L = Liebe

Liebe, Lust und Leidenschaft

0129a-01-06-16

Um es vorweg zu nehmen, „Liebe“ im Alphabet des mutigen Träumens handelt nicht ausschließlich von der leidenschaftlichen Liebe zwischen zwei Menschen. Es geht um die Liebe an sich, angefangen zu sich selbst, weiter zu den Nächsten und zu allen und allem anderen. Von manchen wird sie auch die universelle Liebe genannt.

Liebe schließt nichts aus.

Bei den Passionsgeschichten schrieb ich unter der Überschrift Leidenschaft und Lendensaft:

„Ich kann das Wort Leidenschaft nicht schreiben, ohne dass ich Liebe und Lust dazu denke…“

Umgekehrt kann ich aber auch das Wort Liebe nicht denken, ohne dass sich nicht gleich die Lust und die Leidenschaft dazu gesellen.

Ohne Liebe keine Lust, ohne Lust keine Leidenschaft, ohne Lust keine Liebe, ohne Leidenschaft keine Lust. Ich glaub das lässt sich jetzt noch ein bisschen fortsetzen, ich aber belasse es hierbei und empfehle die vierundzwanzig Mutmaßungen über die Liebe bei Frau Graugans (auch wenn es hier bei vielen Texten um die Liebe zwischen zwei Menschen geht, aber eben nicht ausschließlich). Geschrieben wurden die Mutmaßungen von Vielen, erschienen sind sie auf ihrem Blog vom 01. – 24. Dezember 2016, jeden Tag eine…

Apropos Frau Graugans, sie schrieb im Kommentarstrang zur Güte:

… daß Güte bedeutet, allem, wirklich und kompromißlos ALLEM, sei es noch so böse in uns oder bei sonst wem, nachsichtig, freundlich, wohlwollend entgegenzukommen!

Güte und Liebe gehören zusammen, wie Frieden und Liebe auch, wie Respekt und Liebe, Toleranz und Liebe, Offenheit und Liebe, sowie Demut, Hilfe, Einigung, Mitgefühl und Liebe, ohne sie funktioniert das alles nicht.

Serge Kahili King schreibt in seinem Buch: Der Stadtschamane – ISBN 3-363-03014-2

„Je machtvoller man ist, desto liebvoller ist man auch (da es immer weniger zu fürchten gibt); und je liebevoller man ist, desto machtvoller ist man auch (da das Vertrauen immer größer wächst).“

„Der beste Einsatz allen schamanischen Wissens, ob städtisches oder anderes, wäre der für die Sache des Friedens im Inneren und Äußeren. Ein altes hawaiianisches Sprichwort sagt: He ali`i ka la`i, he haku na ke aloha (Frieden ist ein Häuptling, der Herr der Liebe). Mögen Frieden und Liebe uns Führer und Ziel sein, während wir daran arbeiten, unsere Welt zu heilen.“

Anmerkung

Die Fotomontage machte ich im Juni 2016 – das Mädchen und die Meise © Banksy – thanx

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37 Gedanken zu „L = Liebe

  1. Je machtvoller, umso liebevoller. Je liebvoller, umso machtvoller. Ist es nicht ein Paradox, dass oft die lieblosesten Männer für die mächtigsten gehalten werden (oder sich selbt dafür halten – wieder nur Schein… )? Und dann fällt mir Margarete Thatcher ein, wie mächtig sie gewisse Bewegungen niederschlug, liebevoll war das nicht. Aber machtvoll bedeutet eben nicht gewaltvoll. Gewalt ausüben bedeutet Hilflosikeit, Ohnmacht, Lieblosigkeit. Oh, Liebe ist ein Ring :o) … ! Danke für diesen wunderbar inspirierenden Artikel !!!! Herzliche Grüße! Silvia

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    • Das ist die Krux mit der Macht, liebe Silvia, Macht zusammen mit Autorität und Gewalt und vielen Drohgebärden und Bestrafungen ist die Macht, die schadet- die eigene innere Macht, die ich gerne Kraft nenne, um nicht missverstanden zu werden, ist eine ganz andere Qualität, du hast es ja schon auf den Punkt gebracht, wofür ich dir danke.
      Herzliche Grüsse
      Ulli

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    • Ich nehme mal an, dass du den Text von Serge Kahili King meinst- dieses Buch wurde mir einst und den anderen in der Gruppe von einem sehr alten und erfahrenen Therapeuten empfohlen, ich arbeite immer mal mit wieder damit- ein Buch mit all seinen Übungen fürs Leben…
      herzlich verschnupfte Grüsse (der wievielte Rückfall ist das jetzt, trotz Echinacea?)
      Ulli – bis ich komme, ist der weg, ich versprechs …

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  2. Ach , liebe Ulli, ob Macht die Liebe nach sich zieht…“je machtvoller, desto liebevoller“…oje, ich fürchte, dem kann ich keineswegs zustimmen…aber der Buchstabe M kommt ja erst und wer weiß, wer weiß, vielleicht kommt da die Macht mit…?
    Ich gebe es zu, ich hab ein großes Unwohlsein bei allem, was mit Macht zu tun hat, ich traue ihr niemals über den Weg und alles, was ich womöglich deshalb bekomme, weil ich irgendeine Macht ausübe, bewusst oder nicht, das will ich nicht haben und all das, wozu ich durch irgendeine ausgeübte Macht gezwungen werde, das mag ich nicht geben.
    Ich empfinde jegliche Macht als „Macht über“ und nie als „Macht für“ und deshalb kann sie niemals kompatibel mit Liebe daherkommen…Liebe passiert, während sie liebt , sie verströmt sich aus sich selbst heraus, keine Macht der Welt kann sie herbeizwingen und die Liebe selber ist auch machtlos…seufz…obwohl ich mir da schon manches Mal das Gegenteil gewünscht hätte…
    Das ist vielleicht wieder ein weites Feld und es bräuchte viele Kannen Tee und viel Zeit und eventuell bisserl Rum…
    Sei gegrüßt von Herzen!

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    • Liebe Graugans, ich kann deine Abwehr gut nachempfinden, auch bei mir stellen sich bei dem Wort Macht schnell die Nackenhaare auf- das kommt wohl daher, dass ich Macht immer sofort mit Gewalt zusammenfüge, aber es gibt diese grosse innere Kraft, die Berge versetzen kann und das ist auch sehr mächtig!
      Es gibt zwei Definitionen für die Macht, die eine lautet:
      „die Möglichkeit oder Fähigkeit, dass jmd. etwas bewirken oder beeinflussen kann“ – die andere:
      „die Gewalt, die jmd. aufgrund seiner Position oder seines Amtes hat, so dass er über andere bestimmen kann.“
      Die Macht, die von der Liebe getragen wird manipuliert und beherrscht nicht, sie sucht das Miteinander, nicht das Gegeneinander…
      auf diesem Wege habe dann auch ich Frieden mit dem Wort Macht schliessen können, ich hoffe du jetzt auch ein gaaanz kleines bisschen?!
      und ja, ein bisschen Zeit, so bei dampfendem Tee und so, mmmmm… hier tost der Schneewind ums Haus und mir läuft wieder die Nase… tzzz…
      Herzensgrüsse und Dank an dich
      Ulli

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      • Also…liebe Ulli, könnte ich wählen, würde ich lieber Kraft sagen statt Macht…in diesem Sinne und mit Sehnsucht nach viel Tee und viel Rum mit Dir: Möge die Kraft mit uns sein! Liebe Grüsse aus Schneebergen!

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        • Liebe Frau Graugans, darf ich etwas zusteuern…?
          Nur ein Gedanke:
          Macht, das bedeutet die Kraft zu haben etwas bewegen zu können.
          Ohne Kraft ist Macht unmöglich.
          Doch auch ein Machtloser kann kräftig sein.
          Ich versuche das Wesen der Begriffe zu beschreiben.
          Macht, das sehe ich wie Ulli, ist an sich etwas Neutrales. Sie kann Gewalt oder Güte bedeuten. Gnade ist mächtig…
          Mächtig kann auch etwas Großes sein, mächtig hohe Berge.
          Machtmissbrauch macht Macht madig…:-)…..

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          • Das ist wohl genau die Krux, dass in der Regel die Mächtigen ihre Macht missbrauchen, dass sie mittlerweile von den meisten nur noch negativ empfunden wird! Wie das wohl in anderen Ländern und Kulturen mit diesem Wort ist? Serge Kahili King ist ja Hawaianer und hat von daher vielleicht eine ganz andere Assoziation zu Macht …
            Danke, liebe Stefanie,
            morgendliche Herzensgrüsse an dich
            Ulli

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        • Das ist schön, dass du es jetzt geschrieben hast, ich habe es gestern schlichtweg vergessen, ich spreche auch lieber von der Kraft, statt von der Macht, es ist unmissverständlicher und vielleicht gilt es ja auch Worte, die Missverständnisse auslösen können einfach nicht mehr zu gebrauchen!
          Danke dir
          und morgendliche Herzensgrüsse an dich
          Ulli

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  3. Was wäre unser Leben ohne die Liebe?
    Unvorstellbar für mich.
    Liebe ist die Grundlage des Friedens.
    Haben wir deshalb keinen Frieden – vom Weltfrieden bis zum ureigensten inneren Seelenfrieden – weil wir zu wenig lieben?

    Nachdenklich,
    Anna-Lena

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    • Eine gute Frage, liebe Anna-Lena, stellst du- ich lasse sie mal in mir arbeiten- spontan denke ich, dass nicht gerade die Liebe in vielen Elterhäusern und Familien regiert, dafür viel Muss… und es ist auch nicht die Liebe, die die Welt regiert, das ist nunmal das Geld und das ist kalt,
      herzliche Grüsse
      Ulli

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  4. Liebe und Leid, Lust und Leben…es ist alles miteinander verwoben. Die Leidenschaft geriet in Misskredit. Da steckt das Leiden drin. Liebe, Leid, Lust und Leben beginnt mit alles mit L. Lust ist ein Lustmachwort an sich, klingt hungrig, die Lust auf alles Mögliche. Heiße Himbeeren mit Vanille-Eis zum Beispiel. Weil Lust Genuss begehrt. Daseinsgenuss, Lebensfreude. Wer noch Lust hat zu was auch immer, will leben…
    Wer leben will, begehrt Liebe.
    Sie kann mächtig groß werden, wenn sie frei sein darf und sich selbst vertraut…

    Mir ergeht es wie Frau Meertau, ich lese Deine gehaltvollen Texte mehrmals. Steckt viel drin. Bei Gerda ist das auch so. Und spannend zu lesen. Danke…und liebe Grüße✨

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    • Auch wenn in dem Wort Leidenschaft Leiden steckt, ist das Wort, und schon gar nicht diese leidenschaftlichen Momente, bei mir in Misskredit geraten. Ich betrachte Leidenschaft immer noch als Motivator, wenn ich etwas leidenschaftlich gerne tue, dann bin ich mit Leib und Seele dabei, kann über mich hinauswachsen, es ist eine Lust und eine Freude ins Tun zu kommen und dann liebe ich auch das, was ich tue… auch die sexuelle Leidenschaft will ich in meinem Leben nicht missen, keine Exstase ohne Leidenschaft!
      Nochmals herzliche Grüsse an dich
      Ulli

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      • Liebe Ulli, ich lese oft: die Leidenschaft, die das Leid schafft. Auch für mich bedeutet Leidenschaft etwas anderes, nämlich Hingabe und voller Einsatz für etwas. Leidenschaftliche Menschen erscheinen mir warm, sie brennen. Ich will im Leben gern immer für etwas brennen können, zähle mich zu den Leidenschaftlichen, schön intensiv aber bitte nicht bis der Arzt kommen muss…☺️

        Ganz liebe Morgengrüße✨

        Gefällt 3 Personen

        • Liebe Fee, in dem Artikel zu den Passionsgeschichten schrieb ich zur Leidenschaft dies:
          Ich kann das Wort Leidenschaft nicht schreiben, ohne dass ich Liebe und Lust dazu denke. Ich kann das Wort Leidenschaft nicht lesen, ohne ein Feuer zu sehen, aber auch nicht ohne Leiden dahinter. Ob Leidenschaft eine Mitte kennt oder Achtsamkeit, Bedächtigkeit, ob sie sich mit der Vernunft verträgt, das frage ich mich…
          Und dann gibt es ja eben diesen berühmten Satz: Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft-
          Du sagst es ja selbst, für etwas zu brennen ist eins, sich zu verbrennen das andere- so braucht wohl selbst die Leidenschaft eine gewisse Portion an Achtsamkeit?! Ist sie dann noch leidenschaftlich?

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  5. Liebe Ulli, wieder ein toller Text, diesmal über die Liebe, die wir so gut zu kennen meinen.
    Deine Fotomontage dazu passt so schööön, ist so treffend und für mich auch sofort der Aufhänger, von der Zärtlichkeit zu reden, von der Anmut, die in diesem pastelligen Bild steckt.
    Und doch ist die Liebe, die wir zu kennen meinen, so unendlich vielfältig.
    Jeder kennt sie auf seine Weise und weiß, ist er ein weinig älter, wie sie sich wandeln kann und doch die Kraft hat,
    weiter zu bestehen und welche Komponenten wichtiger werden.

    Auch Menschen, denen keine Macht gegeben ist, haben die Kraft zu lieben, wobei ich der Fee zustimme, wenn sie Kraft und Macht zueinander stellt, denn das eine braucht das andere, um sein zu können.

    Frieden braucht Liebe, mitmenschliche Liebe, um erreicht zu werden, oh ja
    Da wir die Liebe doch alle kennen, sollten wir nur unsere Herzen für einander öffnen.

    Liebe Grüße von mir

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      • Jetzt fange ich an, mir echt Sorgen zu machen : was ist los mit deiner Gesundheit? Fühlst du dich so schwach und gehst trotzdem arbeiten? Liebe Ulli, pass auf dich auf! Ich schicke gleich einen Eilbrief an deine Schutzengel!

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        • Ja Gerda, das war es wohl, dass ich am Samstag zu früh wieder raus bin, nun habe ich so richtig den Salat. Aber du hast es gelesen, ich werde versorgt und kann immer noch schreiben und denken, aber so schlapp war ich schon ewig nicht mehr. Danke dir für den Eilbrief, der mich lächeln lässt, ein Schritt zur Genesung 😉

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  6. Hoffentlich ist es ein Medikament, das Dir wirklich gut hilft, denn das ist ja nicht bei jedem so.
    Manchmal muß man ein bissel ausprobieren und es ist gar nicht so einfach, immer gleich das richtige zu finden…

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    • stimmt, ich will auch noch zum Doc mal wieder ein grosses Blutbild machen lassen, als ich vor zwei Jahren auch ständig kränkelte war es Selenmangel, worauf ich nie von alleine gekommen wäre! Gerade eben halte ich mich an meine Kräutermixturen, Echinacea und GeloMyrtol, dazu Saft aus frisch ausgepressten Zitronen und Blutorangen, sowie Ingwer, Honig darf auch nicht fehlen. Ich bin und bleibe eine Naturheilmittelbevorzugerin.
      Herzliche Grüsse an dich, liebe Bruni
      Ulli

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