich fantasiere gerade weiter … würde das Orchester auf der Bühne Geräusche machen, deren Herkunft ich mir mittels klassischer Instrumente nicht erklären könnte, würde ich weder Furcht noch Besserhören empfinden, sondern schlicht Neugierde, und könnte mich wohl kaum bremsen, die Augen doch aufzureißen. Spannend, all das …

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        • Ja! Augen = Sehen = Sicherheitsgefühl. Durch das Sehen kontrolliere ich meine Umgebung. Ich tue das freilich auch mit der Nase (riecht es nach Gas? nach Feuer?), mit der Haut, den Ohren, mit dem ganzen Sinnesapparat, der mir zur Verfügung steht. Außerdem mit dem Denken und Vorstellen. Wenn ich im Konzertsaal sitze, stelle ich mir vor, dass das ein sicherer Ort sei, und es muss schon etwas sehr Ungewöhnliches passieren, um mich aus dem Zustand des Lauschens auf Musik rauszureißen. Wenn ich im Wald bin, sind alle Sinne hoch angespannt, sofern ich den Wald für einen unsicheren Ort halte….. Ein blinder Mensch schärft entsprechend die verbliebenen Sinne und bildet sich neue Vorstellungen von Sicherheit und Gefahr, vermute ich. Luseyran sagt, er habe ein inneres Sehen entwickeln können, das ihn zuverlässig informierte, ob eine Gefahr im Verzug sei, ob ein Mensch zuverlässig sei etc. Wir Sehenden verlassen uns auch oft auf dies innere Sehen, ohne das wir ständig in Schwierigkeiten gerieten. Wir nennen es Intuition, Bauchgefühl o.ä,.
          Stimmt, spannend ist das.

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        • Upps, das habe ich gerade erst einmal überlesen, aber nun … ja, wirklich spanned das Ganze!
          Kannst du dich an die Szene erinnern, als Jacques Lusseyran beschreibt, wie er in sein Zimmer kommt und durch den entstandenen Luftzug „sieht“, wie sich eine kleine Figur auf dem Kaminsims ein kleines Stückchen bewegt? Eine Szene, die sich mir eingebrannt hat: was man alles wahrnimmt, was das Augenlicht nicht zeigt!
          Und ja, Angst taucht gerne dort auf, wo uns „Fremdheit“ und „Dunkelheit“ umgibt und wenn ich dann nicht die Augen aufmache, bzw. die geöffneten Augen trotzdem nichts als Schemen sehen, dann kann es schon einmal eng werden, das Herzchen klopft und stolpert und ich beginne zu singen, wie damals als Kind, wenn ich in den Keller geschickt wurde, um dieses oder jenes hochzuholen, es war ein großer Keller mit vielen Ecken und Winkeln, da ich die ersten elf Jahre meines Lebens in einem Mietshaus mit 14 Wohnungen und vielen Kindern und Männern und Frauen und Mäusen 😉

          Und wie ich euch antworte denke ich immer und immer wieder an meine Visionssuche, als ich vier Tage und Nächte auf dem Land saß und mich darüber bewegte, aber besonders an die letzte Nacht ohne schützendem Zelt um mich herum, ohne Feuer (die eigentliche Visionsnacht), als mich „mein“ Vogel Großundklein aus der Trance zurückholte, in die ich gefallen war, an meinen Tanz danach, an meine Dankbarkeit, an meine tränenrollende Freude: ich hatte überlebt!

          herzliche Grüsse
          Ulli

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      • Die Nacht und ihre Geräusche, ihre Schemen und Schatten sind nicht mit einem sicheren Konzertsaal zu vergleichen, in dem auch ich die Augen schließe, um besser hören zu können. Und dem Himmel seis gedankt, dass ich gut höre, eigentlich besser als sehen…
        nun habe ich ja schon öfters alleine Nachts draußen geschlafen, allein heißt wirklich allein, nicht auf einem Campingplatz und die nächsten Menschen weiter weg, wovor habe ich Angst? Immer vor Menschen, explizit vor Männern, das Rascheln lässt sich schnell als Mäuschen oder Igel enttarnen, Wildschweine, so durfte ich erfahren, haben mehr Angst vor mir, als ich vor ihnen, obwohl meine Angst auch ihnen gilt, aber Menschen… herrjeh, die können in solchen Nächten riesig werden und unerbittlich. Und doch bin ich noch immer eingeschlafen und einmal, ihr habt es letztens gelesen, wurde ich am Morgen mit einem Blick auf zig Walderdbeeren belohnt! Seitdem ist meine Angst ein bisschen kleiner geworden. Was manchen mutig erscheint, ist innendrin manchmal ein Tanz der Gespenster.
        Herzliche Grüsse an euch Zwei
        Ulli

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        • Ach, schön! Ich höre jetzt ja sehr schlecht, aber früher …! Auf der Insel Samothrake quartierte ich mich auf der Terrasse eines halb verfallenen Hauses ein, unter dem am Morgen die Schafe durchwanderten. Sonst gabs dort Einsamkeit. Du hast vollkommen recht: Angst machte mir ausschließlich der Gedanke an Männer, aber langsam gewöhnte ich sie mir ab wie eine böse Krankheit. Denn ich schämte mich und fragte mich: wie ist wohl einem Mann zumute, wenn sein bloßes Auftauchen und Vorbeigehen so viele angstvolle Gefühle in einer Frau erwecken können. Was schaffen wir da für Gedankenformen? Jeder Mann ein potentieller Vergewaltiger? Männer wie mein Bruder, mein Sohn, mein Mann – können, weil sie vielleicht wie ich die Einsamkeit des Waldes suchen, mich in Schreckstarre versetzen? Übel. Die armen Männer! Manchmal bin ich froh, kein Mann zu sein und nicht mit solchen Frauen-Gedanken leben zu müssen.
          Ich habe schon früh beschlossen, mir solche Gedanken nicht mehr zu erlauben. Manchmal tauchen sie freilich wieder auf, wie Bremsen.
          Meist schlafe ich jetzt wunderbar auf der kleinen Terrasse in der Mani und schrecke nur selten auf. Dann lausche ich in die Nacht – aber höre nicht grad viel, denn ich bin ohne Hörgeräte fast taub -, und schlafe wieder ein….

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          • Ich finde es immer noch schwierig mit den Männern, liebe Gerda, ich möchte ihnen ja gerne unverkrampft begegnen, also auch den unbekannten Männern, denn die, die mir lieb sind, die ich kenne, die muss ich nicht fürchten! Obwohl…
            Gewalt kennt nicht nur Vergewaltigung, sie geht für mich sehr viel weiter und natürlich können und sind auch Frauen gewalttätig, aber schlechte Erfahrungen machte ich nun einmal mit den Männern und das geht nicht so einfach aus dem System heraus. Ich gehöre zu denen, die sich ihren Ängsten und erfahrungen stellt, je älter, umso mehr, und siehe da, in den letzten Jahrezehnten durfte sich so manche Angst in Luft auflösen, aber die vor Männern ist nur kleiner geworden, nicht weg. Manchmal überlege ich, ob es daran liegt, dass ich weitestgehend „mannslos“ aufgewachsen bin, dazu miese Erfahrungen in meiner Jugend, aber vielleicht waren auch die nur da, weil ich die Männer nicht erkannte, weil sie für mich, bis heute, fremde Kontinente sind.

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            • fremde Kontinente, das hast du schön gesagt. So, wie vermutlich Frauen für Männer fremde Kontinente sind. Faszination und Verletzung liegen bei solchen Begegnungen nah bei einander. Vielleicht ist der fremdeste aller Kontinente nicht die Frau oder der Mann, sondern die Sexualität, dieses Ineinanderrasen- und sich Vereinigen-Wollen zweier Menschheitspole, damit ein neues Ganzes entsteht.

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              • ja, so sehe ich das schon sehr lange, es hat mir geholfen neugierig auf den fremden Kontinent zu bleiben! Die Sexualität spielt darin eine nicht unwesentliche Rolle und doch ist sie in meinen Augen nur Teil der Fremdheit! Gut ist, dass aus Fremdheit an manchen Orten Erkennen geworden ist!

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    • Liebe Frau Rebis, die Geschichte von der du gerade erzählst, von dem Mann der wieder sehend wurde, lässt mich daran denken, wie lange das menschliche System braucht, um Neues zu integrieren; und wieder einmal fällt mir der Satz ein: die Seele geht Zufuß.
      Ich habe das Buch leider auch nur geliehen und dachte auch schon, dass es eigentlich eins der Bücher ist, das in meinem Regal stehen sollte, weil es bestimmt Momente gibt, in denen ich noch einmal und noch einmal den einen und anderen Satz lesen will.
      Schön, dass auch du seitenweise abgeschrieben hast, ich fühle mich verbunden!
      liebe Grüße
      Ulli
      genieße deinen freien Tag…

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  5. Angst, falsches Streben und Boshaftigkeit führen zu Verdunkelungen, lese ich und auch, daß er das Licht sieht, wenn er friedlich und zufrieden ist, mit sich und der Welt im reinen.
    Wie gut verstehe ich diese Worte, denn sie gelten auch für uns, die wir mit unseren Augen sehend sind.
    Fühlen wir Harmonie, Zufriedenheit, Freude, ist es licht in und um uns und sind wir griesgrämig oder voller Hassgedanken, ist alles grau und schwarz. Farben entgehen uns und Dunkel umfängt uns.

    Ein Mensch, dessen Sehkraft erloschen ist, empfindet es sehr viel krasser und deutlicher.
    Er erkennt, daß er durch seine Gefühle in der Lage ist zu sehen!

    Ich wußte es doch, es muß ein wunderbares Buch sein, das uns vermittelt, was wir im Laufe der Zeiten verloren.
    Sehenkönnen durch positive Gefühle

    Liebe Grüße in die Nacht von Bruni an Dich

    Gefällt 3 Personen

  6. Pingback: Fotografieren ohne Focus? Vom Gegenstand zu Form, Fläche und Farbe | GERDA KAZAKOU

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