Rückblick # 6 – Juni

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2012-15  – draufklick = groß

Juni, trotz aller Farben der letzten Jahre, die auch in diesem Jahr leuchteten, war es ein schwieriger Monat: zwei Augenoperationen wider dem grauen Star. Viel Schonung, viel Stillhalten, wenig Lesen, wenig Belastung, wenige Bildarbeiten. Es ist vorbei. Es ist gelungen. Und wie auch immer ich durch diesen Monat kam, es gab dann doch einige Bilder. Den Augen und ihrer Heilung hat es nicht geschadet. Im Rheinland heißt es: man muss et ja nich üvertrieven … genau!

Ein seltsamer Augenblick für eine neue Kamera: wie sehe ich jetzt was und wie werde ich all das später sehen, das waren die Fragen. Ich sinnierte: Wenn ich wirklich erblinden würde, wüchsen im Innen bunte Blumenwiesen und ein fruchtbarer Garten unter wechselnden Himmeln.Ich halte Ausschau nach neuen Perspektiven in der Welt. Herr Ärmel schenkt mir das Wort „Erinnerungsschaukel“, nochmals Dank. Die Freiheit des Schreibens gebiert die Miniaturen, die Räume öffnen und lassen. Spalten für die Lesenden, sie schlüpfen hindurch und sehen manches, was ich nicht sah, das macht reich. Wieder tanze ich mit Ron Flatter, erinnere mich an die Unschuld, schließe Lücken, teile Sommerfreuden und Phantasien bei Dauerregen, keine Flügel …

2016

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24 Gedanken zu „Rückblick # 6 – Juni

  1. Ich durchsuche die kleinen Bilder nach Erinnerung – aber zu wenig kommt zu mir. Doppelt die Bilder, eins ist allein, überdeckt sein Zwilling: die im Schatten stehende weiße Margarite und die ein wenig trostlose sinnende Frau daneben. Ich rätsele und blättere mich durch dein Juni-Archiv. Da springen mich kraftvolle Bilder an, auch vieles Dunkle, dein Gesicht mit dem Verband und die glückliche Dicke mit dem gepunkteten Badeanzug. Mir ist, als hätte ich mich im Monat geirrt.
    Aber schön ist deine bewegte Bildercollage wieder, und gespannt bin ich , was ich, hätte ich ein Vergrößerungsglas, dort alles entdecken würde.

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  2. Wie ist denn der aktuelle Stand, liebe Ulli, was deine Augenoperationen angeht?
    Ist alles so gut im Nachhinein verlaufen, wie es sein soll?
    Schön, deine Rückblicke, wie kleine Wortfoto-Kunstwerke, wunderfein und zauberschön 🙂
    Herzlichst, Lu

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    • Wortfotokunstwerke, das nenne ich mal wieder ein sehr feines Wort, dafür danke ich dir doch gerne herzlich, lieber Lu-
      der aktuelle Stand ist gut, nur manchmal mache ich mir noch Sorgen um das linke Auge, ich will zum Jahresanfang die Arztpraxis wechseln und mir eine zweite Meinung einholen. Autofahren geht jetzt wieder problemlos ohne Brille, zum lesen habe ich eine einfache Lesebrille 1,5 – ich war schon bei 3! Von daher, alles gut. Danke für deine Nachfrage.
      abendliche Grüsse
      Ulli

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  3. Hallo Ulli,
    das untere Bilder gefaellt mir sehr, in der Kombination von Fotos und Zeichnung. Hoffentlich ist mit Deinen Augenoperationen Alles so gut gegangen wie mit meinen, die ich vor Jahren gehabt habe.
    Ein feines Wochenende wuensche ich Dir,
    Pit

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    • Lieber Pit,
      dies schrieb ich gerade an Lu: der aktuelle Stand ist gut, nur manchmal mache ich mir noch Sorgen um das linke Auge, ich will zum Jahresanfang die Arztpraxis wechseln und mir eine zweite Meinung einholen. Autofahren geht jetzt wieder problemlos ohne Brille, zum lesen habe ich eine einfache Lesebrille 1,5 – ich war schon bei 3! Von daher, alles gut. Danke für deine Nachfrage.

      diese Kombination mag ich auch sehr, ich will das auch noch mehr ausbauen, schön, dass ich in dir einen Fan habe 😉
      herzliche Abendgrüsse
      Ulli

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  4. Wie schön, Deine zweite Collage, liebe Ulli.
    Ach, es war der Monat der AugenOPs… So was ist immer sehr nervenaufreibend.
    Bisher brauchte ich keine, aber ich stelle mir vor, daß ich schreckliche Angst davor hätte.
    Du hast also nicht übertrieben und Dich an den gerade noch verständlichen Spruch gehalten
    *man muss et ja nich üvertrieven*, braves Mädchen *lächel*!
    Alles andere wäre sehr unvernünftig gewesen und in diesem Falle hätte die oftmals verzeihliche Unvernunft zu sehr geschadet…

    Liebe Grüße zur Nacht von mir

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