Damals und jetzt – Dezemberrück- und Jetztblick

Das ist mein letzter Rückblick und ein Blick auf gestern und jetzt

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2010 – 15  –  draufklick = groß

001-2010-15

Dezemberrückblicke, das waren schon in den letzten zwei Jahren nichts als Rückblicke, sprich Bildtafeln mit Erinnerungsstücken und hier und da ein Einschub. Also kann ich jetzt fast auch schon „Alle Jahre“ wieder sagen. Aber, aber, kein Jahr ist wie das andere, auch wenn es manchmal so scheint. Im letzten Jahr war ich voller Metaphern und meine Rückblicke gerieten „lyrisch“. In diesem Jahr empfinde ich die Rückschau eher als nüchtern. Ja, ich fühle mich auch ein stückweit ernüchtert. Alles, was bis vor kurzem noch feststand, ist nun ins Wanken gekommen, kein fester Stand, keine Idee, wenigstens nicht jetzt.

Ja, das Leben ist Wandel und der Mensch macht einen Plan und ich singe das Lied von der Unzulänglichkeit von Bert Brecht. weil es passt, weil es immer wieder passt, ob ich will oder nicht. Ich bin ein Mensch und bei all meinem Streben … ihr wisst schon…

Nicht? Na dann schaut doch mal bei meinem Link oben … oder bei diesem hier →

Und gestern? Und heute? Vieles ist in diesem Monat hier vor lauter Rückblicken zu kurz gekommen. Sei es nun die Fortführung des Alphabets des mutigen Träumens oder Bilder aus diesem Monat. Wir haben die Gnade eines blauen Himmels, ab und an mit Wolken und das jetzt schon den ganzen Dezember. In den Niederungen und Tälern sitzen die Menschen unter einer dichten Nebeldecke, feucht ist es bei ihnen und grau, manchmal regnet es sogar oder es nieselt, wie zeitweise am Sonntag in Basel. Hu, uselig ist das! Ich aber bin dankbar für die Wetterlage, die Sonne am Tag und die mond- und sternenklaren Nächte.

Mit Fotos von diesem Dezember schließe ich den Kreis.

Alpensicht auf dem Berg

Uselig und zauberhaft – auf dem Weg nach Basel am Sonntag am Wehrataler Stausee

Basel am 4. Advent

Am Montagmorgen bei meiner Tochter

015-12-16

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34 Gedanken zu „Damals und jetzt – Dezemberrück- und Jetztblick

  1. „Aber, aber, kein Jahr ist wie das andere, auch wenn es manchmal so scheint.“ Eben, und darum mache im nächsten Jahr weiter. Das ist gut. Eine schöne Zeit wünsche ich Dir auf jeden Fall!
    Gruß, mick

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    • Dein Kommentar, lieber Lu, lässt nun in zweierlei Richtungen denken, ich mag das! Und freue mich jetzt einfach, dass dir meine Serie gefallen hat 🙂
      liebe Grüsse zum winterlichen Abend mit Sternenglanz
      Ulli

      Gefällt 1 Person

  2. Balanceakt zwischen Schweben und Bodenhaftung, Schrecken und Zauber … unzulänglich, ja – aber dennoch mutig geträumtes, „schönes Streben“ …
    Liebe Grüße und gute Wünsche für dich und deine Lieben, jetzt (glaube ich) mehr aus der Nähe (BaWü), wo ich meine Liebsten besuche.
    Silke

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  3. Liebe Ulli,
    Nicht alle Deine Rückschauen schaffte ich en detail zu würdigen, weil sie komplex sind in vielen Bildern. Weil ein Monat ganz schön viele Bilder birgt, das beweisen Deine sorgfältigen Montagen. Du sprichst von einer Ernüchterung, ich nenne sie Klarheit. Es ist das Gehen durch die Nebeldecke und immer wieder. Brecht hat mitnichten immer Recht. Sein Lied von der Unzulänglichkeit stimmt zwar, doch den letzten Vers nehme ich für mich als Hinweis wie wichtig es ist, immer offen und ehrlich zu sein, auch mit einer Kritik. Und es ist ein Wink in Richtung meiner eigenen Unzulänglichkeiten. Ich habe die Fähigkeit verloren für eine Zukunft planen zu können. Manchmal fehlt mir diese scheinbare Zuversicht in etwas, das als sicher und beständig erscheint, oft habe ich Angst vor dem Alleinsein. Doch die Lebenserfahrung hilft mir, denn sie sagt: Irgendwie geht es weiter, was auch passiert, wie sehr Du Dich hast auch täuschen lassen von Menschen, von denen Du annahmst, Du bedeutest ihnen irgend etwas. Hier setzt meine Arbeit an. Niemandem mehr etwas bedeuten zu wollen, damit ich erwartungsfrei bleiben kann. Es lebt sich wesentlich entspannter auf diese Weise, mich hat es gut von mir befreit.
    Die Zeit der Bilanzen beginnt für mich in der ersten Rauhnacht, die einen ganzen Monat stundenweise spiegelt. Für mich ist das die Thomasnacht und dann geht die Rauhzeit richtig los. Die unerschrockene Begegnung mit den Perchten und anderen Sehnsuchtsgespenstern.
    Ich wünsche Dir eine gute Zeit, reiche Ernte der Erinnerung eingefahren und die Bilanzen gezogen hast Du bereits intensiv und für mich wunderbar bebildert, betextet.
    Herzliche Grüße von der Fee

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    • Ich danke dir aus vollstem Herzen, liebe Fee, für deine offenen Worte. Nun, die Klarheit ist noch nicht ganz da, tatsächlich aber zeigen sich nun schon ein paar Umrisse und Kanten, nach den Rauhnächten werde ich mehr wissen. Ich glaube es war im letzten Jahr um diese Zeit, als wir zwei uns näher kamen, da habe ich mich gefreut, dass es noch eine gibt, die die Magie der rauhen Nächte lebt- ich wünsche dir Erhellendes und Närrisches, Spannendes und Freudiges und winke dir zu
      herzlichst,
      Ulli

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    • Liebe Maren, ja, wo treibt er sich eigentlich immer rum, ich könnte ihn einmal um die Welt schicken, soll er doch rundum einmal bitte seinen schwarzschimmernden Glücksbringerstaub verstreuen!
      Dir nur das Beste, herzlichst
      Ulli

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  4. Ich finde Nebel sehr schön, dieses Weichzeichnen, das ungewisse und unbestimmte …. Deine drei Nebelbilder finde ich ganz besonders schön, weil der Nebel keine einheitliche Masse ist, sondern wabbernd, beweglich, das Bild immer wieder verändernd ….

    Gefällt 3 Personen

    • Ah, du siehst es auch, dass des Nebels Wabern selbst vor einem Standbild keinen Halt macht, das freut mich nun sehr, ich dachte schon ich hallutiniere 😉 – ja, so wabernd mag ich ihn auch sehr gerne, ich finde es immer wieder faszinierend, wie sich dann langsam die Konturen dahinter schärfen.
      ich grüsse dich herzlich
      Ulli

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  5. von allem Wunderbaren, das du uns da wieder vor Augen führst, nehme ich mir die grüngoldene schwangere Fröschin. Schau sie an, wie sie fast platzt! Ist ein Krafttier, wie du natürlich weißt – und was für eines! Glück, Wachstum, Transformation … in der Herzfarbe Grüngold. Die Fröschin lebt an den sumpfigen trüben Orten der Gegenwart. Wenn dir, wie eben gerade, dein goldener Ball der Lebensfreude hineinrollt, kommt sie herausgehüpft und bringt ihn dir zurück. Brauchst sie nur zu küssen, um ihr deine Dankbarkeit auszudrücken, und schon wird sie zum Herzensprinzen…. ( Ein bisschen anders habe ich hier darüber sinniert: https://gerdakazakou.com/2016/02/14/yum-st-valentinstag-froschkoenig/ )

    Gefällt 4 Personen

  6. Du kamst ins Wanken, liebe Ulli?
    Ich glaube, das ist sehr natürlich. Große Entscheidungen wollen bedacht werden und da gehört Wanken nach dieser oder der anderen Richtung mit dazu. Schnellschüsse treffen selten ins Ziel. Irgendwann wird Dein Entschluss dann feststehen…
    Es war so viel über das Jahr verteilt, bei Dir, bei mir, bei Gerda, bei allen anderen und bei jedem ist anderes, was bedacht werden muß. Manche *Erkenntnis* stellte sich letztendlich als falsch heraus und jeder Gedanke bringt anderes, neueres.
    Anderes war klar von Anbeginn, aber wäre alles so, wäre das Leben nur halb so spannend, meinst du nicht auch?
    Deine Nebelbilder sind fazinierend, liebe Ulli, und die Baseler sind immer wieder für Überraschungen gut 🙂
    Die Fröschin ist klasse, ganz klar. Sie sticht ins Auge mit ihrem feinen runden Bauch, aber am besten gefällt mir die Collage ovaler Spiegel, Schaufenstergestell, aufziehbar, weiblich, mit einem leicht erotischen Utensil *g*

    Sehr herzlich Bruni, die auch immer so viel zu bedenken hat 🙂

    Gefällt 2 Personen

    • Ausnahmsweise ist das keine Collage, liebe Bruni, das machen nur die Spiegelungen in der Scheibe und dieser Aufziehschlüssel war tatsächlich an dem Gestell- tja, manche Dekorateure haben anscheinend auch einen Sinn fürs Surreale 😉
      Was soll ich ansonsten sagen, es ist schlichtweg ein Loch, das sich aufgetan hat. Drei Jahre habe ich ein Ziel gehabt und viel dafür in die Wege geleitet, um am Ende doch die Türe vor der Nase zugeschlagen zu bekommen (ich sags mal so, will mich hier nicht so ausbreiten, gell, das verstehst du?!). Natürlich wird es am Ende für irgendwas gut gewesen sein und selbstverständlich wird etwas anderes wachsen, nur jetzt ist es eben, wie es ist. Allerdings schon nicht mehr ganz so dunkel und wankelmutig, wie zu der Zeit, als ich diesen Artikel vorbereitet habe.
      Ich danke dir und grüsse dich sehr herzlich
      Ulli

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  7. Liebe Ulli,
    Deine Erinnerungstafeln bzw. Bildtafeln sind sehr schöne Kreationen!
    Ich wünsche Dir für Deinen Richtungswechsel alles Liebe und GUTE und viel GLÜCK! Manchmal kommt man durch Umwege an Plätze, die man sonst nie erreicht hätte! Was ich sagen will, auch so kann man sein Ziel erreichen!
    Nächstes Jahr wird ein gutes Jahr!

    Sei ❤ gegrüßt Babsi

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Babsi, ich danke dir für deine mutmachenden Worte und wünsche dir heute einen zauberhaften Tag und ansonsten eine freudige Zeit, wir lesen uns wieder im nächsten Jahr.
      Bye for now und herzliche Grüße
      Ulli

      Gefällt 1 Person

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