W = Widerstand und Wohlwollen

Alphabet der mutigen Träume

0163ab-04-07-16-wendlandplakatDies ist ein Plakat für den Widerstand gegen die Atomenergie. Gesammelt habe ich alle diese gelben Xe/Kreuze im Wendland.

Das Plakat kann bei mir bestellt werden, Preis ist Verhandlungssache, je nach Größe, Menge und Organisation. Es gibt es auch ohne Text, sodass man einen eigenen einfügen kann.

Zur Erinnerung, im Wendland ist Gorleben und somit der Ort, der schon in den 1970er Jahren ausersehen wurde, um dort ein Endlager für Atommüll anzulegen. Es folgten viele Jahre der Untersuchungen und des Widerstandes, der bis heute ungebrochen ist.

widerstand

Widerstand kennt keine Halbwertzeit, bedeutet für mich, dass ich solange gegen Gewalt, Kriege, Umweltzerstörung, Menschenverachtung, Atomkraft, Faschismus, Sexismus und Rassismus Widerstand leisten werde, bis all das kein Thema mehr ist, also solange ich lebe.

Ich bin für einen gewaltfreien Widerstand. Die Faust bei diesem antifaschistischem Emblem bedeutet für mich nicht Gewaltbereitschaft, sondern symbolisiert für mich die Bereitschaft und Entschlossenheit dem faschistischen Gedankengut und Handeln entgegen zu treten.

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Ich mag klugen, gewaltfreien und phantasievollen Widerstand und lehne es ab, nur weil die Gegenseite gewalttätig ist, selbst zu solchen Mitteln zu greifen.

Widerstand heißt Nein zu bestimmten Zu- und Umständen innerhalb der Gesellschaft und ihren Auswirkungen zu sagen, dem Nein ein Ja gegenüber zu stellen und den Dialog des Fortschritts und des Wandels hin zu einer humanitären und umweltfreundlichen Gesellschaft zu fördern.

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Die Vogelpredigt des Franz von Assisi, Giotto di Bondone um 1295

Wohlwollen ist heute das zweite Wort in meinem mutig erträumten Alphabet. Den anderen und mir Wohl zu wünschen und soweit es mir möglich ist danach zu handeln und zu wirken, verbindet. Neid, Gier und Hass spaltet.

Dein Wohl ist auch mein Wohl, mein Wohl auch deins ist die Haltung und schließt das Wohl der Erde und ihrer Lebewesen mit ein. Diese Haltung wird gespeist von der Liebe, der Güte, dem Mitgefühl, wird gelenkt von Verstand, Herz und Klugheit, eine Kommunikation auf Augenhöhe gehört für mich ebenfalls dazu.

Auch der heilig gesprochene Franz von Assisi hat Widerstand geleistet, gegen die Politik und Haltung der Kirche und gleichzeitig war er voller Wohlwollen gegenüber allen Lebewesen. Seine Vogelpredigt, wenn auch als Legende bezeichnet, ist berühmt geworden.

Widerstand ist Reibung, Reibung erzeugt Energie und kann dafür genutzt werden Horizonte zu erweitern und sie für fruchtbare Prozesse einzusetzen.

Diese Rede an die Menschheit von Charlie Chaplin geht mir immer wieder unter die Haut, manchmal rollen auch Tränen, wie am Sonntag, als es die Stiftung Weiße Rose e.V. bei fb einstellte. Nichts von dieser Rede hat an Aktualität verloren. Ich habe überlegt wohin sie am besten passen würde und kam zu dem Schluss, dass es nur der Widerstand sein kann. Ja, lasst uns widerständig sein und dabei wohlwollend bleiben…

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28 Gedanken zu „W = Widerstand und Wohlwollen

    • Ja, liebe Silke, ich erinnere mich-
      widerständig bunt und wohlwollend, das ist doch wahrlich eine feine Haltung!
      liebe Grüße vom heute frostfreiem Berg (juchhu) an dich
      Ulli

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  1. Es war das Erste, das ich an meiner neuen Schule nach der Grundschule in blutroter Neonfarbe an die Schulmauer gesprüht sah:
    Rettet Gorleben!
    Ich wusste erst nicht, was Gorleben bedeutete, doch ich erfuhr es als ich wenig später darüber las und mir erklären ließ, und diesen Aufruf später ganz genauso las, als habe sich seither nichts verändert und dass Gorleben wohl für den Rest meines Lebens gerettet werden muss, ohne dass ich gewusst hätte wie ich es retten könnte und dass die komische Kindheit eine Illusion blieb und als meine Tochter vor ein paar Jahren als Schülerin an meine alte Schule kam, war Gorleben verschwunden und niemand rief mehr dazu auf es zu retten. Ich zeigte meiner Tochter in der Schule die Mauer, an der Gorleben stand. Sie konnte es vorher nicht sehen. Doch jetzt schon. Allerdings nur deswegen, weil ich mich daran erinnerte dass es dort stand, da an der Mauer und in Feuerrot wie ein Menetekel und nur weil etwas vor Augen verschwindet heißt das nicht, dass es verschwunden ist und nur weil es verschwunden ist, heißt das noch lange nicht, dass irgend jemand Gorleben fand und endlich rettete.

    Liebe Morgengrüße✨

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    • 40 Jahre ungebrochener Widerstand und noch immer stehen die Castoren unter freiem Himmel und strahlen vor sich hin, was natürlich abgestritten wird, nach dem Motto was nicht sein darf, ist auch nicht 😦 mir ist es wichtig Gorleben nicht zu vergessen, auch wenn es seit ein paar Jahren ruhiger geworden ist, weil Zurzeit keine weiteren Castoren genehmigt sind-
      Ich danke dir für dein Teilen deines Erlebens! „Menetekel“ das ist auch so ein feines Wort, das in Vergessenheit gerät, schön es hier von dir zu lesen!
      Liebe Stefanie, ich grüße dich herzlich
      Ulli

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  2. Wenn es denn so gehen könnte, welch Freude wäre das! Ich beschäftige mich wieder verstärkt mit der Nazizeit und Frage mich hier und Jetzt, war es ein wohlwollender Widerstand, der Nazi Deutschland besiegte.
    Ich finde Deine Träume sehr sehr schön! Was wäre das Leben ohne Träume! Aber da gibt es das Gegenstück der knallharten REALITÄT.
    Deine Collage ist ein TRAUM!

    ❤Friedensgrüße Babsi

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    • Liebe Babsi, letztlich war auch der Widerstand während des dritten Reiches ein wohlwollender, weil er dem Horror ein Ende setzen wollte, zum Wohle aller, die unter ihm zu leiden hatten! Widerstand richtet sich immer an der Realität aus, wogegen sonst sollte man Widerstand leisten?
      Ich habe mein Leben lang Widerstand geleistet, sei es gegen meine Mutter, gegen so manche Lehrerin und manchen Lehrer, später gegen anderes, das alles ist kein Traum, sondern schmerzhafte Erfahrung, dass es immer etwas gibt, wogegen ich Widerstand leisten will oder muss. Es kommt allerdings auf die Form an, bleibe ich bunt und friedlich oder wähle ich eine gewalttätige Form. Die Antwort steht im Text.
      Danke für deins, herzliche Grüsse
      Ulli

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    • wenn ich mich mal hier einschalten darf: Das „Dritte Reich der Deutschen“ wurde nicht durch deutschen Widerstand besiegt, weder durch wohlwollenden noch durch kämpferischen. Es wurde von außen besiegt, durch Waffengewalt und bewaffneten Widerstand in den besetzten Ländern. Es wurde in die Knie gezwungen, zu Boden geworfen, und der Soldatenstiefel anderer Völker stand ihm lange auf dem Nacken, damit es sich nicht mehr erhob. Möge es so bleiben, auch wenn der Stiefel nun nicht mehr auf seinem Genick steht. Möge Deutschland endlich damit zufrieden sein, ein Land unter anderen, und nicht ein Land über anderen zu sein. Das ist mein Traum, der sich grad mal wieder als Alptraum meldet. Und in diesem Alptraum spielen durchaus nicht die AfD, sondern die dominierende politische Klasse und ihre ideologischen Hintermänner die Hauptrolle.

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      • da stimme ich dir absolut zu, liebe Gerda, nur hat Babsi ja danach gefragt ob der Widerstand in Deutschland, den es ja nun einmal auch gab, ein wohlwollender gewesen ist.
        Selbstredend ist die Frage nach dem „Wie“ beim Widerstand immer auftauchen wird, zum mutigen Träumen gehört für mich der gewaltfreie und bunte Widerstand, aber ich kann mich durchaus vorstellen, dass es anderes gibt, in der ich eine andere Haltung einnehmen muss-
        Deinen Wunsch, dass Deutschland und ihre Führungsriege begreifen möge, dass sie ein Land unter anderen ist, statt über anderen, teil ich.

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  3. Ein schöner Text, Ulli, danke. Die so ganz unterschiedliche Energie von Widerstand und Wohlwollen strömte mir beim Lesen zu. ein hartes blockierendes NEIN und ein gütig-fließendes JA, es war ein Wechselbad. In der deutschen Fassung von Charly Chaplins Rede fehlt mir das Wohlwollen, es klingt verdammt fanatisch-schäumend, ähnlich dem großen deutschen Diktator. Wie viel schöner und menschlicher ist hier das Original! Da fühle ich ein menschliches Herz schlagen, fühle Wärme und Zartheit nicht nur in dem WAS, sondern auch in dem WIE . https://www.youtube.com/watch?v=J7GY1Xg6X20
    Und ich frage mich mal wieder verzweifelt: Warum muss sich das Deutsche immer so ins Extrem steigern? LG Gerda

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    • Danke Gerda für das Original, das ich mir gerade angehört habe, aber ist es wirklich so viel anders? Ich bin mir gerade unsicher, vielleicht ist es die Musik, die in der deutschen Fassung den Unterschied macht! Ich weiss auch nicht wirklich, ob nur die Deutschen vieles ins Extrem steigern, gerade jetzt und hier sind es wahrlich andere, die Angst und Schrecken in der Welt verbreiten, die drohen und Dinge, wie z.B. Folter oder Todesstrafe gutheissen, was hier verpönt ist und bleibt. Ich glaube eigentlich, dass viele Deutsche aus ihrer Vergangenheit gelernt haben und sich um andere Wege bemühen, abgesehen von den Ewiggstrigen, die wieder sehr laut geworden sind und doch auch nur eine Minderheit sind und hoffentlich auch bleiben!
      Mir gefällt deine Formulierung „ein hartes blockierendes NEIN und ein gütig-fließendes JA“ sehr, damit gehe ich.
      herzliche Nachmittagsgrüsse von mir zu dir
      Ulli

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      • In meinen Ohren ist der Unterschied sehr groß, liebe Ulli. Vielleicht sitzt in meinem Ohr ein Vorurteilsfilter. Ich hoffe, du hast recht mit dem, was du über das Lernen sagst. Ich fühle das grad nicht so, weder bei den CDU- noch auch bei den SPD-Politikern. Ich meine gar nicht so sehr die Menschenrechte im Inland – da hat sich vieles positiv verändert, allerdings nicht nur in Deutschland -, sondern die internationale Rolle, die durch die aggressive Außenhandelspolitik und neuerdings auch militärische Engagements vorangetrieben wird. Jetzt schimpfen alle auf Trump, weil die deutsche Rolle auf einmal nackt und bloß dasteht, ohne das schützende US-Mäntelchen. Aber das sieht man in Deutschland ja wohl anders. Nichts für ungut! Irgendwas in mir steht mal wieder auf Rot, wenn ein oder eine deutsche PolitikerIn den Mund aufmacht. Ich bin eben auch Deutsche und neige zu Fanatismus und missionarischem Eifer. 😦
        Übrigens: In Griechenland gibt es keine Atomkraftwerke, das hat der Widerstand der Bevölkerung von Anfang an verhindert. Es gibt nur einen kleinen Forschungsreaktor. LG Gerda

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        • Liebe Gerda,
          da sprichst Du mir aus dem Herzen! Ich kann dieses arrogante Gelaber auch nicht mehr hören! Und wäre Fukushima nicht gewesen, dann wären wir heute noch nicht so weit, wie wir es im Moment sind! Zum Widerstand, da hast Du mich falsch verstanden,! Klar waren es die Alliierten, die Nazi Deutschland besiegten, dennoch hat der bewaffnete und unbewaffnete
          Widerstand in ganz Europa einen großen Beitrag geleistet. Ich denke, daran sollte man auch erinnern!

          Aber nun genug, wir alle wollen den Frieden, dass ist dich klar!

          Lg Babsi

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        • Liebe Gerda, manchmal sehe ich auch sehr rot, wenn es um D und seine Politik geht, ich glaub es war vorgestern, als Trump das Handelsabkommen mit Asien erst einmal ad acta legte bzw. davon sprach, dass es neu verhandelt werden müsste, kaum hatte er dies ausgesprochen tönte ein Herr Gabriel hier rum, dass das ja nun eine Chance für D und Europa sei, besonders an Indien und China sei zu denken, da könnte ich nur kotzen! Und nicht nur wirtschaftlich werde ich immer wieder wütend, es gibt vieles was Unmut schürt- nun bin ich aber auch eifrige SWR2-Hörerin, hier höre ich viele kluge Menschen die Dingen von verschiedenen Seiten beleuchten und betrachten, daher nehme ich dann auch die Zuversicht, dass hier aus den Fehlern gelernt wurde, wobei diese klugen Menschen auch nicht zwangsläufig Gehör bei den PolitkerInnen finden. Wäre noch die unsägliche AfD und Konsorten, das ist allerdings etwas, was mich schon seit vielen Jahren umtreibt. Als einige FreundInnen und ich schon in den frühen 1090er Jahren davon sprachen, dass es wieder losgeht und der Slogan lautete: wehret den Anfängen, wurden wir von vielen belächelt und so schlmm sei das alles ja nun nicht- tja…
          ja, es gibt viel zu tun!
          herzliche Abendgrüsse
          Ulli
          übrigens freut es mich zu lesen, dass Griechenland keine Atomreaktoren hat, ich wohne einem Schweizer Amtonkraftwerk quasi visavis…

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          • Danke dir, Ulli, für deinen verstehenden und relativierenden Kommentar. Ich kenne ebenfalls wundervolle Deutsche, kluge, herzensgute, wohlwollende Menschen, ich liebe die Sprache und Kultur des Landes, sehe viel Sensibilität und Nachdenklichkeit, sehr viel Liebenswürdiges – und natürlich weiß ich, dass ich mit meiner Irritation hinsichtlich der deutschen politischen Klasse übertreibe. Ich bin daher froh und stimme dir zu. wenn du mir sagst, dass es auch gute Stimmen gibt.
            Doch schon kommt bei mir das große Aber hoch. Denn ich sehe leider auch viele Kontinuitäten in der deutschen Politik , seit sich das sog. zweite Deutsche Reich mithilfe eines Krieges gegen Frankreich 1871 bildete – bis heute. Aber lass man, wahrscheinlich sitze ich da in dem verrückten Anspruch fest, dass mein in vieler Hinsicht wunderbares Heimatland nach dem, was es angerichtet hat in der Welt, nicht zur „zugelernt“ , sondern eine wirkliche innere Wende zustande gebracht haben sollte. Nun wünsche ich dir eine gute Nacht.

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            • Solch eine Wende braucht Zeit, viel Zeit, wie wir sehen- denn ach, es sassen ja nach dem Zusammenbruch des 3. Reiches immer noch und schon wieder gewisse Geister in den führenden Riegen und wir glaubten, wenn die erst einmal alle gestorben wären … tja
              Ich habe mit während meines Abis intensiv mit der kurzen Zeit der Räterepublik befasst, ihren Zielen, ihrem Wollen, das war eine Form, die mich bis heute anspricht und auch in dem einem und anderem Gedanken trägt- aber wir wissen eben auch wie sie geendet ist und wissen, dass zu solch einem verantwortlichem Gesellschaftsmodell die Menschheit wie noch nicht reif genug erscheint- aber das ist jetzt wieder ein anderes Thema und ich will eigentlich auch mit Buch ins Bett-
              eine gute Nacht wünsche ich dir
              Ulli

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  4. Hallo Ulli, zu dem Buchstaben und Deiner Betrachtung ließe sich vielerlei kommentieren, das zeigt ja auch die Diskussion. Hier zur eine Assoziation zu Franz von Assisi. Navid Kermani erinnert in „Ungläubiges Staunen. Über das Christentum“ daran, wie Franz von Assisi auf einem der Kreuzzüge mit dem Sultan friedvolle Gespräche führte. Erstaunlich und beispielhaft. Viele Grüße, Bernd

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    • Guten Abend Bernd, Franz von Assisi ist für mich eine der Menschen, die durch und durch Mensch war, diese Art Mensch war schon immer selten und deswegen wurden sie entweder später heilig gesprochen oder sie wurden zeitlebens verteufelt oder gar umgebracht-
      ich danke dir für die Empfehlung und grüsse dich herzlich
      Ulli

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  5. Genau so sollte er sein, der Widerstand gegen krasse Mißstände: klug, gewaltfrei und phantasievoll!
    Ich stimme Dir voll und ganz zu, liebe Ulli.
    Dann bin ich dabei, aber nur dann. Wäre es Kampf mit Gewalt, kann ich nicht mit, weil sich alles in mir sträubt, von irgend einer Waffe Gebrauch zu machen. Und Hand / Faust als Waffe zu benutzen, ist in meinen Augen ebenso falsch und verwerflich, wie einen Schlagstock oder ein anderes Foltermittel.

    Chaplins Rede ist von den Worten her gut und richtig, aber sein Ton erinnerte mich auch sehr an diesen verdammten Despoten des Dritten Reiches, dem es leider gelang, fast ein ganzes Volk von sich zu überzeugen. Konnte er die Massen hypnotisieren, frage ich mich manchmal und bekomme sofort eine Gänsehaut, wenn einer mit ähnlichem Ton spricht wie er.

    Ich denke nicht, daß sich die Menschen seit damals sehr geändert haben, liebe Ulli.
    Grausamkeit liegt so dicht bei Liebe / Güte wie immer. Mitmenschlichkeit hat es schwer.

    Liebe Abendgrüße von Bruni an Dich

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    • Liebe Bruni, gut, dass du auch noch einmal das Video ansprichst, dadurch kapiere ich nämlich was Gerda gemeint hat, es ist nicht nur die Musik, sondern auch die Nachahmung der Stimme, der Art wie der Echte gesprochen hat. Was ich nämlich nicht so unterschiedlich fand war, wie sich die Rede gesteigert hat, ob nun im Original oder im Deutschen- gut, haben wir das auch geklärt 😉 schön, wenn sich mehr an einem beteiligen, die verschiedenen Sichtweisen und Darstellungen machen es oft so rund! Allein dafür bin ich sehr dankbar in den letzten Monaten, seitdem sich mein Blog dahingehend entwickelt hat-
      Widersprechen muss ich dir heute aber leider doch – lach – ich finde schon, dass es gerade in Deutschland sehr, sehr viele Menschen gibt, die sich Gedanken über andere, neue, alternative Wege machen, hin zu einem Miteinander, statt einem Gegeneinander und die das zum Teil auch leben- unsere unsägliche Geschichte hat dazu geführt, dass die Generation 1968er und 1970er nicht nur Vieles infrage stellte, sondern hat auch vieles in Bewegung gebracht, das bis heute lebt und weiterlebt und es so vorher noch nicht gegeben hat.
      Natürlich gibt es immer auch die sogenannten Bösen oder die Altvorderen und natürlich gibt es auch immer noch Gier, Hass und Neid, das waren, sind und bleiben wohl die grossen Herausforderer der Menschheit, aber deswegen will ich auch all das sehen und benennen was sich zum Positivem geändert hat-
      nun wünsche ich dir einen schönen Abend, liebe Bruni
      herzlichst
      Ulli

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  6. Ach, wenn Du nur Recht hättest, liebe Ulli, wie wäre das gut.
    Es gab sie aber auch im Dritten Reich, die Menschen, die durchblickten und die Menschen, die halfen,die hilfsbereiten und es gab die, die versuchten, gegen IHN vorzugehen.
    Die gab es überall (sehr still u. im Hintergrund), aber insgesamt konnten sie nicht genug tun.

    Ich hoffe sehr, daß Du im Recht bist, liebe Ulli, daß es diesmal viel mehr Menschen sind, die aufmerksam sind.

    Lieber Gutenachtgruß von mir an Dich

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    • Ich glaube ehrlich nicht, dass eine Wiederholung wirklich möglich wäre, nicht so- aber natürlich kann ich mir durchaus auch noch andere gewalttätige Regierungen mit ihren Schergen vorstellen, das gilt es zu verhindern!
      Selbst ein Herr Trump wird immer wieder zurück gepfiffen, siehe Thema Folter heute … ganz so einfach ist das alles nicht mehr und das ist auch gut so!
      bleiben wir zuversichtlich, bei allem Horror der auch da ist!
      herzlichst
      Ulli

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