Rückblick # 3 – September

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wie immer draufklick = groß, lohnt sich bei dem vielen Kleinklein …

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(Es macht mir gerade große Freude Flächen zu durchlöchern, aus verschiedenen Gründen. Heute wollte ich ein bisschen Glitzer als Hintergrund, denn davon gibt es effektiv zu wenig in der Welt 😉 )

Mild war er, der diesjährige September, sanft und weich, selbst Badesee gab es noch, Wattebauschwolken auf Azur und eine Reise. Schön war es. Und wieder Positionierung. Das scheint so eine der Überschriften in diesem Jahr zu sein, mich in mir und mich mit anderen und in der Welt. Wie dankbar ich immer und immer wieder über den Satz bin: Ich muss nicht alles am anderen mögen! Weite, statt Fehdehandschuh. Beschwingt war ich im späten Sommer, in den ersten Tagen des Herbstes. Als wäre ich mit den Vögeln geflogen, mit denen ich gewesen bin.

Und wieder viele Miniaturen: der Vater, die Mutter. Mützenfalterin startet ihr Projekt „Tausend Mutterbilder“ und ich suchte einen Text. Und wie ich mich noch einmal mit der Mutter beschäftigte, kam der Vater. Einmal muss es gut sein. Es wird nie gut sein. Es ist deswegen nicht schlecht. Es ist. Es war.

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Apropos Tausend Mutterbilder, am Samstag erschien dort mein Text: als Tochter: Willkommen!

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14 Gedanken zu „Rückblick # 3 – September

  1. Liebe Ulli,
    Positionierungen halte ich insofern für wichtig Weil sie dir zeigen wo du gerade bist und stehst. Um zu wissen, was genau der Kern ist, der Meinungen und Ansichten spaltet. Selbst meine allerliebsten Menschen nehme ich nicht in allem an was sie sind oder wie sie denken. Ich spüre an meinen Zweifeln an ihnen wie sehr ich sie mag. Wer nicht nach anderen fragt, interessiert sich in der Regel nicht für sie. Mögen ist Interesse, ist Auseinandersetzung mit der eigenen Meinung, ist auch Konflikt. Doch eben auch, das man nicht alles am anderen mögen muss. Wenn das überwiegt, was man nicht mag, ist es für Positionierungen zu spät. Also nehme ich es als positives Zeichen, mich überhaupt noch positionieren zu wollen. Solange ist noch nichts verloren und Wagen möglich.

    Deine Bilder schaue ich mir nachher an, bin jetzt mit Handy uwegs…

    LG von der Fee

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    • Liebe Fee, ich halte Positionierungen auch für elementar, in diesem Jahr allerdings treten sie geballt auf, wie schon lange nicht mehr, deswegen meine Erwähnung, denn an sich positionieren wir uns ja immer wieder und ständig, besonders in der Welt, aber auch gegenüber einem Du.
      liebe Grüße an dich
      Ulli

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  2. Welch ein guter Satz: „Weite, statt Fehdehandschuh“! Immer lauert unter der Oberfläche auch des gutmütigsten Menschen die Bereitschaft, sich wegen irgendetwas, das ihn am anderen ärgert, zu versteifen, ihn abzukanzeln, sich einzugraben hinter der großen Kanone oder ihn zum Duell zu fordern. Grad grassiert und nimmt, scheint mir, gefährliche Ausmaße an diese ständige Ärgerbereitschaft. (Ich habe wegen solcher aktuellen zwischenmenschlichen Verwerfungen meine Legearbeit „der Mensch ist gar nicht gut“ reblogged)
    Wie gut tut der feine Glitzer hinter deinen feinen Bildern! Goldstaub, der den Gegensätzen die Schärfe nimmt und sie versöhnt.
    In diesem Sinne!
    Hier ist der Sommer zurückgekehrt.

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    • Liebe Gerda, gerade denke ich jeden Abend an dich, immer dann, wenn ich die zunehmende Mondsichel und die Venus sehe, dann weiß ich wieder einmal, dass wir alle unter dem selben Himmel wohnen …
      Ärgerbereitschaft, ja sie scheint immer höher zu werden, dabei hilft ärgern so gar nicht weiter, aber es fehlt bei all dem Ärger vielleicht einfach an konstrokutiven Ideen?
      Und der Mensch, der ist …
      herzlichst
      Ulli

      Gefällt 2 Personen

    • Bei uns sind es mittlerweile -2° bei Sonnenschein, herrlich, um mit dem Enkelsohn einen kleinen Ganz zu machen, zu rennen, damit es uns warm wird und dann mit roten Wangen wieder in die Stube zurückzukommen. Gleich backen wir Plätzchen und morgen kommt der Nikolaus 🙂
      liebe Grüße an dich
      Ulli

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  3. Dein Glitzergold bringt Glanz in meine Hütte *g*.
    Nein, im Ernst, es gefällt mir sehr, Dein Goldenes
    Feine Erinnerungen und feine Nachhilfe im Erinnern von Dir.
    Es war viel und vieles war hier bei Dir, liebe Ulli, reichlich Leben in allen Facetten.

    Mein Rückblick brachte auch dunkle Wolken und scheinbar laboriere ich noch daran,
    denn es fing ja schon im Januar an…

    Ganz herzelich Bruni

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