Asturien, Bilder und Meer – 4 –

Meer 0010

Die grüne Küste von Asturien ist eine Steilküste, die immer wieder zu einer der unzähligen und malerischen Buchten abfällt. Es gibt kilometerlange Wanderwege Richtung Osten und Westen. Wir fuhren über eine winzige Küstenstraße von Llanes Richtung Osten, stiegen zu einer der Buchten herab und wanderten an anderer Stelle durch Weideland bis zum Felsensaum. Uns imponierte die Küste sehr, unter anderem durch die bizarren Felsformationen an den Stränden und im Meer, aber auch durch die stellenweise Unterhöhlung der Küste. Das war speziell und auch ein bisschen unheimlich, als wir vor metertiefen Löchern standen, durch die bei Flut Fontänen in den Himmel schießen. Wir waren bei Ebbe dort und konnten dem unterirdischen Rollen der Wellen lauschen. Am Abend sprach ich davon, dass wir das Grollen des Hades gehört haben …

Warum auch immer noch, dieses Boot ließ mich an Googas Boote denken und das Bild ist somit Jürgen Küster gewidmet

googas boot

So schwelge ich in den Erinnerungen und bin doch längst wieder im Hier und Jetzt des Berges angekommen, wo der Frühling mächtig Einzug hält, meine Arbeits- und Wanderschaftssaison wieder begonnen hat und schon die nächsten Fahrt winken, mein Streunerherz freut sich!

Die Zeit des Sammelns hat begonnen. Die ersten Frühlingskräuter, Bilder und Geschichten habe ich vom Wegesrand aufgelesen und aufgeschnappt. Die einen kamen in die Suppe, die anderen wurden mit flinker Feder ins Gedankenauffangbuch geschrieben. Dann wieder Siesta und Verarbeitung … weitergehen.

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19 Gedanken zu „Asturien, Bilder und Meer – 4 –

    • Aber nein, lieber Jürgen, das ist wohl etwas missverständlich gewesen, es kommt noch was. Dass dir das Reliktboou gefällt freut mich sehr, hat H. entdeckt, ich kleine Frau hätte es nicht hinter der Mauer erspäht.
      Herzlichst Ulli

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  1. Ich habe den vierten Teil Ihres viel zu schnell beendeten Reiseberichts gelesen und mir die Bilder genau betrachtet, liebe Frau Ulli, und will Ihnen sagen, ich sag´ jetzt garnichts mehr und schiebe langsam die Unterlippe vor. Ach, doch noch was: Herzlichen Dank!
    Herr Ärmel

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  2. Beeindruckend die Felsformation und auch die einzelnen, übrig gebliebenen Felsen am Strand.
    Schade, dass es schon vorbei ist, doch ganz gewiss hast du weiterhin viel Interessantes zu zeigen und zu berichten.
    So ein „Gedankenauffangbuch“ habe ich auch. Praktisch. So geht nichts verloren.

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    • Drei Ausflugstage haben wir gemacht und da kann ich nicht anders, als die Linse hochhalten. Das Boot hätte ich selbst auch nie gesehen, es stand unterhalb einer Mauer, ich bin zu klein, aber mein spannenlanger Hansel, der sah es und meinte, hast du das schon gesehen? Irgendwo an einer alten Kirche, einem alten Friedhof, wo das Meer eine Art Fjord bildet, östlich von Llanes, wo es uns aber insgesamt nicht so gut gefiel … hier machte sich der Tourismus breit, Autostrassen die quasi direkt ins Meer führten, nee, nee …
      liebgrüss
      Ulli

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  3. Ich liebe solche Seiten von Mutter Allnatur sehr, liebe Ulli, wie du sie hier zeigst 🙂
    Ein wenig fühle ich mich in deinen Bildern wie Zuhause, denn ich habe im Lauf von vielen Jahren in der Bretagne fast genau die gleichen Fotos gemacht…
    es ist halt doch irgendwie und irgendwo eine ähnliche Küstenlandschaft wie ich sie zum Beispiel auf der Halbinsel Quiberon gefunden habe oder auch ganz im Westen von Finisterre…
    Dankeschön für einen weiteren feinen Bericht deiner Asturienreise, liebe Ulli,
    liebe Frühlingsabendgrüße vom Lu

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  4. Bilder voller Wunder schenkst Du uns hier. Ich bin sehr am Staunen über die Schönheit dieser wildromantischen Steilküste, liebe Ulli.
    Was meinst Du, was für ein Boot war es, was hier von der Zeit zerfressen wird, nachdem ihm der Sturm vor sehr vielen Jahren schon so sehr zugesetzt hat?
    Ich vermute stark, daß es das Boot von Schmugglern war…, hier gestrandet.
    Es würde zu dieser schroffen Küste passen *schmunzel*

    Herzliche Grüße von Bruni

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  5. Pingback: Rückblick # 9 – März |

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