Miniatur #6-2017

Nichts, nichts weiter #2

nichtsdraufklick = großes Bild

Es regnet Schnee den Berg hinab, Schmelzwasser braust, Eis bricht, Hänge rutschen. Weder Grönland, noch Wüsten sind Orte zum Verweilen. Friedhöfe sind mehr als Grabpflege, mit und ohne Kippa auf dem Haupt. Manches ist nur für ein Selbst. Heilige Namen haben Gesichter und Gestalt. Sie wirken im Stillen an ihrem Geheimnis, hinter dem Vorhang der Welt.

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17 Gedanken zu „Miniatur #6-2017

  1. Manchmal konnte ich den Frühling riechen, aber mit Schnupfnase gelingt es mir noch nicht. Aber ich werde dir rechtzeitig Bescheid sagen… 🙂 .

    Liebe Grüße zum Wochenende,
    Anna-Lena

    PS: Ich bin nicht krank, ich entgifte noch vom gestrigen Saunabesuch 😆 😉 .

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    • Gestern, als ich zu meiner neuen Wohnung fuhr, um dort mal ein bisschen auszumessen und mich und meine Sachen hineinzuträumen, kam so eine Vorfreude auf, denn dort, waren die Wiesen schon wieder schneefrei, auch wenn es gerade da ein bisschen geschneit hat, aber dann doch nicht liegen blieb!
      Im Februar treibt mich gerne eine Ungeduld.
      Feines entgiften wünsche ich dir, kann ja nie schaden 😉 und liebe Grüsse
      Ulli

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  2. manchmal, da fühlt man eine Freude in sich, die eigentlich völlig ungerechtfertigt zu kommen scheint und doch weiß sie genau, warum sie entstehen konnte. s. Dein feiner kleiner Text
    Wenn wir in weitester Ferne erkennen können, daß sich der nächste Frühling mit der ihm eigenen Langsamkeit bereitmacht, dann fühlen wir wieder dieses leise innerliche Glücksglucksen, das wir auch Vorfreude nennen.

    Wie schön ist es, um die Geheimnisse hinter dem Vorhang der Welt zu wissen, liebe Ulli

    Liebe Samstagsabendgrüße von Bruni

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  3. Es weht mich an durch Dein Ahnungshauchbild …
    Der Frühling kommt immer zuerst in Gestalt der Sehnsucht.
    Herzenssonntagsgruß von Frau Rebis.

    (Und übrigens: gerade gestern sah ich einen Film, eine Premiere, u.a. über Menschen, die in Grönland leben, für immer, oder jedenfalls für lange. Selten habe ich so spontan gedacht, dass ich dieses Leben nicht und nie wählen würde. Und doch muss auch in der Kargnis etwas sein, das trägt …)

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    • Liebe Frau Rebis, so weit im Norden war ich noch nicht, aber schon mehrmals oberhalb des Polarkreises, allerdings auch immer nur im Sommer- das Leben dort oben hat zumindest mal mehr Langsamkeit, aber leben wollte ich dort auch nicht! Selbst meinen Wunsch einmal ein ganzes Jahr dort oben zu verbringen, sprich von Mittsommer zu Mittsommer habe ich in diesem Winter revidiert, 3 Monate von Mittsommer zur Herbsttagundnachtgleiche sollten genügen 😉 So sehr ich mich im Januar über Schnee freue, so ungeduldig werde ich im Februar, wenn ich das Treiben unter dem Schnee schon spüre, aber es noch immer Wochen dauert …
      liebe Sonntagmorgengrüsse an dich
      Ulli

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