Kurze Zeilen – 10 –

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„Einmal im Jahr muss man das Meer gesehen haben“, das war einer deiner Sätze. Seitdem sind meerlose Jahre was? Was bleibt und was verweht, was sich wiederholt und was einmalig Säulen in den Raum stellt. Wie Ich-Geschichten belanglos werden. Du bist ein verblasstest Zeitungsbild, aber dein Satz stellt sich noch immer in jedes Jahr.

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18 Gedanken zu „Kurze Zeilen – 10 –

    • Es bleiben mehr als nur die Sätze, auch und besonders in diesem Fall, aber was stimmt, ist dass das Bild über die Jahre verschwamm: Ob es einen UNterschied gibt wer was sagt? Ich bin oft erstaunt welche Sätze sich in meinem Kopf finden lassen und die sind nicht nur von Menschen, die mir wirklich nahe standen, aber von diesen behalte ich mehr Sätze, als nur einen!
      liebe Grüsse
      Ulli

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  1. Liebe Ulli!
    Da habe ich mich jetzt über Monate mit „Googas Booten“ beschäftigt und glaubte am Ende der Themenbearbeitung angelangt zu sein. Und dann dieser Satz. Und heute Nacht habe ich auch noch vom Bootsbau geträumt.
    Es gibt einen Zusammenhang – das spüre ich.
    Danke für den Hinweis.
    Liebe Grüße Juergen

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    • Lieber Jürgen,
      irgendeinen Zusammenhang muss es geben, ja! Interessanter Weise dachte ich bei den MeerZeilen, besonders auch bei dem, in dem es um die Schwermut ging und die Frauen, die nicht schwimmen lernten, an Googas Boote, die ich mir vor ein paar Tagen auch noch einmal anschaute. Was auch immer noch da ist, ich folge leise einem unsichtbaren Faden.
      herzliche Grüsse
      Ulli

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    • Ich kann das gar nicht so bestimmt sagen, ob es die besseren Jahre waren, es gab Jahre mit Reisen hin zu anderen Bergen, die ebenfalls gut waren und nicht nur wegen der Reise!
      Liebe Grüsse
      Ulli

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  2. Pingback: Das Meer sehen | Irgendwas ist immer

    • Liebe Christiane, wie ich schon bei dir schrieb, ich finde die Idee mit der Musik dazu wunderbar. Danke dir. Ich werde das Meer in wenigen Wochen wiedersehen, darauf freue ich mich sehr!
      Herzlichst
      Ulli

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  3. liebe ulli, das ist ja ein cooles bild.
    ich weiss nicht warum genau, aber es erinnert mich unsere familienabende in meiner kindheit, „klimbim“ im hintergrund und die überlegungen, ob wir am wochenende an die nordsee fahren.
    das passt so gut zu deinem text.
    werden alle ich-geschichten belanglos? die, die viel mit wollen zu tun haben, gewiss, die anderen, die verblassen einfach nur so, ja, stimmt, und wenn ich dann aber ein photo sehe wie dieses zB dann tauchen sie plötzlich wieder auf und berühren auf eine still prickelnde art mein herz.
    liebe grüße, eva

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    • Liebe Eva, nein, nicht alle Ich-Geschichten werden belanglos. Was mir aber zunehmend auffällt ist, dass ich in Plauderrunden nicht mehr unbedingt meine Geschichten dazu erzählen muss, wenn eine auftaucht, die bei mir eine Erinnerung weckt. Und dass ich hier im Blog auch gar nicht mehr so viel erzählen mag wieso jetzt so und nicht anders, die Erklärungen und Rechtfertigungen verschwinden, ich folge meinen Sätzen, meinen Bildern. Stattdessen freue ich mich über die Assoziationen von euch, die nicht so einen grossen Raum hätten, würde ich mich noch immer erklären. Schön und spannend ist das! ich erfahre so viel mehr von den anderen und wie das eine und andere wirkt.
      Ich habe deins sehr gerne gelesen
      herzlichst
      Ulli

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