Sonntags in der kleinen Stadt oder wie weit darf Voyeurismus gehen

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immer wieder ist es Sonntag in der kleinen Stadt

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und jedes Mal ist ein Sonntag in einer kleinen Stadt  auch ein deutscher Sonntag in irgendeiner Stadt.

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Das ist das eine, das andere ist die Frage, wie weit darf Voyeurismus gehen? So weit wie das zweite und dritte Bild, was ist mit dem vierten … ?

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und stimmt der Begriff hier überhaupt? Voyeurismus, ist nicht nur die Lust am schauen und in meinem Fall auch die Lust an der Fotografie, eng betrachtet ist es die Lust am schauen und der darauf folgenden eigenen Erregung, sagt das Lexikon. Erregung spüre ich allerdings bei keinem der Bilder, es ist die Freude an den Szenen der Strassen, dem Bedürfnis sie festzuhalten und zu teilen. Wo ist die Grenze? Eure Meinung interessiert mich …

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35 Gedanken zu „Sonntags in der kleinen Stadt oder wie weit darf Voyeurismus gehen

  1. Ist Voyeurismus als Begriff nicht sexuell belegt? Genau das kann ich hier nicht erkennen. Also ist fast alles gut.
    Bleibt noch die Frage nach der Einhaltung der Regeln zum Recht am eigenen Bild und ob dies für die obigen Aufnahmen überhaupt gilt.
    Und: wo sind die Grenzen des Beobachtens und der Dokumentation dessen, was man sieht? Darüber muss ich auch noch einmal in Ruhe nachdenken.
    LG Juergen

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    • lieber Jürgen, ja, Voyeurismus ist mit Sexualität verknüpft, das meinte ich und gleichzeitig sind diese Fotos eben nicht sexistisch, was aber wäre der passende Begriff, das ist eine der Fragen, das Recht am eigenen Bild ist schon schwieriger, ich bemühe mich darum, dass die Leute, die ich fotografiere nicht wirklich zu erkennen sind, aber sind es wirklich nicht?
      danke, dass auch du noch weiter darüber nachdenken willst, vielleicht magst du mir ja das Ergebins (irgendwann einmal) mitteilen?

      herzliche Grüsse Ulli

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  2. Bisher habe ich – aus einer gewissen Unkenntnis der Gesetzeslage heraus – darauf verzichtet, Personen direkt zu fotografieren, und ich werde das auch weiterhin tun. Personen im Bild lassen sich natürlich nicht vermeiden, aber ich achte darauf, dass sie nie das Hauptmotiv sind, und – wenn irgend möglich – nicht zu erkennen. Ich werde sie allerdings nicht, wie ich es auf manchen Bildern in Blogs gesehen habe, verpixeln.
    Liebe Grüße,
    Pit

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    • ich empfinde das letzte Bild als wirklich indiskret, mich wundert es nur, dass dies noch niemand ausgesprochen hat, alle anderen finde ich okay, weil sie die Gesichter gar nicht bis ungefähr zeigen … beim letzten Bild habe ich mit dem Tele gearbeitet, ich habe nie meine Lesebrille beim fotografieren an und sah somt nicht, dass der junge Mann mich anschaute, sonst hätte ich es gelassen …
      danke dir, lieber Pit

      herzliche Grüsse vom Berg über den grossen Teich zu dir hin
      Ulli

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  3. Die Frage, ob einige meiner Bilder voyeuristisch oder indiskret sind, stelle ich mir auch manchmal, Ulli. Aber auch ich spüre keinerlei (sexuelle) Erregung, sondern einfach Freude und oft auch Erstaunen über das, was sich der Linse bietet und möchte es festhalten. Deine Bilder empfinde ich einfach als gelungene Ausschnitte aus dem Leben, zu dem nun einmal die Menschen gehören, und es ist ja auch ein Wiederspiegeln des gegenwärtigen Zeitgeistes.

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  4. Das ist eine Gratwanderung. Fotografieren darfst du als Privatperson fast alles, aber Veröffentlichen eben nicht. Ich verzichte auf meinen Blogs darauf Menschen zu zeigen, deren Einverständis zur Veröffentlichung ich nicht habe. Ausnahmen sind öffentliche Veranstaltungen, wenn dabei mehr als 5 Personen auf dem Bild sind, kann man es meines Wissen ohne Probleme veröffentlichen. Weil das aber alles komplziert ist mit den Rechten am eigenen Bild würde ich immer auf Veröffentlichungen ohne Einverständnis verzichten. Auf einen Prozess habe ich keine Lust, deshalb beschränke ich mich auf Blümchen, Tiere und Objekte

    Wie würdest du es finden, ein Bild von dir (von dem du nicht wusstest das es gemacht wurde) pötzlich in einer Werbekampagne wiederzufinden mit der du dich nicht identifizieren kannst? Ich würde vermutlich rechtliche Schritte einleiten, würde ich ungefragt ein Bild von mir im Netz entdecken, denn ob das nun Kunst ist oder nicht darüber lässt sich eben trefflich streiten. Mit solchen Bildern, wie du sie oben zeigst bewegst man sich auf dünnem Eis, mir ist das zu „gefährlich“. 😉

    Einige Infos dazu gibt es hier:
    http://anwalt-im-netz.de/urheberrecht/recht-am-eigenen-bild.html

    Liebe Grüße, Szintilla

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    • ja genau, liebe Szintilla, es ist eine Gratwanderung- ich selbst möchte natürlich nicht für eine Werbekampagne missbraucht werden, aber das ist ja nun bei mir auch nicht der Punkt. Ich mache nur im allerweitesten Sinne Werbung und das dann eben nur für mich, bzw. für das was ich schreibe oder fotografiere/kreiere … bei mir steht der Wunsch das was ich sehe, empfinde zu teilen, ich bin neugierig darauf was andere Menschen bei meinen Bildern oder Worten empfinden, es muss sich nicht mit meinem decken …
      Ich habe mich noch nie so nah an Menschen heran getraut, wie in diesem Jahr, normalerweise sieht man sie höchstens weit weg im abgewandten Profil oder von hinten und ich gestehe, dass ich es gerade etwas langweilig finde nur immer wieder Blümchen, Bäume, Tierchen und Architektur abzubilden, es hat alles seine Reize, ganz klar, nur finde ich gerade, dass es die Menschen sind, die ein Bild beleben … die etwas über die Zeit, in der wir leben, erzählen …

      dass es das Recht aufs eigene Bild gibt ist mir bekannt, nur weiss hier wirklich irgendwer wer die Personen auf den Bildern sind? -M-

      ich danke dir für deins und lasse es mal noch nachwirken
      herzliche Grüsse
      Ulli

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      • Liebe Ulli,
        es geht nicht darum, dass vermutlich keiner der hier liest, die Personen auf dem Bild erkennt. Das Problem ist vielschichtiger. Es gibt eine Menge Menschen, die das Internet immer noch für einen rechtsfreien Raum halten. Rein theoretisch könnte also jemand mit kommerziellen Interessen hier auf ein Bild stoßen, dass er wie auch immer verwerten kann. Angenommen er bemächtigt sich deines Fotos, verwendet es für eine Riesenkampagne für wasweißich (ich denke nur mal an deinen Beitrag vor diesem) und jene abgelichtete Person findet sich dort wieder und beginnt sich zu fragen wiie sie dorthin kommt. Was glaubst du was passieren wird, wenn ihr nicht gefällt was sie sieht?

        Auch gibt es inzwischen Gesichtserkennungsprogramme, d.h. du stellst ein Foto ein, auf dem man das Gesicht gar nicht gut erkennen muss und jemand jagt das Gesicht durch die Suchfunktion. Die Suchmaske erkennt auf diese Art und Weise markante Gesichtsmerkmale, vergleicht und filtert Personen mit ähnlichen Gesichtszügen heraus. Die betreffende Person hat vielleicht völlig ahnungslos hier mal ein Bewerbungsfoto eingestellt hat, woanders vielleicht mal ein Urlaubsfoto und im handumdrehen stellt man Verbindungen her und stößt auf Daten. Alles weitere ist nur akribische Recherche. Und zu was solche herstellbaren Verbindungen nützlich sind, wenn genug kriminelle Energie vorhanden ist, darüber glaube ich brauchen wir nicht schreiben.

        Dieses Risiko gehe ich nicht ein, nur weil ich ein vielleicht schönes und gelungenes Foto zeigen möchte. Das sollen andere tun, die die entsprechenden Rechtskenntnisse haben oder genug Geld (und Nerven) sich auf Klagen einzulassen. Ich glaube, dass das Persönlichkeitsrecht ein schützendwertes Gut ist. Ich bin aufgewachsen mit dem Spruch: „Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem andern zu.“ Ein Grundsatz an den ich mich halten möchte, denn ich möchte nicht in irgendwelchen Situationen fotografiert und ins Netz gestellt werden, wenn ich nicht vorher gefragt werde und einwilligen oder ablehnen kann..

        Liebe Grüße ins Wochenende,
        Szintilla

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  5. Liebe Szintilla!

    Leider verhindere ich die Kriminalität der Anderen nicht dadurch, das ich etwas nicht mehr tue, z.B. ich verhindere nicht, dass mein Fahrrad geklaut wird, indem ich nicht mehr Fahrrad fahre und selbst wenn ich es in einem gutgesicherten Bankraum einschliesse kann es geklaut werden. Ich verstehe Deine mangelnde Unsicherheit und die daraus entstehende Selbstbeschränkung, weil ich das selbst erlebe. Einschliessen, was auch immer ist für mich hier nicht die erste Wahl. Ich wünsche mir, dass wir alle gemeinsam arbeiten, an mehr Kultur für diese, unsere neue Technik: so zu Veröffentlichen; auf diese Weise, hier. (sorry für meine syntax, kriege ich aber so schnell jetzt nicht anders hin.) Und wünsche uns allen eine grosse Portion Mut. Und ich weiss doch ob meine Dinge in Ordnung sind? Und wenn nicht, werde ich es schnell merken bei eigenen und den Produkten anderer. Wir werden lernen müssen das das, was jetzt gerade ist – (2 Anschläge auf der Tastatur weiter)
    nun war. (-oder? -auch nicht?)
    Aber das war auch schon immer so.

    Herzliche Grüsse Ruth

    p.s. Mit den Fahrrädern machte ich einmal so eine kleine private Untersuchung: Mir ist niemals ein vollbeladenes, nicht gesichertes, aus weiteren Einkäufen alleingelassenes Fahrrad entwendet worden. Das Alleinlassen konnte auch im Buchladen einen ganzen Vormittag oder in der Bibliothek bis Hunger sich einstellte dauern. Mir sind so manche abgeschlossenene Fahrräder aller Provienencen ganz oder teilweise entwendet worden. Auf Norderney im Juni diesen Jahres hat jemand den Sattel an dem völlig neuen, geliehenen byk ausgetauscht, um selbst einen nicht beschädigten Sattel, der einen Riss – Triangel -bekommen hatte, nicht zurückgeben zu müssen..
    Google hat mich schon falsch citiert und ich bin immer noch an überlegen ob ich meine kostbare Lebenszeit darauf verwende, dass zu ändern. Wir sollten aber alle viel Zeit darauf verwenden Fehlinterpretationen zu verhindern.
    Was andere mit dem machen was sie von mir sehen, darauf habe ich keinen Einfluss. Wie andere das, was ich mache, beurteilen ebenfalls. Das gilt nicht erst seit dem Internet. Wie ich darauf reagiere aber schon. Civilcourage ist hier für mich das Schlüsselwort. – Du/Ihr seht das Thema hier ist auch mein. Danke Dir Ulli fürs auflegen.

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    • liebe Szintilla, liebe Ruth,

      ich habe schon heute Nachmittag eure beiden Kommentare gelsen und habe seitdem ein bisschen gegrübelt … und eigentlich reagiert ihr auch so, wie ich es mir auf diese Bilder hin gewünscht habe, wir diskutieren kontroverse Standpunkte und allein das gefällt mir.

      Und ich denke auch, dass es riskant sein kann solche Fotos einzustellen und werde somit wieder Abstand davon nehmen und mich lieber wieder diskreteren Darstellungsformen widmen, ganz auf Menschen aber wieder zu verzichten, will ich nicht mehr, aber das Wie ist in dieser Zeit, in der sich jedermann irgendwo im Netz bedienen gilt es wirklich zu beachten.

      Herzlichen Dank für euers
      habt einen feinen Samstagabend
      Ulli

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      • Ohne Risiko kein Bild. Her mit den indiskreten Bildern & Schluss mit einer gesellschaftlichen Diskussion über das Recht am eigenen Bild, die meiner Ansicht nach, zu nichts führt, denn wir reden hier nicht über Paparazzibilder, sondern das Leben auf der Straße, direkt vor unserer Tür. Und wenn wir Diskretion wünschen, dann dürfen wir uns auch irgendwann nicht mehr in der Sonne auf der Straße küssen.

        Also: Ohne Risiko kein Bild! Her mit den indiskreten Bildern!

        Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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    • Liebe Ruth,

      natürlich verhindere ich mit dem Verzicht auf eine bestimmte Handlung, nicht die kriminielle Engergie der anderen, obwohl „Gelegenheit macht Diebe“.

      Auch finde ich, ist es keine Frage des Mutes das „heimlich“ aufgenommene Foto einer Person im Internet zu veröffentlichen in der Hoffnung, dass sie es niemals erfahren wird. Mutig wäre es, das Foto zu machen, zur Person hinzugehen und zu fragen, ob sie ihr Einverständnis zu Veröffentlichung gibt.

      Warum wird das nicht gemacht? Vermutlich, weil es umständich ist, weil man meistens eine Absage erhält und weil unser Innerstes sich der Indiskretion sehr wohl bewusst ist.

      Natürlich gibt es Fotos die den Zeitgeist abbilden, die in Büchern erscheinen und einen Kunstanspruch erfüllen. Das aber eben genau ist jene Grauzone in der entschieden werden muss: Ist das Kunst oder kann das weg. *bg*

      Es gibt Bereiche in denen Selbstbeschränkung im Sinne des Anstandes und des Respekts ganz sinnvoll ist, auch wenn es keine direkten Verbote gibt. Man muss nicht alles tun, nur weil etwas nicht ausdrücklich verboten ist. Genau die Missachtung solcher ungeschriebenen Gesetze beschert uns ja grade die Flut der kleinteiligen Gesetzsesregelungen und kostenintensiven gerichtlichen Auseinandersetzungen.

      Liebe Grüße,
      Szintila

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  6. Pingback: Indiskretion |

  7. Liebe Ulli,

    ich muss sagen, dass ich solche Bilder nicht gut finde. Jemanden zu fotografieren ohne dass er etwas davon weiß, mag ich gar nicht. Ich gehe da immer von mir aus und will auch nicht von irgend jemandem abgelichtet und auf seinem Blog veröffentlicht werden. Es gibt rechtliche Regeln auch in diesen Medien und die sollten wir auch einhalten. Gerade solche Bilder, auf denen wir nicht eben vorteilhaft herüberkommen, das sind welche, die ich verwerflich finde. Da kann man der abgelichteten Person nur Unrecht tun. zudem kann man unbewusst auch Schaden anrichten. Ist wie mit dem Blitzerfoto auf dem eine 2. Person abgelichtet ist, die gar nicht im Auto hätte sein dürfen – das kann ganz schön daneben gehen.

    ..grüßt dich Monika herzlich

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    • ja, liebe Monika, wie ich vorhin schon an Szintilla und Ruth schrieb: „ich denke auch, dass es riskant sein kann solche Fotos einzustellen und werde somit wieder Abstand davon nehmen und mich lieber wieder diskreteren Darstellungsformen widmen, ganz auf Menschen aber wieder zu verzichten, will ich nicht mehr, aber das Wie ist in dieser Zeit, in der sich jedermann irgendwo im Netz bedienen kann, gilt es wirklich zu beachten.“

      und ich gebe zu, dass dieser Artikel auch provokant gemeint war …

      herzliche Grüsse Ulli

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    • ich habe auch lange bis hierher gebraucht, nun gilt es einen Umgang damit zu finden- durch diese Diskussion verändert sich mein Blickwinkel und dafür bin ich dankbar …

      liebe Grüsse Ulli

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  8. Mir gefallen deine hier präsentierten Fotografien.
    Was mir neben den Sujets gefällt, ist die ansprechende Komposition, die meinen Blick im Bild hält. Die mich ins Bild setzt. Bildet.
    Die Kommentare habe ich nur zur Hälfte gelesen. Die deutschen Betroffen- und Befangenheitsgedanken kenne ich. Entsprechende Blogs quellen über. Die Rechtslage ist eindeutig und klar.
    Da deutsche Menschen ihre Rechtsschutzversicherung normalerweise vor der Taufe haben und entsprechend klagewütig sind, zeige ich selten deutsche Menschen in meinem Blog. Die haben dann halt Pech gehabt und werden für einen oder zwei Tage über meinen Blog berühmt. (Ironiemodus aus). Überdies zeige ich keine Fotografien von Menschen in für sie nachteiligen Situationen. Sehe ich auf deinen Fotografien ebenfalls nicht. Indiskret finde ich sie auch nicht, denn du gibst keine Urteile zu den Fotografien ab. Weder im Bild noch in begleitenden Worten.
    Ich zeige hin und wieder eigene Strassenfotos (den Ausdruck mag ich lieber als street-photography) und hatte im Frühjahr eine Ausstellung damit. Bei Menschen aus sogenannten Randgruppen bin ich vorsichtig und frage vor einer Aufnahme grundsätzlich, wenn das möglich ist.
    In der Regel regt sich jedoch niemand auf, wenn man sich nicht wie der unmenschliche Bruce Gilden aufführt und nicht an deutsche Menschen gerät, die sich wichtig machen wollen.
    Mitternächtlichschöne Grüsse vom Schwarzen Berg

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    • danke Herr Ärmel, du machst mir Mut und wirfst neue Aspekte in diese Runde, die der Mentalitäten und jetzt, wo du es aussprichst erinnere ich mich an Fotos aus anderen Ländern auf denen ebenfalls Leute zu sehen waren und niemand Anstoss daran nahm-
      auch gab es schon Situationen in denen ich fragte, aber das sind dann andere Fotos …

      herzliche Montagmorgengrüsse
      Ulli

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  9. Hmmm…Voyeurismus ist meiner Meinung nach nicht nur mit Sexualität verknüpft – sondern auch mit Schadenfreude, Sensationsgier etc. Also überall da, wo Menschen vorgeführt und auch moralisch entblößt werden. Das kann ich bei diesen Fotos nicht erkennen. Aber die Grenze ist schmal, wenn man andere Menschen fotografiert. Und oft liegt es am Auge des Betrachters, was er daraus macht.

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  10. Ich vermeide publizierte Personenfotos; es sei denn, daß ich mir vorher das Einverständnis der Fotografierten einhole… Das Zurschaustellen ist mittlerweile auch fast schon Kult geworden, wenn ich an Selfies denke.
    Voyeurismus ist für mich die Lust am Schauen mit einem besonderen Personenblick, der mit „Moral“ zu tun hat.

    Liebe Grüße,

    Frank

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