Was sind mir die Vögel?

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Was sind mir die Vögel, was bedeuten sie mir? Kaum ein Kritzelbild, kaum ein gezeichnetes oder gemaltes Bild ohne Vogel, jeder persönliche Brief, den ich an eine Freundin/einen Freund schicke, zieren mindestens zwei Vögel auf dem Kuvert, auf meinen Montagen tauchen sie ebenfalls oft auf oder stehen im Mittelpunkt.

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In diesem Jahr kam der kleine blaue Vogel zu mir. Er ist für die nordamerikanischen UreinwohnerInnen das Symbol für den Sonnenaufgang, er steht für das Ende der Nacht, den Beginn des Tags. Er ist einer der Schwellenreiter …

Mit einem kleinen blauen Vogel begann meine Liebe zu den Vögeln überhaupt. Es war der Wellensittich meiner Lieblingstante. Oft flog er frei in der Wohnung herum und er konnte ein bisschen sprechen. Ich mochte es, wenn er auf meine Schulter geflogen kam, an meinem Ohr knabberte oder mir ins Ohr flötete: Peter lieb, Peter lieb … als er dann eines Tages verschwunden war, trauerten wir alle, gleichzeitig dachte ich: jetzt kann er endlich frei fliegen (keiner von uns konnte ahnen, dass er nach einem halben Jahr, zusammen mit einem gelben Kanari, zurückkehren würde).

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Ich mag Vögel unter dem freien Himmelszelt, tue mich mein Leben lang schwer mit Vögeln im Käfig, schwerer noch als mit Löwen, Tigern, Elefanten & Co., obwohl mir auch das gegen den Strich geht.

Aber ich will hier keine Diskussion über das Für und Wider von Zoos und Tierparks anstimmen. Ich wollte ja herausfinden, was mir die Vögel sind …

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Als junge Frau träumte ich von einem zahmen Raben auf meiner Schulter. Sie, die schlauen Scharlatane unter den Vögeln, haben mich Humor gelehrt und tuen es noch. Sie gehören für mich zu der Familie der Närrinnen und Narren, der Coyoteenergie und dem Trickster. Gerda schrieb zu dieser speziellen Energie im Kommentarstrang  zum Ostschild folgendes:

„Trickster – den kenne ich von den Jungschen Archetypen her, es ist eine Entwicklungsstufe des männlichen Archetyps. Er führt an der Nase rum, ja, er macht sich lustig, er prüft dich wie Eulenspiegel seinen Herrn. Er nimmt dich beim Wort und lacht sich eins, wenn du erkennst, dass das, was du sagtest und meintest, dich in die Irre führt. Aber zeigt er, was wirklich ist? Nein. Er ist ein Eulenspiegel – ein Spiegel unserer eulenhaften Ernsthaftigkeit. Was man durch ihn lernen kann, ist, sich nicht zu überschätzen, sich nicht so schrecklich ernst zu nehmen, sich ins Spiel der Illusion, des Scheins, der Commedia del Arte zu mischen. Das Leben als Maskenspiel.“ Damit ist es für mich auf den Punkt gebracht (danke nochmals, Gerda)!

Eine Geschichte zum Raben in der Mythologie der Inuit und eine großartige Zeichnung dazu fand ich bei Susanne Haun
Auch wenn der Rabe und einige andere besondere Stellungen in mir einnehmen, ist es die ganze Gattung, die ich liebe.

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Der Gesang der Vögel ist für mich Freude und Trost, ihr Lied erzählt manchmal vom Heimweh oder vom Fernweh, manchmal von der Einsamkeit und der Sehnsucht nach dem anderen. Ihr Flug ist Abschied und Wiederkehr, ist Weite und Wildnatur, ist Freiheit und Traum, ist Frühling- und Herbsteinläuter. Vögel haben zwei Beine und so manchen Menschen sehe ich mit einem Schnabel, mal Raubvogel, mal Habicht oder Adler, mal Rabe oder Ente, mal Schwan oder Sperling. Manchen steht sogar ein Hut ziemlich gut … Ich sehe auch Menschen mit Flügeln, die keine Engel sind. Und manchmal wird mir seltsam, immer dann, wenn ich in die Augen eines Greifvogels schaue.

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Meine Familie und mich selbst zähle ich zu der Gattung der Zugvögel. Soweit die Geschichte bekannt ist, zogen meine beiden Grossmütter und ein Grossvater von Osten nach Westen, mein Bruder und seine Familie, meine Kinder und ich vom Westen in den Süden, in den Osten, in den Süden, in den Norden.

Und dann ist da noch Max Ernst und Loplop … doch darüber schrieb ich schon einmal hier → Das ist das erste Bild, dass ich von Max Ernst sah, ab da wurde er mein heimlicher Freund 😉

Vögel sind auch magisch …

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39 Gedanken zu „Was sind mir die Vögel?

  1. Guten Morgen liebe Ulli,

    Das ist wieder gehaltvolle Morgenkost von Dir….ich wuchs mit Wellensittichfreunden auf, bis vor zwei Jahren begleitete mich 15 Jahre ein gelber Kanarienvogel. Er war viele Jahre ein wertvoller und geliebter gefiederter Freund für mich. Als er schließlich sechzehn Jahre alt an Altersschwäche starb, hatte ich den Entschluss gefasst, nie mehr Haustiere zu wollen, ohne nach Gründen zu fragen, die mein Herz längst wusste und kannte. Ich liebe die Vögel in der freien Natur… Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass Vögel zu meinen liebsten Tieren zählen. Es gibt hier viele Kolkraben, oft höre ich sie im Wald oder begegne ihnen dort. Raben sind toll. Sie haben nicht nur viel Humor (wie die Stare auch) sondern sind gewitzt, schlau und findig. Die Raben kommen mir manchmal vor, als würden sie die Bedeutung eines Eulenspiegels verstehen und auch, wie nah Klugheit und Humor beieinander liegen und ein Teil der Klugheit ist, zu erkennen wo die Weisheit endet, die Menschlichkeit beginnt. Raben haben ein starkes Sozialgefüge. Raben-Eltern sind sehr fürsorglich mit ihren Kindern. Sie spielen mit ihnen und treiben Schabernack. Ich sah darüber mal eine Doku und war begeistert von ihnen. Ach bei mir gibt es blauen Vögel. Doch es sind Seelenvögel und sie stehen bei mir für die Unbeschwertheit und das Vertrauen in der Liebe. Ich sitze mit Gerda in der Taverne und erhole mich von dem Schreck der Überfahrt. Wie ich schon schrieb, hat meine mich bis nach Nevada getragen, um Meister Bashō dort zu suchen und zu finden bei neuen Freunden. Du brachtest mich in richtige Fahrrinne mit Deinem Bashō-Eintrag, der navigierte dabei.
    Im indianischen Glauben bin ich die Schneegans, das ist mein Totem und ich gehöre zum Klan der Schildkröte, mein Baum ist die Birke. Ich bin aber noch dabei, darüber mehr zu lesen und zu erfahren. Ich stelle allerdings fest, dass mich nichts daran wundert.
    Es ist. Und gut. Manches hinterfrage ich nicht, sondern nehme es für mich an und auf. Doch vielleicht habe ich deswegen eine besondere Verbindung zu dem fliegenden Volk. Vielleicht ist mein Pseudonym deswegen eine Fee… Weil ich dadurch den Vögeln etwas näher sein kann… Und versuchen ihre Freiheit zu beschützen. Natürlich betrachte ich auch Schildkröten mit ganz anderen Augen. Doch gemocht habe ich sie schon immer gern. Sie faszinieren mich…
    Und Gänse?
    Passt. Ich. Schnattergans.☺️✨
    Liebe Morgengrüße mit Federgeschüttel, hier wölkt es wattigweiß im Teuto,
    Ganz liebe Grüße zu Euch…
    Einen guten Start in das Wochenende.
    -Stefanie✨

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    • Liebe Stefanie, ja, viel gibt es über die klugen Rabenvögel zu erzählen, ganze Bücher füllen sie! Mein Sohn ist nach ihnen benannt, weil mir in der Schwangerschaft ein grosser Kolkrabe auf den Kopf flog. Erst später erfuhr ich, dass er zahm war …
      Die Schildkröte kam kurz dachnach zu mir und ist mir seitdem eine treue Begleiterin.
      Vielleicht bin ich ja eine Rabin, mit Bärinnenherz und einem Schildkrötenpanzer für den Schutz und Flügeln für die Weite in mir 😉
      herzliche Morgengrüsse an dich vom blauen Berg mit weissen Wolken
      Ulli

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  2. Liebe Ulli,
    als ich auf die Oberschule wechselte, durfte ich mir einen frisch geschlüpften Wellensittich aus der Zucht meines Onkels aussuchen. Er begleitete mich die gesamte Schulzeit bis zum Abitur. Beim schreiben meiner Hausarbeiten saß er vor mit und leckte die Tinte von meinem Füller. Oder er saß auf meiner Schulter und knapperte an meinem Ohrringe, alles Begleitung von seinem Gezwitscher.
    Für mich ist der Vogel natürlich auch ein Symbol für Freiheit!
    Ich freue mich, dass du mein Thema aufgenommen hast!
    Liebe Grüße von Susanne

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    • Liebe Susanne, witzig, dass dein Wellensittich die Tinte ableckte, sie scheint nicht sehr giftig zu sein?!

      Gestern habe ich noch meine Zeichnung von einem Raben gesucht, aber sie muss tief vergraben sein und alle Mappen wollte ich dann doch nicht durchschauen.

      Jetzt, wo der Sommer sich seinem Ende zuneigt, kommt wieder meine Lust zurück zu zeichnen, da bist du und auch Jürgen eine feine Inspiration, mal sehen, was ich zustande bringe …
      herzliche Grüsse
      Ulli

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  3. danke für den post. ich überlege auch, warum mir vögel mehr am herzen liegen, als andere tiere. weil sie so abgehoben sind? ich kann mich über jeden flugkünstler freuen. wenn ein bussard die kreise übern haus zieht, jetzt das laute tschak, tschak der eichelhäher, die herbstnahrung finden …
    liebe grüße
    ingrid

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    • Guten Morgen, Ingrid, herzlich Willkommen in meinem Café … ich freue mich, dass auch dir die Vögel am herzen liegen. Ich kann bis heute die Jäger der Zugvögel nicht verstehen, was treibt sie? Auf der Insel Gozo war es Brauch, und ist es vielleicht immer noch, kleine Singvögel in einen Käfig zu sperren, auf eine Felskuppe zu setzen, um die Zugvögel anzulocken, damit die Jäger leichteres Spiel hatten, viele Felsen waren von Patronenhülsen übersät, es hat mich erschüttert!
      Bleiben wir bei der Freude …
      herzliche Grüsse
      Ulli

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  4. das mit den zugvögeln ist mir auch eingefallen. ich wollte es nicht schreiben. auf malta gesehen. die ständer, die mit leim eingestrichen werden, wenn dann zugvögel rasten, bleiben sie kleben. männervolkssport.
    einen schönen tag für dich
    ingrid

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    • Auf Zypern und in Italien treiben sie diesen „Sport“ auch- so schade, dass sie unbelehrbar sind, die meisten wenigstens …
      hab noch einen schönen Tag
      herzlichst Ulli

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  5. Wunderbarer Vogelmorgengruß, Ulli, mit viel Gehalt in Wort und Bild. Mein Vogel, die Eule, hat einen Ehrenplatz. Und die Frage ist faszinierend: was sind sie mir eigentlich, diese Gefiederten? Ich könnte darüber einen Roman verfassen (habe ich bereits getan, 700 Seiten über den Schwanenmythos, o weh)! In meinen Legebildern sind die Geflügelten allgegenwärtig. Warum? Es ist vermutlich diese Sehnsucht nach Leichtigkeit, nach freier Bewegung, ungehemmt von der Erdenschwere. Es ist auch ihr Gesang. Da fühle ich dann die Sehnsucht des Maulwurfs ( eines meiner Lieblingslieder: „Ein Maulwurf hört in seinem Loch ein Lä-ä-ä-ä-rchenlied erklingen, und denkt bei sich, und denkt bei sich, und denkt bei sich: ach könnt ich doch, ach könnt ich doch, ach könnt ich doch so fliegen, und so-o-o-o singen.“ Die Originalvariante von Geibel macht aus dem Maulwurf einen Vogelverächter). Speziell zum Thema auch mein Legebild „Wenn einer, der mit Mühe kaum, gekrochen ist auf einen Baum, schon meint, dass er ein Vogel wär, so irrt sich der“ (W. Busch). Schau es dir mal an, wenn du magst.
    Und immer gute Flugwinde! Gerda

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    • Ja, liebe Gerda, ich hätte uch noch einiges mehr schreiben können, aber dann war ich doch zu müde und das Wesentliche war gesagt- die Eule hier im Käfig, war ein Uhu im Vogelpark, der am hellen Morgen nicht schlief, sondern uns mit seinem Hu … Hu … anlockte … ich hätte ihn so gerne befreit …
      Das Maulwurflied kenne ich nicht, es zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht- so schön- dankeee
      Maulwürfe mag ich nämlich auch sehr 😉
      herzliche Grüsse aus der Mittagspause (ist übrigens kein Opfer, sondern Entspannung und Freude)
      Ulli

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  6. Ich kann mich nicht entscheiden, wenn ich Fische sehe, denke ich, dass sie mir am liebsten sind. Aber ich habe auch lange einen imaginären Raben auf der Schulter sitzen gehabt. Und freue mich, wenn ich Rotkehlchen, Sperlinge und Dohlen sehe. Immer mal wieder wünsche ich mir einen Kanarienvogel oder einen Wellensittich – dennoch möchte ich keine Vögel einsperren. Ich liebe Hühner, Gänse und Enten – oder mag ich nicht doch Fische am liebsten? Oder doch Vögel?
    Deine Bilder sind jedenfalls wunderschön.

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    • Liebe Zoé, ich empfinde Fische als Vögel des Wassers oder sind Vögel Fische der Luft? Wie uch immer noch, ich sehe in ihnen eine grosse Verwandtschaft, nur Fische sind stumm, Vögel singen …
      danke für deins
      herzlichst
      Ulli

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  7. Vögel gehören zu meinem Leben. Mit einem Kanarienvogel und einem Wellensittich begann alles, dann kamen zwei verletzte Dompfaffen hinzu, die aufgepäppelt werden mussten. Später waren es Pappageiein und nun bin ich beim roten Milan, verschiedenen Singvögeln im Garten und natürlich bei der Kormoranfamilie gelandet.

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  8. Liebe Ulli!
    Der Vogel als Zeichen und Symbol der Freiheit: so habe ich es immer wahrgenommen. Bis ich dann – lang ist es her – gelesen habe, dass mein großes musikalisches Vorbild Bob Dylan der Meinung war, das Vögel auch nur an den Himmel gekettet seien. Der Satz beschäftigt mich bis heute.
    Liebe Grüße Juergen

    Gefällt 2 Personen

    • Lieber Jürgen,
      so weise, der Herr Dylan! Ich habe hier oben ja viel Muße die Vögel und ihr Tun zu beobachten, sie leben genauso in ihren Mustern, wie alle anderen Lebewesen, es ist wohl viel eher der Raum um sie herum, der Himmel, ihr, mit unseren Augen betrachtet, müheloses Schweben und Gleiten warum die Vögel zu einem Symbol der Freiheit wurden …
      ich danke dir für diesen Satz.
      herzlichst
      Ulli

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      • Nüchtern betrachtet ist es eine romantische Verklärung, die Vögel als Symbol der Freiheit zu betrachten, die kleinen Singvögel müssen z. T. ein mehrfaches ihres Körpergewichts an Nahrung zu sich nehmen, das müssen sie mal erst irgendwo finden… Dass sie träumerisch sich dem Spiel des Windes hingeben, auf sowas kann doch nur ein Mensch kommen… (womöglich noch ein Stadtbewohner…..)
        Aber nix füa ungut Frau Ulli
        Tobias
        (Der gerade am Reindersmeer mega-romantisch den Flug der Gänse am ’sonnenunterganggeröteten‘ Himmel beobachtet hat 😉 )

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        • Ja genau, dazu komme ich ja dann heute in der Fortsetzung. Menschen haben Wesen und Elemente zu Symbolen erkoren, wir können darüber etwas über uns lernen, Realität ist anders!
          liebe Grüsse Ulli
          ab Montag kann ich auch wieder die Gänse schnattern hören, die Kraniche trompeten, ich freue mich darauf …

          Gefällt 2 Personen

  9. Zuerst mal, Max Ernst und seine Windsbraut, diese Geschichte hat mich eben fasziniert, liebe Ulli.
    Ich kannte sie nicht und dann sah ich Dein Aquarell von 1977 und fand es wunderschön. Ich hoffe, es hängt zuhause bei Dir an einem Ehrenplatz, denn den hätte es verdient.

    Vögel in Käfigen sind mir ein Greuel! Ich mag es einfach nicht und kann auch mit den armen eingesperrten kleinen Vögelchen, den Sittichen und Kanarien hinter ihren Stäben nichts anfangen. Ich möchte sie nur befreien, sonst nichts.
    Raubvögel und Eulen haben meine tiefe Verehrung und zu Raben habe ich ein besonderes Verhältnis, das sehr in die mystische Richtung geht. Der König der Raben ist weiß *lächel*`. Ich denke an Krabat. Buch und Film fand ich hoch spannend und habe sogar in meiner Art etwas darüber geschrieben.
    Dann natürlich Rendel und Morgon, die sich auch in Raben verwandeln konnten, um lange Strecken hinter sich zu bringen oder Elsa, der Rabe in Menschengestalt. Aus *Rabenschwärze*, die ich zufällig heute von meiner älteren Tochter zurückbekommen habe, die sich auch lesen wollte *lächel*
    Du siehst, Vögel auch bei mir, liebe Ulli

    Da es schon so spät ist und ich ziemlich müde, wünsche ich Dir jetzt nur noch eine gute Nacht und ein schönes sonniges Wochenende.
    Liebe Grüße von Bruni

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    • Liebe Bruni, wenn dir das Buch „Loplops Geheimnis“ einmal über den Weg läuft, ich kanns dir nur empfehlen!
      Schön, dass du an Krabat erinnerst und an Avalon, Rabenschwärze hingegen kenne ich nicht …
      Gerade denke ich, dass auch Mythologien nicht einfach so entstanden und enstehen, sie haben ihren Ursprung in der Beobachtung und Wahrnehmung der Lebewesen und des Lebens selbst, sie erzählen auf „versponnene“ Weise was ist, was war und nähren uns auf eine andere Art.
      Hab ein schönes Wochenende, herzliche Grüsse vom morgendlichen blauen Berg
      Ulli

      Gefällt 1 Person

  10. Es ist nicht Avalon, obwohl es so sein könnte, liebe Ulli, Rendel und Morgon sind aus dem Erdzauber von Patricia McKillip. In der Rabenschwärze kämpfen Raben und Möwen gegeneinander, Kampf gegern Gut und Böse, wie eigentlich immer. Zwei Bücher ganz eigener Art.

    Ich denke auch, Mythologien entsehen durch die auffallenden Eigenarten der Tiere und Raben sind dominante, starke Vögel, die sich behaupten und von einer besonderen äußerlichen Schönheit durch das mattglänzende tiefschwarze Gefieder. Sie liefern förmlich schon durch ihr Aussehen Futter für sagenhalte Märchen 🙂

    Dir auch ein feines und entspanntes Wochenende, liebe Ulli

    Herzlichst Bruni

    Gefällt 2 Personen

    • Stimmt, in Avalon heisst die Protagonistin Morgan und nicht Morgon … danke für den Hinweis. Ich hatte mal ein schönes Buch über die Raben und die Geschichten um ihn herum, ich habe es verliehen und leider nie wiederbekommen, jetzt wäre es mehr als unterstützend gewesen- Raben gelten z.B. auch als Todesbringer und und und …
      herzlichst
      Ulli im Endspurt dieser Kochrunde- nur noch morgen, aber dieses Mal war es Freude, so eine tolle Gruppe!!! Toll, dass es sie auch och gibt, aber für den Leiter (Andreas Tröndle – 5 Rhythmen – Tanz) habe ich schon immer gerne gekocht- freundliche, offene Leiter ziehen freundliche offene Menschen an und umgekehrt, mit dem letzten Gruppenleiter habe ich bis gerade eben noch im Clinch gelegen, aber jetzt ist Ruhe, endlich!
      liebe Abendgrüsse vom klaren Himmelsberg an dich
      Ulli

      Gefällt 1 Person

  11. Pingback: Flieg, Vogel, flieg! | GERDA KAZAKOU

  12. ps.: im indianischen gibt es ja auch eine Art Horoskop, dort gibt es auch Raben, ich bin einer, ich glaube Sie gehören zum Stamm der Schmetterlinge, weiß aber nicht genau aus welcher Kultur das kommt

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