Bilder und mehr aus Asturien – 1 –

Asturien liegt im Nordwesten von Spanien, eine Provinz an der Atlantikküste. Neben Sonne, Meer und Wind faszinieren die „Picos de Europa“.

Wer mehr über Asturien oder die Picos erfahren möchte, kann zum Beispiel hier schauen → oder hier →

Wir waren zu Gast bei Roswitha und Martin. Die beiden haben Ende der Neunzehnhundertneunziger Jahre einen ehemaligen Stall in den Bergen gekauft und mit viel handwerklichem Geschick, Liebe zum Detail und Verstand ein wunderbar heimeliges Domizil geschaffen.

0011 asturienKleine Spielerei am Rande, aber ihr seht, wie es richtig ist, nicht wahr?!

Im Winter hatten Roswitha und ich einen Austausch darüber, ob sich dieser Platz, diese Gegend für meine Arbeit eignet: Visionssuche für Frauen oder eine einwöchige Auszeit mit einem Solotag und einer Solonacht für Frauen. Um es kurz zu machen, dieser Platz, diese Natur, dieses Land eignen sich hervorragend.

Roswitha und Martin waren schon eine Woche vorher angereist und führten uns dann, in nur einem Nachmittag, Abend und dem nächsten Morgen, in die Feinheiten des Hüttenlebens ein, dann mussten sie auch schon abreisen. Leider!

Und … immer wieder DANKE!

Hier ist eine kleine Karte mit ein paar Kritzeleien von mir.

karte

Llanes heisst die Autobahnabfahrt via Bilbao, Santander nach Oviedo. Ab hier heißt die Richtung Posada. Von dort schraubt man sich durch Dörfer und bizarre Felsenlandschaften in die Höhe. Canales de Cabrales ist das Ziel, von dort sind es dann noch 2,5 km bis zum Haus von Roswitha und Martin. Diese 2,5 km haben es allerdings in sich. An manchen Stellen geht es linker Hand tief herunter, während sich der Weg mal mäßig, mal steil und kurvig hinaufwindet. Zwei Autos passen auf keinen Fall aneinander vorbei. Von Schlaglöchern und Matschstellen rede ich jetzt mal nicht, aber von den Kühen, die manchmal auf diesem Weg stehen, die dann aber doch zur Seite gehen … gut.

001 asturien

Hier seht ihr das Haus von oberhalb aufgenommen, es ist das rechte, mit dem kleinen roten Auto davor. Daneben ist der Kuhstall vom netten Nachbarn und seinem wachenden Hund. Das Häuschen auf der Wiese gehört ebenfalls dazu, ihr wisst schon was für ein Häuschen das ist … Ab hier gibt es nur noch Wiesen, Berge und Hecken und natürlich Kühe, Pferde, Wildschweine, Eidechsen, Füchse, Rehe, Raben, Krähen, Adler, Geier, Falken, Bussarde, Buchfinken, Meisen, Rotkehlchen und Rotschwänzchen und so einige mehr, deren Namen ich nicht kenne. Schlangen gibt es erst, wenn es noch wärmer ist, stellen aber kein ernsthaftes Problem dar, wenn man weiß wie. Ich weiß es, du auch? Ganz oben in den Bergen leben auch Wölfe und Bären, aber die wird man wohl eher nie zu Gesicht bekommen.

Heute möchte ich eine Auswahl von den Bergen im Wetter zeigen, denn Wetter hatten wir. Schönes Wetter, Regenwetter, diesiges Wetter, Nebelwetter und Wind- und Keinwindwetter. Es dreht sich schnell dort oben, das Wetter …

Dass ich ein großer Fan von Strukturen bin, ist kein Geheimnis. Ich hatte mit dem Teleobjektiv meine Freude, die Linien und Strukturen der Berge und des Landes näher zu holen. Leider stören immer mal wieder Flecken auf den Bildern, die mich schon letztes Jahr in der Bretagne ärgerten. Seitdem habe ich viel versucht, nichts half, aber Roswitha wusste Rat: eine Sensorreinigung steht an. Mir sagte man bei selbigem Problem mit meiner kleinen Sony, ich solle mir da am besten eine neue Kamera kaufen. Aaah ja. Danke Roswitha, am Montag mache ich mich auf den Weg. Doch nun zu den Strukturen.

Fortsetzung folgt

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37 Gedanken zu „Bilder und mehr aus Asturien – 1 –

  1. Hej Ulli! Sag mir bitte was ich wissen müsste beim Umgang mit Schlangen. Ich hatte nur einmal im Bereich der Obstgärten nördlich des Gardasees Kontakt mit einer und das ging ziemlich flott. Mt einem riesigen Schrei bin ich nach vorne links gesprungen, war sicher der grösste Satz meines Lebens, und die Schlange, nicht ganz klein, schlängelte im Affentempo unter mir hindurch in die Obstwiese, auf der linken Seite von Rechts einen Abhang herunterkommend. Ich habe mich sehr erschreckt. Es war die erste und einigste richtig große, dunkle Schlange, die ich in freier Natur traf. Sie wirkte ebenfalls erschreckt. Dir ein schlangenfreies, frohes Wochenende Ruth

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    • Guten Morgen, liebe Ruth, Schlangen reagieren auf Erschütterungen und schlängeln dann weg. Das heisst, dass man erstens mit festem Schritt geht und zweitens am besten mit einem Stock, den man beim gehen aufstumpt. Das funktioniert vor allen Dingen bei den Schlangen in Europa, wie es dann in anderen Kontinenten ausschaut, das kann ich dir auch nicht sagen, aber ich stelle es mir ähnlich vor, ausser bei denen, die in Bäumen hängen …
      herzliche Grüsse aus dem schlangenfreien Schwarzwald
      Ulli

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    • Wie ursprünglich es wirklich noch ist, ist natürlich eine Frage, längst haben dort oben auch Plastik und ähnliches Einzug gehalten. Ich glaube, dass es ein mühseliges Leben war, heute Dank Autos und anderem gerät schon etwas einfacher, aber Freizeit, Auszeit sind Fremdwörter. Und was wir als Auszeit bezeichnen ist ihnen so fremd, wie den Samen in schwedisch Lappland, wo ich in einer Gruppe meine erste Visionssuche machte …
      herzliche Grüsse zu dir hin
      Ulli

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  2. Na, das klingt doch nach einer feinen Sache. Der Ort könnte mir auch gefallen – sehr sogar.

    (Du hast nicht mit der Spiegelreflexkamera fotografiert? Die haben doch meist ein Sensorreingungsprogramm?)

    Auf dem Handy sehen sie gut aus, die Bilder. Ich gucke nachher noch auf dem Rechner.

    Berge und Bäume: Mit Schönheit gegen Lärm und Stress.

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    • Das dachte ich mir, dass es dir auch gefallen wird … und klar habe ich mit der Spiegelreflex fotografiert, aber sie ist eben schon ziemlich alt und kennt kein eigenes Reinigungsprogramm. Wenn alles gut geht, bekomme ich im Mai eine neue Kamera, recherchiere schon, komme aber irgendwie immer auf Canon zurück oder Olympus, mit Canon habe ich gute Erfahrungen bei der analogen Fotografie gemacht, die Nikon hat auch im Digitalsektor nicht wirklich gute Bewertungen, irgendwie kriegen die das nicht hin, während sie ja analog spitze waren …

      herzliche Grüsse
      Ulli

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      • Ähm, wir haben beide Nikon. Und ich finde ja sowohl meine eher günstige und J.s teure, ca. 10 Jahre alte, sehr gut. Aber Canon ist sicher auch klasse.
        In der Schule haben wir neu eine Sonyshot-Kleinbild mit Superzoom für um die 300.– und die macht echt klasse Bilder. (Siehe meine „Frühlingsgefühle“-Bilder neulich im Blog). Makro und alles. Ich bin ziemlich Fan von dieser Kamera.
        (Mail folgt die Tage …)

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      • Sony ist wirklich auch noch eine Marke mit der ich liebäugele, habe ja eine ältere kleine Kompaktkamera und die machte auch tolle Bilder, jetzt gehört sie Horst …
        mit meiner Nikon bin ich nicht zufrieden, der Weissabgleich hat ne Macke und vieles andere auch, aber dieses Modell ist wirklich schon richtig alt … egal, dir ein sonniges Wochenende und bis bald
        Ulli

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    • Ein bisschen wird es jetzt noch dauern, hier zieht gerade mein Alltag an und ich versuche besser mit meiner Kraft zu haushalten, das heisst dann auch: weniger Bloghausen, aber die Fortsetzung folgt auf alle Fälle – tranquillo – tranquillo
      herzliche Grüsse
      Ulli

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    • Ich glaub da kann man ziemlich lange laufen 😉 – schon stückchenweise ist es viel und jede kleine Steigung, jeder kleine Abzweig nach links oder rechts zeigt Neues- ich werde bestimmt noch öfters dorthin fahren … will noch sooo viel erwandern, besuchen, anschauen …
      liebe Grüsse
      Ulli

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  3. Wunderbare, mir unbekannte Berglandschaften, die Du mit deinem Fotoapparat perfekt eingefangen hast. Man kann sich richtig hineinversetzen, wie sich das anfühlt,… danke, dass Du uns auf diese Weise mitgenommen hast! Alles Liebe, Nessy von den happinessygirls!

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  4. Liebe Ulli,
    erstaunlich immer wieder, wie sehr andere Bilder jeder so macht. Manchmal muss ich schon eine Weile überlegen, wo das denn nun schon wieder aufgenommen sein mag. – Kommt viel rüber!!
    Bei Kameras ohne Wechselobjektiven lohnt sich eine Sensorreinigung nicht, weil ein Fachmann die erst umständlich auseinander nehmen muss, bevor er überhaupt an den Sensor kommt. Kann man das Objektiv abnehmen, ist das ja ganz einfach. — Die Unterschiede bei den Kameras sind heute so hoch nicht mehr, falls man nicht an Ausdrucke von über 30 x 40 cm denkt. Teurere sind allerdings in der Regel viel solider, — nimm z.B. die Canon EOS 100D, die Du komplett für 360 € bekommst. Die hat eine gute Bildqualität schon mit dem Standard-Objektiv (http://www.digitalkamera.de/Testbericht/Canon_EOS_100D/8341.aspx),
    aber wenn du sie in die Hand nimmst, dann ist das doch ein ziemlicher Plastikbomber. Wenn du zum Vergleich die Canon Powershot G9x in die Hand nimmst (nur eine Kompaktkamera, aber um die 400 €), dann merkst Du sofort, dass das Ding viel solider ist.
    Schönen Sonntag!
    Martin

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    • Da sprichst du ja etwas an, lieber Martin, ich bin nämlich auch ziemlich unschlüssig in der Frage, ob ich mir nun eine neue Spiegelreflex holen soll oder eine Kompaktkamera, die ja ihre Vorteile haben. Neu heraus kam eine Sony, die in den Himmel gelobt wird, von Spiegelreflex nicht mehr zu unterscheiden und so, kostet aber noch um die 1000 € und das ist dann doch zu happig! Na, ich lese mich nochmal durch, habs auch schon gemacht und am besten ist, ich gehe mal in Lüchow zu meinem Lieblingsfotoladen, der Mann berät ehrlich und gut.

      Gestern war ich auf deinem Blog und wollte mal noch Asturienberichte von dir/euch anschauen, leider hast du keinen Suchknopf …

      liebe Grüsse
      Ulli

      Gefällt 2 Personen

  5. Vielen Dank für den tollen Fotobericht mit Ein- und Aussichten aus Asturien, liebe Ulli. Wunderschön sieht es aus.
    Meine alte Nikon D200 brachte ich immer regelmässig zu Nikon Repair in Köln, dort wurde der Sensor und mehr gereinigt. Die neuere Varianten haben eine eingebaute Sensorreinigung, ich bin gespannt, ob das ausreicht. Insbesondere Aufnahmen vom Himmel verraten gnadenlos wie sauber der Sensor wirklich ist.
    Herzliche Grüße aus dem sonnigen Norfolk,
    Hanne

    Gefällt 3 Personen

  6. Hallo Ulli,
    also bei Roswitha und Martin in deren Hütte da oben warst Du. Könnte mir auch gefallen – wenn es denn nicht so weit wäre. Wunderschöne Aufnahmen hast Du hier eingestellt. Roswithas und Martins habe ich auch immer gerne angesehen.
    Liebe Grüße, und hab‘ eine schöne Woche,
    Pit

    Gefällt 1 Person

    • In Bilbao bin ich vier Jahre alt geworden, lebte damals mit meiner Mutter dort für 5 Monate, da mein Vater dort auf Montage war … dieses Mal sind wir an der Stadt vorbei gefahren, aber beim nächsten Mal will ich unbedingt wieder einmal rein, einmal wegen der Erinnerungen, die ich tatsächlich habe, zweitens wegen dem Guggenheim-Museum …
      liebe Grüsse an dich
      Ulli

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  7. Pingback: Rückblick # 9 – März |

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