Zyklen

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Wenn wir die natürlichen Zyklen des Lebens respektieren,

dann entdecken wir, dass jede Phase die spirituelle Dimension in sich trägt.

 

Jack Kornfield

 

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18 Gedanken zu „Zyklen

  1. Hej Ulli!
    Sind es wirklich Zyklen? Irgendwie erscheint es mir immer etwas anders – sozusagen neu.
    Vielleicht ist es unsere Perpektive? Das Bild, insbesondere Farben und Positionierung gefallen mir sehr gut.
    Sei in Gedanken umarmt Ruth

    Gefällt 3 Personen

    • guten Morgen, liebe Ruth,

      es ist ja kein Herbst wie der andere und von daher erscheint es immer wieder neu und doch ist der Herbst, der Herbst- oder meinst du es anders? Wenn … dann wie?
      Ich freue mich, dass dir das Bild gefällt.
      herzlichst Ulli

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  2. Die Zyklen des Lebens respektieren. Das hört sich nicht schwierig an. Jedenfalls nicht, was den Respekt vor der Natur betrifft. Der Natur da draußen, wohlgemerkt. Aber was ist Respekt? Was bedeutet dieses Wort? Wenn ich etwas respektiere, nehme ich es an, füge mich nicht einfach nur in nicht zu ändernde Umstände, sondern respektiere sie eben. Aber vor etwas Respekt zu haben, kann auch Angst bedeuten. Die Respektperson kann ein weiser Mensch sein, dem wir ob seiner Natur Respekt entgegenbringen, oder aber ein Mensch, der mit dem Rohrstock vor der der Klasse steht. In den natürlichen Zyklen des Lebens kann ich durchaus Spiritualität erfahren. Es fällt mir nur schwer, meinen eigenen Zyklus zu respektieren. Er macht mir noch Angst. Mein Sehnsuchtsort gestern betraf nur vorgeschoben die Nordsee.
    Ich schicke dir herzliche Grüße,
    Elvira

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Elvira, ich frage mich gerade, ob echter Respekt denn wirklich etwas mit Angst zu tun hat, klar, ich kenne diese respekteinflössenden Personen, die mich dann klein werden liessen (lassen), aber ist das dann nicht schlichtweg Angst und echter Respekt kommt vom weit offenen Herzen? Ich denke da gerne noch dran weiter- danke für den Input 🙂

      Was nun unseren Zyklus anbelangt, den des Altwerdens, dann weiss ich zwar, dass es so ist, aber noch ist es auch bei mir ein Weg der Trauer, des Verabschiedens und gleichzeitig bemühe ich mich ihm die positiven Aspekte abzugewinnen und zu sehen wo darin meine Kraft ist. Es geht Zurzeit ganz gut, mit allen kleineren und grösseren Einbrüchen …
      Dass die Nordsee gestern nur ein Sinnbild war habe ich verstanden, deswegen die abendlichen Stunden vor dem Kamin oder eine persönliche Mail … dafür ist Bloghausen dann eben doch zu öffentlich, oder?!

      liebe Grüsse
      Ulli

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    • hej Silke, schön, dass du hier einmal hereinschaust, freut mich, wie sagte schon olle Goethe (ich glaub wenigstens, dass er es war): alle Freuden, alle Leiden GANZ!
      liebe Grüsse
      Ulli

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    • -m- ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich dich verstehe- die Wahrnehmung ist ja nicht unabhängig vom Geist, sprich der inneren Haltung …
      oder wie meinst du es?

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  3. Unsere Wahrnehmung wird durch vieles gespeist; wir sind viel beeinflusster und beeinflussbarer, als wir annehmen. Das geht schon bei simplen Phänomenen, wie optischer Täuschung los. Zauberkünstler fokussieren die Aufmerksamkeit da, wo sie sie haben wollen und wir selbst haben auch so unsere Täuschungsmanöver. Und alles wird zusätzlich durch das aktuelle Gefühl verfremdet. Da bleibt mitunter nicht viel an spirituell. Ich habe einmal in einer extremen Einrichtung gearbeitet, wo hauptsächlich Menschen lebten, die aus der Langzeitpsychiatrie kamen; die umgebende Natur war grandios. Manchmal….

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    • was du über die Wahrnehmung schreibst das ist so und noch anders- ist für mich aber kein Widerspruch zur Spiritualität- das andere ist, dass es Menschen mit heftigen Geschichten gibt, wie offen sie dann noch für die Schönheit und das Grosse sind vermag ich nicht zu beurteilen. Ich kenne aber Kliniken, die genau das verbinden!

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  4. – Manchmal scheint nur der Wesenskern bestehen zu bleiben. „Spiritualität“? Ich bin damals, entgegen dem alterstypischen Trend zum Militär gegangen, weil ich mir nicht erklären konnte, wie Persönlichkeiten so „verfremdet“ werden können. In Deutschland bin ich mit Vietnam Veteranen und französischen Soldaten in Kontakt gekommen, die in der Fremdenlegion gedient hatten…
    Nach dem Militär war Natur lange für mich nur „Gelände“…
    Ich habe viele Extreme aufgesucht und gelebt damals, und irgendwie auch studiert. – Sozialarbeit – nannte sich das. In diesen Beruf bin ich dann gegangen. Ich bin nicht „intellektuell“; ich reflektiere irgendwie anders. „Spirituell“… Ich war in der „Moon – Sekte“, war bei den „Pfingstlern“ und hatte mit vierzehn lieber am evangelischen, als am katholischen Religionsunterricht teilnehmen wollen, was auch genehmigt wurde…
    Beruflich ist mit den Jahren auch einiges zusammengekommen in unterschiedlichen Bereichen. Den Ergotherapeuten habe ich damals dazugemacht, den Integrationsberater, den Jobcoach und den privaten Arbeitsvermittler. – Ich bin nicht intellektuell. – Heute weiß ich für mich, daß sich nichts, aber auch wirklich nichts beweisen läßt. Wir haben nur einen geringen Erklärungsraum und sind überaus fehlerhaft. – Heute erfreue ich mich wieder an der Natur und mache da so meine Erfahrungen. Ich lebe das ein wenig. Schamanismus gefällt mir, weil er davon ausgeht, daß nichts unbelebt ist. – Doch ich bin nicht spirituell und auch nicht intellektuell; ich wäre ein schlechter Guru, ein schlechter Politiker und ein schlechter Geistlicher. 😉 Wer weiß, was aus mir noch wird.

    Liebe Grüße,
    Frank

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