Wir sind noch nicht sehr weit gekommen

karin-kneffel-watercolours-2012© Karin Kneffel – watercolours 2012 – entdeckt bei Mützenfalterin

Am Morgen lasse ich meinen Blick über die Buchrücken neben meinem Bett wandern, er bleibt an dem hellgrünen Band von Marguerite Duras hängen: „Das tägliche Leben“. Ich lese ihren Essay „Das Haus“.

„Verzeihen Sie uns, dass wir so oft davon reden.

Wir sind da, wo unsere Geschichte sich vollzieht. Nirgends sonst. Wir haben keine Liebhaber, außer im Traum. Wir haben keine menschlichen Sehnsüchte. Wir kennen nur das Gesicht der Tiere, die Gestalt und die Schönheit der Wälder. Wir fürchten uns vor uns selbst. Wir haben kalt. Wir bestehen aus Kälte, Angst, Sehnsucht. Man verbrannte uns. Man tötet uns noch heute in Kuwait und in den ländlichen Gebieten…“

© Marguerite Duras

Sie schrieb dieses Essay 1986, wie sie stelle ich, dreißig Jahre später, fest: wir sind noch nicht sehr weit gekommen, zwar weiter, aber nicht weit; nicht als Frau und Mann, nicht mit dem Wert der Frau an sich und nicht mit dem Wert ihrer Arbeit im Haus und mit den Kindern. Noch immer ist vieles Selbstverständlichkeit und somit kaum einer Würdigung wert. Es geht mir um Gesellschaft, nicht um Einzelfälle, nicht um wenige Ausnahmen. Noch immer töten Männer Frauen. Sie werden gesteinigt, ertränkt, ausgestoßen, verstümmelt an Leib und Seele.


Ein anderer Morgen, ein anderes Buch, Anne Sextons Gedichtband (s.u.):

Hausfrau

„Manche Frauen heiraten Häuser.

Es ist eine andere Art Haus, es hat ein Herz, einen Mund, eine Leber und Stuhlgang.

Die Wände sind rosa und dauerhaft.

Schau, wie sie den ganzen Tag auf Knien rutscht,

sich treu ergeben runterspült.

Männer dringen gewaltsam ein, es zieht sie wie Jonas zurück

in ihre fleischigen Mütter.

Eine Frau ist ihre Mutter.

Das ist die Hauptsache.“

© Anne Sexton


Miniatur – Treppe

Sie schreit: „Ich bin nicht deine Mutter!“ Das stille Dorf wirft keine Echos, er verlässt das Haus. In der Nacht kehrt er zurück; zum Haus, zur Mutter, zu den Kindern. Schwere Träume färben rosa Wände grau, die eng und enger stehen. Er findet die Treppe nicht.

Die Frau wurde Mensch aus Männers Gnaden. Wir waren die Schlampen, die Huren, machten wir den Mund auf, standen wir allein.

Die Kinder, das Haus, leise Sohlen, wenn…

Die Kinder, das Haus, lauter Gesang und Gelächter ohne ihn.

Er sagt, was er seit Jahrhunderten sagt: „Alles nur für euch, nehmt, schweigt, seid zufrieden.“ Still soll sie sein, weich und gefügig. Er weint, wenn sie vor ihm stirbt. Schon am Grab schaut er sich um.

© Ulli Gau – Miniatur – Treppe


Als hätte Eine die Andere zuvor gelesen. Immer wieder denke ich in den letzten Wochen an das Bild von Karin Kneffel (s.o.), jetzt auch in Verbindung mit der Zeile aus Anne Sextons Gedicht : „Schau, wie sie auf Knien rutscht…“

Verzeiht auch mir, dass ich von Zeit zu Zeit von uns, den Frauen, rede und davon, dass wir nicht sehr weit gekommen sind, weiter, ja, aber nicht weit.


Ich spreche mit der Sekretärin des buddhistischen Zentrums hier in meiner Nähe. Ich frage sie, ob es viel Mühe macht „Liebe Freundinnen und Freunde“ zu schreiben, dass ich mich nicht angesprochen fühle, wenn auf den Rundbriefen „Liebe Freunde“ steht. Ich bin kein Freund, sowenig wie die Frau vor mir ein Sekretär ist oder die Lehrerin ein Lehrer. Die Sekretärin seufzt. Sie zuckt mit den Schultern, sie findet das nicht so wichtig. Schade!

Mir liegt nichts daran alle Wörter mit der Endung -er in -in zu verwandeln, für mich gibt es keine Weckerin, Wecker, bleibt Wecker, solange er bimmelt! Auch muss ich nicht die Sternzeichen verweiblichen, Wassermann darf Wassermann bleiben. Aber ich staune, dass wir immer noch darüber reden müssen, ob ich eine Freundin oder ein Freund bin, eine Diskussion mit uraltem Zopf, die sich für mich längst überholt hat, wie sich zeigt aber noch immer keine Selbstverständlichkeit ist, sondern eher in die Kategorie „lästig und kleinkariert“ gepresst wird. Schade, ja!

Es gab und gibt die Frauen, die mir zu radikal waren und sind. Ich war nie eine Freundin der „Schwanz-ab-Fraktion“ und ich wollte auch nie die Machtverhältnisse einfach nur umdrehen. Mich interessierten und interessieren die Eigenarten der Geschlechter, jenseits der üblichen Zuschreibungen. Mich interessieren die Momente zwischen Männern und Frauen, in denen Begegnung möglich und Verbindendes spürbar ist.

Immer noch haben wir nicht viele Vorbilder, weder wir Frauen, noch die Männer, wenn es darum geht in einer anerkannten Geschlechterdifferenz respektvoll miteinander zu leben.

„Frauen verhalten sich wie kühle rationalistische Männer oder aufgeblasene Machos, und Männer mimen den emotionalen Vamp oder die launische Frau. Auch hier zeigt sich, dass man den mittleren Weg nicht auf Anhieb und über geduldiges Nachdenken findet, sondern nur durch das experimentelle Ausloten der Extreme. Geduld auf allen Seiten und eine gute Portion Humor sind sicherlich hilfreicher als die hämische Arroganz über ungeschicktes Verhalten und die einfallslose Beschwörung eingefahrener Geschlechterrollen.“

© Sylvia Wetzel


„Man sagt mir, ich übertreibe. Man sagt mir die ganze Zeit: Sie übertreiben. Glauben Sie, das ist der passende Ausdruck? Sie sagen: Idealisierung, ich idealisiere die Frau? Möglich. Wer sagt das? Der Frau schadet es nicht, wenn man sie idealisiert.

Sie können von dem, was ich da erzähle, halten, was Sie wollen. Ich spreche für Sie wohl eine unverständliche Sprache, da ich von der Arbeit der Frau rede. Das Wichtigste ist, von ihr und ihrem Haus zu reden, vom Wirkungskreis der Frau, von ihrem Umgang mit dem Hab und Gut.

Mann und Frau unterscheiden sich immerhin beträchtlich. Mutterschaft ist nicht Vaterschaft. Als Mutter überlässt die Frau ihren Körper dem Kind, den Kindern, diese tummeln sich auf ihr wie auf einem Hügel, wie in einem Garten, verschlingen sie, trampeln auf ihr herum, schlafen auf ihr und sie lässt sich verzehren und schläft manchmal, während die Kinder auf ihrem Körper sind. Nichts dergleichen geschieht in der Vaterschaft…“

© Marguerite Duras


„Frauen hingegen passen sich ihrer Umgebung gerne einfühlsam an und „haben“ einfach keine aggressiven Gefühle. Und wenn sie sie spüren, trauen sie sich oft nicht, sie auszudrücken. Aus Angst vor Liebesverlust und Zurückweisungen scheuen sie offene Auseinandersetzungen, bringen negative Gefühle nicht zum Ausdruck und weichen so letztlich dem Leben aus. Unerkannte Ablehnung führt zu Energieabfall; daher fühlen sich viele Frauen antriebsschwach, niedergeschlagen und müde. Angenehme und unangenehme Gefühle gehören zum Leben. Verdrängen wir sie, verlieren wir unsere Vitalität. Wenn wir mit ihnen arbeiten wollen, müssen wir sie erst einmal spüren…“

© Sylvia Wetzel


Und warum schreibe ich nun all das? Weil die Zu- und Missstände in der Welt der Frauen und in den Beziehungen zwischen Frauen und Männern mein Motor für die „Miniaturen“ sind, die von Selbsterlebtem und von dem handeln, was mir meine Freundinnen/Klientinnen/Bekannte erzähl(t)en oder dem, was ich beobachte und lese.

Weil ich immer noch ein großes Ungleichgewicht sehe, wenn es um die Entlohnung für die selbe Arbeit geht, wenn es um den Prozentsatz der erfolgreichen Künstlerinnen im Vergleich zu erfolgreichen Künstlern geht, u.s.w., und natürlich geht es mir auch um die Wertschätzung für die Frau und ihrer Arbeit im Haus, mit den Kindern und hinter den Kulissen. Mir ist ebenfalls sehr viel daran gelegen, dass sich in der Politik, auf den Arbeitsstellen, in der Gesellschaft weibliche Strukturen etablieren. Es ist kein Geheimnis, dass die Strukturen noch immer patriarchal sind, mir ist nach mapatrichial. Es liegt noch viel Weg vor uns!

 

Zitate aus folgenden Büchern:

Marguerite Duras – Das tägliche Leben – Suhrkamp Verlag – ISBN 3-518-11508-1 (1200)

Anne Sexton – All meine Lieben – Lebe oder Stirb – Gedichte – S. Fischer – ISBN 3-10-072510-7

Sylvia Wetzel – Das Herz des Lotos – Frauen und Buddhismus – Spirit Fischer – ISBN 3-596-14254-7

Zum Thema Verstümmelung/Beschneidung das wohl eindrücklichste Buch, das ich je las:

El Saadawi Nawal – Ich spucke auf euch -Übersetzung aus dem Englischen von Anna Kamp – Frauenbuchverlag: München 1984 – Signatur: Lit Afr 169

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39 Gedanken zu „Wir sind noch nicht sehr weit gekommen

  1. Liebe Ulli,
    in meinem Gender Seminar wurde mir gesagt, ich sei mit meiner Emanzipation in den 80ziger Jahren stehen geblieben. Das ist jetzt drei Jahre her. Ich habe es beobachtet und es stimmt, meine Sozialisierung von Emanzipation ist tatsächlich stehen geblieben.
    Die jungen Frauen haben an der Uni haben ein anderes Verständnis ihrer Selbst als wir es hatten. Sie überlegen nicht ob Kinder oder Arbeit – nein, sie überlegen, wann der beste Zeitpunkt ist, innerhalb ihrer Karriere ein Baby zu bekommen. Manche beschliessen, dass zwischen Bachelor und Master ein guter Zeitpunkt ist, andere vor der Promotion andere wiederum danach.
    Männer sitzten während ihre Frauen arbeiten in Männerrunden im Kaffee bei uns um die Ecke, es wird geplant, wann wer für die Kinder „zuständig“ ist und wann wer arbeitet.
    Es hat sich etwas bewegt! Die jungen Frauen bleiben Frauen und sind trotzdem emanzipiert. Ich erfreue mich an diesen Beobachtungen.
    Einen schönen Freitag von Susanne

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    • Liebe Susanne, ich habe selbst eine erwachsene Tochter, die den Zeitpunkt Kinder zu bekommen, zusammen mit ihrem Partner, gewählt hat, die gemeinsam für das Wohl der Kinder sorgen und beide berufstätig sind. Wir sprechen von den Frauen und Männern aus dem sogenannten Bildungsbürgertum, gemessen aber an dem was noch immer in der Welt vorherrscht, beschreibt es das, was ich meine, wenn ich sage, wir sind weiter gekommen, aber noch nicht weit! Gesellschaftlich gesehen auch nicht, da die patriarchalen Denk- und Arbeitsstrukturen nach wie vor vorherrschen, was man zum Beispiel an Frau Merkel sehen kann. Sie macht in dem Sinn keine weibliche Politik, wenn auch schon weiblicher als noch die englische eiserne Lady es tat!
      Selbst habe ich durch meine Arbeit mit jungen Menschen viel Kontakt mit jungen Frauen. Manchmal bin ich schon erschrocken womit auch sie sich noch immer herumschlagen müssen. Es ist wichtig, dass wir uns unser Bild von der Welt immer wieder anschauen und auch revidieren, aber ich glaube, dass weder du, noch ich wirklich hängen geblieben sind, sondern, gemessen an unserem eigenen Lebensweg und der Begegnung mit „altbacken gebliebenen“ Männern Gründe haben, so und nicht anders zu denken. Trotzdem freue auch mich sehr, dass es mittlerweile viele junge und selbstbewusste Frauen gibt, die sich mit so manchem nicht mehr herumschlagen müssen, wie wir es mussten, ebenso freue ich mich über die jungen Männer, die wunderbare Väter für ihre Kinder sind! Ja, es ist ein bisschen Weg gewonnen, aber er ist noch lange nicht zuende gegangen.
      Herzlich grüsse ich dich und wünsche dir einen wunderbaren Tag
      Ulli

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  2. Mir gefällt, wie gut du das in Worte gefasst hast, bzw. wie auf den Punkt genau du die Zitate ausgesucht hast! Zu all dem mach ich mir auch Gedanken, schaue den jungen Frauen zu, höre, was meine Tochter aus den Staaten erzählt, wo viele ihre Eier frosten lassen, vielleicht bis zum Sanktnimmerleinstag. So unnatürlich finde ich das und noch viel mehr.
    Will noch bisschen rumschrubben und dabei nachdenken. Oder draußen unter Sonnenabschnitten Gartenschritte tun.
    Gruß von Sonja

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    • Liebe Sonja, du benennst etwas, das für mich sehr wichtig ist, die Frage danach, wie junge Frauen Karriere und Mutterschaft unter einen Hut bringen können (gefrostete Eier), es ist noch immer ein Spagat, trotz den Fortschritten, die sichtbar in der Haltung von vielen jungen Frauen UND Männern sind. Wie ich gerade schon an Susanne schrieb, so sind es aber in der Regel junge Frauen und Männer aus dem sogenannten Bildungsbürgertum und gemessen an der Welt und den Zuständen dort, ich sag nur Indien, sind das alles peanuts!
      Ich danke dir und grüsse dich sehr herzlich
      Ulli

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  3. Starke Texte auch diese, liebe Ulli, von dir und von den anderen redenden Frauen. Und ja, auch das Bild!

    Du sagst, du willst das „-in“ am Wort Freund nicht missen. Ich mag dies „-in“ nicht besonders, denn es führt mir jedesmal vor Augen, dass wir ein „abgeleitetes Geschlecht“ sind. Das „ursprüngliche“ ist männlich. Auch Menschin, Mondin usw sind Wortkrüppel.
    Mond heißt bei Sappho Selanna. Frau heißt Frau. Ich würde die Sprache am liebsten neu schaffen, von Grund auf, so dass diese Dualität Frau und Mann gleich kräftig ins sprachliche Denken hineinwirkt. (Beim Sprachvergleich wird man fündig: Mond im Griechischen war weiblich, ist jetzt neutrum, Fuchs und Bär sind weiblich. Hund und Katze sind wie im Deutschen männlich bzw weiblich, Rhinozeros, Walross und Krokodil sind männlich, Sonne auch usw).
    Wielange wird die Dualität Frau-Mann noch bestehen? Auflösungserscheinungen gibt es ja an ihren Rändern überall (neue Geschlechter, neues Rollenverständnis, neue Paarungen und Elternschaften). Angesichts solcher Veränderungen ist die Anrede „Freunde“ ein Kompromiss, der auf Gemeinsames, nicht auf Trennendes zielt – zumal ja der Gedanke der Reinkarnation das Geschlechterdrama in einem anderen Licht erscheinen lässt.

    Du zitierst Frauen, die das Elend der Frauen thematisieren. Ja, es ist empörend, wie schlimm es immer noch ist. Ich selbst lese gelegentlich Bücher von Männern, um ihr Frauenbild zu begreifen. Mir liegt das Buch von Houlebecque „Unterwerfung“ noch im Magen. Warum tue ich mir solche Lektüre an? Ich will wissen, wie (manche, viele, alle?) Männer uns Frauen sehen, warum und wozu sie uns brauchen. Wie Frauen Männer sehen und warum, wozu sie sie brauchen, weiß ich ziemlich gut, denn schließlich bin ich selber eine.
    Warum will ich das Frauenbild im Männerkopf begreifen? Weil sich nur konstruktiv mit etwas umgehen lässt, was man begriffen hat. Vielleicht kann man etwas davon auflösen bzw korrigieren. Oder, wenn das nicht möglich ist, sich mit dem „Sosein“ abfinden und standhalten. Oder sich entziehen und sagen: Nicht mit mir. Oder auf die große Ausnahme hoffen und an der Schaffung solcher Ausnahmen mitwirken (als Mutter eines Sohnes). Und sich einrichten in einer Kultur, in der die alte Dualität immer mehr verschwindet und an ihre Stelle die Vielgestaltigkeit tritt.

    Wie gut, dass es deine Miniaturen gibt. Sie fokussieren. Und so kann ich mir auch einiges besser zurechtdenken. Liebe Grüße von Gerda

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    • Liebe Gerda, das Buch von Houlebecque kommt jetzt auf meine Liste, danke schon einmal dafür, aber auch für alles andere. Mir gefällt deine Sicht auf die Sprache sehr, es nutzt eben wenig, wenn wir alles verweiblichen. Es gab mal ein Buch in den 1990er Jahren, leider weiss ich nicht mehr den Titel, noch die Autorin, die das Ganze auf die Spitze trieb und ad absurdum geführt hat, da war alles verweiblicht und war für mich genauso wenig stimmig, wie die jetzige Sprache. Sie ganz neu zu erfinden wäre eine Idee.
      Insgesamt geht es natürlich um die Haltung zueinander hin. Ich nahm vor einigen Jahren an einem Seminar teil, mit der Überschrift „Mannsbilder“, nur Frauen im Raum und unsere Mannsbilder, ich war zum Teil vor mir selbst erschrocken! Als ich später noch einmal darüber nachdachte legte sich mein Schreck, da mein Mannsbild zwar nicht auf die Männer in meinem Umfeld und Freudeskreis stimmte, aber auf die Gesellschaft und die Welt schon.
      Mir gefällt ja sehr der Gedanke der anerkannten Geschlechterdifferenz, um respektvoll miteinander zu leben. Ein Gedanke, den ich auch in dem Buch von Sylvia Wetzel fand, sie wiederum fand es in einem Buch von Luce Irigaray: Genealogie der Geschlechter. Autorin und Buch sind mir noch unbekannt.
      Auch ich möchte die Gedankenwelt der Männer verstehen, soweit das möglich ist. So-Sein beinhaltet ja das, was so ist und (erst einmal) nicht zu ändern ist.
      Wie immer freue ich mich über deinen ganz eigenen Ansatz.
      Herzlichen Dank und Gruss
      Ulli

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      • magst du auch noch was sagen zur der Frage des Geschlechterwechsels bei Reinkarnation? Ich finde, die ganze Frage liest sich anders, wenn man davon ausgeht, dass wir alle Männer waren, und zwar oft. Frauen natürlich auch. Solche Vorstellungen bewirken Horizonterweiterung,
        Der weiseste aller antiken Seher, Teirisias, wechselte zu Lebzeiten zweimal das Geschlecht, was ihn aber vielleicht auch nicht weiser machte …

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        • Dazu fällt mir jetzt nur spontan eine Geschichte ein. Tara war eine fleissige und erfolgreiche Schülerin des Buddhismus. Eines Tages ging sie zu einem Vieraugengespräch zu ihrem Lehrer (Lama), der ihr prophezeite, wenn sie das nächste Mal als Mann wiederkäme, ihr die Erleuchtung sicher wäre. Das regte sie so auf, dass sie beschloss so lange als Frau wiederzukommen, bis sie die Erleuchtung erfahren hatte, was geschah!
          Die Tarameditation ist mittlerweile eine der Hauptmeditationen im tibetischen Buddhismus. Der Dalai Lama soll empfohlen haben, dass besonders Männer sich ihr widmen sollen, um ihre weiblichen Anteile zu nähren …
          Tara hat unterschiedliche Merkmale, man spricht von 21 Emanationen, ihre Kraft sind liebende Güte, Mitgefühl, Heilkräfte, aber auch der gerechte Zorn mit dem sie Dämonen und schlechte Eigenschaften (die sogenannten Maras) in die Flucht schlägt, sowie bei der Überwindung von Ängsten hilfreich ist, Schönheit und Anmut gehören ebenso dazu, wie vieles andere mehr …

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      • Danke, sehr schön diese Geschichte! Besonders die Empfehlung, dass Männer die Meditation nutzen sollen, um ihre weiblichen Anteile zu stärken. Denn darum geht es ja eigentlich: um die Stärkung der jeweils unterentwickelten Anteile. Wobei die „weiblichen“ hier sehr schön beschrieben sind. Gibt es eine ähnliche Liste der „männlichen“ Anteile?
        Wenn wir nicht mehr „halb“ sein werden, sondern ganz, dann wird Liebe zwischen Mann und Frau eine andere Qualität erreichen. Sie wird nicht mehr bedürftig sein, sondern ein freies Spiel zwischen Menschen, die sich nicht aus dem Negativen (dem Fehlenden), sondern aus dem Positiven (der Fülle) heraus finden, um die Fülle zu teilen und zu mehren. Alles Liebe dir!

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        • Die Liste der männlichen Seiten ist kurz, um nicht zu sagen einsilbig: Methode (versus Weisheit), die Methode wird durch den Dorje symbolisiert, die Weisheit durch die Glocke, wenn beide zur gleichen Zeit vor dem Herzen landen, gehalten in je einer Hand, dann ist der Ausgleich da … das ist das Ziel.
          Aber es gibt bestimmt noch mehr, als nur die Methode, mir fällt allerdings nur diese ein – m –

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  4. ich jedenfalls bin all den frauen dankbar, die mitgewirkt haben, dass sich wenigstens in vielen, kleinen teilen was änderte, die all die tränen aufgewischt haben (das bild von katrin kneffel inspiriert mich zu dieser wortwahl), um bewegung ins erstarrte patriarchat zu bringen. auch ich sehe, dass aus den tränen gleichberechtigtes gewachsen ist (siehe kommentar von susanne haun), ich realisiere aber auch, dass es für das globale selbstverständnis von miteinander nach wie vor menschen/frauen braucht, die mit schrubben terrain aufrauhen, auf dem mapatrichiales (siehe letzter abschnitt von ulli) möglich wird. lieber gruss. barbara

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    • Liebe Barbara, ja, es wurden Schritte gemacht, ohne all die, die vor uns gewirkt haben, wären wir nicht soweit, wie wir sind! Ich mag es sehr, wie du Bild und Text zusammenbringst und werde nicht nachlassen mich für echte Gleichberechtigung und mapatriarchale Strukturen einzusetzen. Wie ich vorgestern in „meiner“ Frauengruppe erfuhr, ist das Thema gerade wohl wieder in vielen Mündern, was mir so nicht klar war, mir aber wieder einmal zeigt, dass es Verbundenheit und gemeinsame Felder gibt, die sich auf das persönliche Sein auswirken, ohne, dass es uns bewusst ist.
      Danke vielmals für deinen feinen Kommentar und fühle dich von Herzen gegrüsst
      Ulli

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  5. Nun habe ich alles gelesen und mal genickt und auch mal die Stirn gerunzelt.
    Ich möchte gar nicht viel dazu schreiben, ich lese schon so viele kluge und wohl durchdachte Worten in den von Dir gut ausgesuchten Texten und auch in den Kommentaren, sowohl von Dir, als auch von anderen.
    Ein Thema, das uns immer wieder bewegt und auch seltsame Dinge in unserem Hirn hinterlegt.

    Sind es nicht die Religionen gewesen, die *uns* verbrannten? Aber es hatte weniger mit Religiosität oder auch mit dem Glauben zu tun, sondern zu oft mit den weltlichen Gütern, die die Kirche auf diese Weise schnell in ihren Besitz kommen ließ. Aber auch die Angst vor unbequemem Wissen, das die Kirchengeister schlecht ergtragen konnten.
    Warum sind es die Frauen, die meist unterdrückt werden? Liegt es an dem Reizvollen der Frau, das mit Argusaugen betrachtet wird und dort verhüllt, verschleiert, wo man einem anderen Mann den *Besitz* dieses Eigentums nicht gönnt?
    Oder ist es eine elementare Angst vor dem Wesen Frau, das für den üblichen Mann (Ausnahmen gibt es viele u. ich denke hier speziell an einen *lächel*) nicht durchschaubar ist, weil sie so andere Eigenschaften hat und vom Körperbau so oft viel schwächer wirkt u. es oftmals auch ist?

    Vieles hat sich getan und vieles läuft besser, aber vor allem bei uns, im mitteleurpopäischen Raum.
    So viel ich weiß, gab es bei uns keinerlei Beschneidungen wie in afrikanischen Staaten, dafür gab es bei uns diese grauenvollen Folterungen der angeblichen Hexenwesen…

    Ich könnte noch so vieles schreiben, aber ich höre jetzt lieber mal auf, weil ich denke, das Thema ist viel zu umfangreich, um es wirklich so auf die Schnelle zu packen und das soll bestimmt auch nicht der Sinn Deiner guten Texte sein, liebe Ulli.

    Mich stört es z.B. gar nicht, wenn ich in einer Anrede als Freund bezeichnet werde, da gibt es Anderes, was mir sauer aufstößt.
    Da ich lange Jahre in einer Männerdomäne arbeitete, habe ich das Verhalten sehr vieler total unterschiedlicher Männerkollegen beobachten und auch bereden können.
    Sauer wurde ich immer dann, wenn ein südlicher Fahrer, der meine Wegbeschreibung hörte, sich sofort an ein männliches Wesen wandte, wenn es in den Raum kam, um sich von ihm haargenau das nochmal sagen zu lassen, was er von mir zwar gehört, aber nicht verinnerlicht hatte.
    Da gab es viele Beispiele, die Ähnliches zeigten…

    Wir Frauen im Haus, das ist wieder eine andere Geschichte *schmunzel*. Die lasse ich jetzt einfach mal außen vor *g*

    Vieles der Emanipation war dringend erforderlich und anderes halte ich für völlig unnötig.

    Bei Frau Merkel geht mir immer im Kopf herum, daß sie einfach mit ihrem Verstand denkt und weder männlich noch weiblich, meist… Ihr Denken ist klarer, als das vieler anderer *Vertreter* in ihrer dichten politischen Umgebung. Doch auch hier liegen Fehlerquellen, menschliche Fehlerquellen.

    Wir sollten akzetieren, daß Männer anders sind als wir und daß wir uns nicht immer verstehen können, aber achten sollten wir immer und tolernat denken – beide Seiten, denn hier und dort gibt es richtige und falsche Gedanken, Schwäche und Stärke

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    • Ja, liebe Bruni, beide Seiten haben Stärken und Schwächen und beide Seiten sind dazu aufgerufen ihnen ehrlich ins Gesicht zu schauen, sie zu spüren, zu durchdenken und gegebenenfalls zu verändern.
      Anfangs fragst du in deinem schönen Kommentar, was es denn sei, dass die Frauen seit Jahrtausenden unterdrückt werden, nun, manche sprechen vom Neid der Männer auf die Frauen, die ja nur scheinbar schwächer sind … Körperkraft hat nicht wirklich etwas mit Stärke und Schwäche zu tun, eher schon die Belastbarkeit. Bei dem angenommenem Neid geht es auch um die Fähigkeit des Gebärens … ich denke, dass hier vieles zusammenkommt und das es nie nur um eine Ursache geht.
      Heutzutage ist es zum Beispiel bei den Samen immer noch gang und gäbe, dass die Frauen, wie die Männer ihre eigenen Rentierherden haben, dass die Mädchen, wie die Jungen lernen zu fischen, zu jagen, zu töten zum Überleben, so entstehen keine Abhängigkeiten. Vererbt wird immer von der Mutter an die Tochter, vom Vater an den Sohn, das ist schon eine Art Mapatriarchat in meinen Augen. So überlebten sie seit 100ten von Jahren, wenn nicht mehr. Und vieles mehr ist denkbar.
      Zu Frau Merkel will ich noch kurz sagen, dass sie die Methoden der Männer übernehmen musste, um überhaupt soweit zu kommen, auch wenn sie hier und da weibliche Seiten zeigt, mir zu wenig!
      Was du über die Ignoranz zum Wissen der Frau von Männern schreibst, kann ich nur unterschreiben, da kann ich die Wand hochgehen und werde auch meistens sehr deutlich und das schon seit Jahrzehnten. Nein, mit mir ist nicht immer nur einfach Schlittenfahren 😉
      Ich wünsche dir ein erholsames und wunderbares Wochenende, es soll jetzt Tag für Tag wieder sonniger und wärmer werden. Gut so!
      Blaue Himmelsgrüsse an dich
      Ulli

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      • Schön dein Beispiel der doppelten Erblinie bei den Samen. Das kannte ich nicht.
        Darf ich noch ein bisschen in der Geschichte kramen? Das meiste werdet ihr beide kennen, aber vielleicht interessiert es den und jene LeserIn.
        Die Vererbung Mutter-erstgeborene Tochter war im mykenischen Griechenland noch vorhanden, half aber den Mädchen und Frauen wenig. Beispiel: Klythaimnestra, Herrscherin von Mykene, war die Mutter von Iphigenie, die daher Mykene erben würde, und die schöne Helena, Klythaimnestras Schwester, war Herrscherin in Sparta. Helena musste aus Troja zurückgeholt werden, damit die Herrschaft ihres Gemahls Menelaos nicht illegitim wurde. Und Iphigenia wurde geopfert. An ihre Stelle trat ihr Bruder, der Muttermörder Orest in die Erbfolge ein. Die Orestie von Sophokles ist eine genaue Beschreibung, auch Legitimisierung des Endes des Matriarchats (die Mutterblut rächenden Erynnien wurden zu Eumeniden, friedlichen Hausgeistern, die man in Krügen aufbewahren kann, wie die Frauen der bürgerlichen Epoche in Europa)
        Die Entrechtung der Frau ist in unseren Breiten (Römisches Reich – später RR Deutscher Nation) besonders ausgeprägt durch das römische Erbrecht (Vater-Sohn). Die Männer wollten sicher gehen, dass die Kinder der Frau tatsächlich ihre Nachkommen waren. Also überwachten sie die Frauen streng. In der Landbevölkerung des deutschen Mittelalters hatten die Frauen weit mehr Freiheiten und Rechte (germanische Tradition). Doch die wurden ihnen mit der aufkommenden „Aufklärung“ ganz und gar genommen (Hexenverbrennung) und erst im 19. Jahrhundert langsam wieder zurückerobert (Soufragetten).
        Bauernhöfe wurden über die erste Tochter vererbt. Die Aufnahme in eine Zunft setzte die Heirat mit der Tochter eines Meisters voraus. Eine Anekdote sagt, dass der Komponist Buxtehude, der eine begehrte Kantorstelle in Lübeck hielt, sowohl von J S Bach als auch von Händel aufgesucht wurde. Doch beide wollten die Tochter nicht heiraten. („Der Knochen ist zu groß“, soll einer der beiden gesagt haben). So schlug ein Recht der Tochter schließlich in eine Form der Geiselhaft um.

        Und nun? Wer nichts zu vererben hat, ist frei von solchen Sorgen. Liebe Grüße euch beiden! Gerda

        .

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      • Ich freue mich immer, wenn du in der Geschichte kramst, ich werfe das alles immer wieder durcheinander und du hast da meinen vollsten Respekt, dass du so bewandert bist. Ich danke dir. Eine andere mythologische Geschichte ist ja die von Inana, Göttin bei den Sumerern, sie wurde auch enthront, herrjeh, siehstde, jetzt fällt mir der Name wieder nicht mehr ein.
        Empfehlen kann ich auch die gesammelten „Hollegeschichten“ von Frau Göttner-Abendroth (Nomen es omen), da las ich vieles, was über unsere allseits bekannte Holle weit hinausgeht. Auch hier ging es letztendlich um die Enthronung- Holle erschien in dreierlei Gestalt, weiss und unschuldig(wie die Blüte), rot und jung = fruchtbar, wie die heranreifenden Beeren, schwarz = reif, wie die Hollerbeeren im Herbst, schwarz wie Kali, wild wie Baba Yaga … ich liebe derlei Geschichten, leider macht mein Gedächtnis da oft schlapp …
        was für ein herrlicher Exkurs! Dank und Freude sende ich an dich
        Ulli

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  6. Oh ja, liebe Ulli, es bleibt noch seeeehr viel zu tun…

    Und ob es je mal zu einer Gesellschaft kommen wird, die weder Patriarchat noch Matriarchat ist, ich wage es stark zu bezweifeln,

    zu stark verschoben sind die Machtverhältnisse auf Erden und zuuuuu kriegerisch die stets geilen Männer!

    Liebe Mittagsgrüßle von Berg zu Berg vom Lu

    Ps: was für ein toller Post!!

    Gefällt 3 Personen

    • Lieber Lu, ich glaube auch nicht, dass wir das noch erleben werden, wenigstens nicht in diesem Leben und ob und wie in anderen oder nicht anderen Leben … die Frage bleibt ja offen.
      Wir können immer nur bei uns selbst anfangen und von dort aus Samen streuen, sich mit Brüderchen Wind verbünden, auf dass er die Samen über die Erde verteile und dann den Regen rufen und die Sonne, dann geht schon das eine und andere Pflänzchen auf, des Menschen Mühlen mahlen langsam, uns hat ja auch einmal solch ein Same erreicht 😉
      Ich komme gerade von einem langen Spaziergang und war auch bei meiner uralten Freundin, der Grosstante Buche, die hat mich wieder an meine Lieder erinnert. So gut, dass es sie gibt-
      in diesem Sinne zuversichtlich lächelnde Grüsse vom noch kühlen Berg mit Sonnenschein, Wind und jetzt auch blauem Himmel, uff!
      Ulli

      Gefällt 3 Personen

      • …und ob das zukünftige Generationen mal erleben werden, liebe Ulli, ich wage es stark zu bezweifeln,

        zu unterschiedlich sind die Geschlechter, auf einen gemeinsamen Nenner meines Erachtens nicht zu bringen…

        Herzliche Sommergrüße zum schönen Sonntag von mir zu dir, Lu

        Gefällt 1 Person

        • mir geht es ja auch gar nicht um einen gemeinsamen Nenner, aber um ein respektvolles Miteinander, indem wir die UNterschiedlichkeiten auch leben können, was ja bisher kaum gelang … danke Lu und Herzensgrüsse an dich
          Ulli (bin grad sehr erschöpft…)

          Gefällt 1 Person

          • Solange sich die Männer nicht ihre sexuelle Gier a la Tölpel abgewöhnen, wird es kein respektvolles Miteinander geben, und auch ihr kriegerisches Steinzeit-Gehabe nicht abgelegt haben,

            und bei beidem sehe ich schwarz! Sie sind dzgl primitiv und werden es auch bleiben…

            Herzliche Grüße zur Nacht vom Lu

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            • ich zögere das Gefälltmirsternchen zu drücken, aber du bist es ja, der das beschreibt, was mir eben nicht gefällt, pflegen wir die kleinen die Kriese und hoffen auf Ausweitung, lieber Lu!
              herzlichst
              Ulli

              Gefällt 1 Person

              • Bonjour liebe Ulli,

                ich habe kein Vertrauen mehr zu den Männern (sicher gibt’s ein paar ganz wenige Ausnahmen, aber die gibt’s ja immer),
                sie waren, sind und bleiben immer kriegerisch und haben ansonsten immer nur Sex im Kopf, d.h. sie waren, sind und werden immer gefährlich für die Menschheit sein und bleiben…

                Herzliche Sommergrüße vom Lu

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  7. ach ja, das Gebären können habe ich auch verrgessen… Da liegt natürlich etwas sehr Entscheidenes, ein krasser Unterschied zwischen den Geschlechtern. Und doch trägt jeder zu diesem ungeborenen Kindchen bei und dann bei der Pflege, bei der Zuwendung, die ein so kleines Würmchen braucht. Die väterliche Sorge und Fürsorge ist ebenso wichtig wie die mütterliche.
    Leider fällt oft die eine Seite weg und es ist mit Sicherheit nicht das Beste für ein Kind…

    Die Samen haben eine gute Lösung gefunden und ein ebensolches Miteinander von Männern und Frauen.
    Hier ist die Gleichberechtigung keine Frage. Es gibt aber auch bei anderen Stämmen mehr Gleichberechtigung, als wir auf den ersten Blick sehen und *starke* (im Geiste meine ich jetzt) Frauen gab oder gibt es in jeder Familie, man muß nur die Generationen zurückverfolgen. Irgendwann ist sie da, die Frau, der die Männer großen Respekt zollten…

    Ich könnte schon wieder so viel dazu schreiben, liebe Ulli, aber lassen wir es gut sein.

    Für mein Empfinden ist die Frau so wichtig wie der Mann, der Mann so wichtig wie die Frau und eigentlich müßte immer ein gutes Miteinander möglich sein, in dem jeder seine Stärken ausleben kann und Hilfe bei seinen Schwächen erhält.

    Herzlichst Bruni am Freitagnachmittag und dir auch ein feines und entspanntes Wochenende, liebe Ulli

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    • Ich freue mich, dass auch du dich noch einmal zu Wort gemeldet hast, wie auch Gerda, durch euch wird das hier ein wunderbarer Austausch, so, wie ich ihn mir immer wünsche, denn seien wir mal ehrlich, ich schreibe ja nicht nur für die Sternchen und den Applaus, ich mag es, wenn unterschiedliche Aspekte einfliessen, dann kann ich lernen und ich lerne ja immer gerne dazu. Ich mag auch unterschiedliche Meinungen und Herangehensweisen, weil ich auch dadurch lerne. Allerdings kann ich dir jetzt einfach nur zunicken und sagen: ja, wir sind wichtig, Frauen, wie Männer und wenn nun die Männer das auch noch begreifen, dann ist doch alles gut – breit grinsend grüsse ich dich noch einmal für heute sehr herzlich, liebe Bruni
      Ulli

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