Novembergoldgrünblau, mit einem Hauch rot

Nur manchmal sehe ich ein bisschen Novembernebel. Am Morgen, wenn ich zur Arbeit fahre zum Beispiel, da wehen manchmal Schleier über Wiesen und Bäume.

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Meistens aber blicke ich auf das silbrigweisse Band des Nebels, stehe unter strahlend blauem Himmel. Malerisch ist es, wenn man von oben schauen darf, für die Menschen unten drunter ist es grau und feucht und kühl, nicht schön!

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Das Gold dieser Tage

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Wir Bergleute sagen, dass es ein besonderer Herbst ist. Allein die frisch ergrünten Wiesen sorgen für ungewohnte Kontraste. Aber es scheint uns auch so, als wären alle anderen Farben intensiver.

Ein herrlicher Herbst, ja! Gerade dachte ich, wenn ich eine Flagge gestalten sollte, dann wäre sie goldgelb, leuchtendgrün und blau mit einem Hauch rot- für den roten Faden. Gerade stelle ich mir vor, dass dieser rote Faden die Völker in all ihrer Unterschiedlichkeit verbindet, dass er das Ende von Krieg und Entzweiung wäre.

Bei allem Schön hier oben auf dem Berg, sind die Schatten doch immer da …

0231 04.11.15 herbstzeitlos

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18 Gedanken zu „Novembergoldgrünblau, mit einem Hauch rot

    • So herum ist es doch auch wunderbar- du bringst mich da gerade auf eine Idee die Übergänge von oben nach unten, von Sonne nach Nebelland zu dokumentieren- mal schauen, gerade muss ich so viel hier oben arbeiten!
      Ich freue mich, dass dir die Bilder gefallen-
      herzliche Grüsse
      Ulli

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  1. Toll, die Nebelbilder. So etwas bekomme ich hier nicht zu sehen. Hm, brauche unbedingt eine superhohe Trittleiter für morgens …. dort oben auf der Brücke über der S-Bahn plaziert, habe ich schon ein paar Meter Vorteil … Bis dahin schaue ich hier 🙂

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  2. Pingback: Heimat und Flucht |

    • Lakritze schrieb letztens, dass es draussen immer heller ist, als von der Stube aus gesehen, ähnlich verhält es sich wohl mit den Blicken von oben und unten?! Für mich gibt es keine schönere Zeit hier oben auf dem Berg als den Juni, bevor die Wiesen abgemäht werden und den Herbst mit seinen klaren Tagen … im Frühling will ich bestimmt wieder umziehen- lach

      schön, dass du hier warst, liebe Grüsse vom Berg ins Tal
      Ulli

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      • Da hat Lakritze wohl Recht, es kommt mir auch so vor und auch, wie du sagst, von oben und unten. Gestern war so eine klare Novembersternennacht, die ich sehr ungewöhnlich fand. Habe die Sterne und Sternbilder selten so klar und deutlich über der Stadt gesehen. Ich verstehe sehr gut, was du über diese Zeiten und auch über den Juni sagst! Mir ist es hier komischerweise nie so aufgefallen, bis gestern! Und umziehen will ich auch, sowieso, lach! Mail in der Mache, ach, liebe Grüße auf den Berg

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    • Ich danke dir, ja diese Blätter haben es mir auch sehr angetan, es sind Seerosenblätter, die verwelken, die ich so auch noch nie zuvor gesehen habe- es ist eben ein besonderer Herbst!

      herzliche Grüsse und herzlich Willkommen in meinem Café
      Ulli

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  3. Pingback: Rückblick – 11 – |

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