I never gave up

 

dieser Song ist ein kleiner Nachschlag zu meinen letzten Artikeln: ich spucke auf euch und give peace a chance

es ist eins sich den schönen Gedanken und schönen Künsten hinzugeben, aber das andere ist die Welt und ihre Belange. Ich spüre schon länger, dass meine alte Kämpferinnennatur sich wieder meldet. Es gibt so vieles in der Welt, was mich schmerzt, das mich ruft: empöre dich, engagiere dich … dazu passt dieser Song ausgesprochen gut. Verknüpft ist er mit meiner Zeit in Berlin und den zwei Jahren, als ich Türsteherin im berühmt berüchtigten SO 36 war, damals, es waren die frischen Neunzehnhundertneunziger Jahren spielte auch Chumbawamba dort- ich tauschte sehr gerne meinen Platz an der Tür draussen mit der Tür neben der Bühne …

ich möchte gerne den Titel umbenennen in: I`ll never give up …

 

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26 Gedanken zu „I never gave up

  1. i never give up – ich sags mal in gegenwart. denn das never schließt die zukunft ein.

    was heisst aufgeben, frag ich mich. und in welchen lebensbereichen?

    loslassen ja, aufgeben nein.

    feiner impuls zum tag! winkewinke vom regental auf den regenberg 🙂

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    • aufgeben hat für mich etwas mit Resignation zu tun, mit Depression auch, beides darf „mal“ sein, aber nicht zum Dauerzustand werden und du sagst es: loslassen ja, aufgeben nein … schön, dass wir das teilen 🙂

      Jo … der Regenberg: seufz … i moag nimmi, aber davon wird das Wetter auch nicht besser, also: dancing in the rain 😉

      liebe Grüsse Ulli

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        • wenn es hoch kommt, dann haben wir hier 3 Sommertage am Stück und dann bricht es wieder ein … aber vielleicht wird es ja im Baerenthal oder in Costechaude besser … ansonsten lasse ich eben meine innere Sonne scheinen, bleibt ja nix, einzig was mich ärgert ist, dass es die feinen Beeren verregnet hat und ich nicht dazu gekommen bin sie zu Gelee zu verarbeiten 😦

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  2. Ein tolles Stück! Aufgeben? Never! Mir fällt da ein, ich weiß, es ist aus einem völlig anderen Kontext gerissen, dennoch meine erste Assoziation: „Die Schlampen sind müde, sie waren viel zu lange wach, die Schlampen sind müde, wenn auch erst am nächsten Tag….“. Es ist diese Müdigkeit, die zunimmt, die Pausen, die immer länger werden. Bis dann plötzlich mein altes (na, ja, eher jüngeres) Ich den Wecker klingeln lässt.
    Ich schicke Dir ganz herzliche Grüße aus dem Großstadtsommer

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    • liebe Elvira, es ist ja immer beides, das eine ist gut zu sich selbst zu sein, damit die Kraft erhalten bleibt und dann eben wieder nach aussen zu gehen- ich halte ja nichts von den Sätzen: lerne erst einmal dich selbst zu lieben, dann wirst du auch die Liebe finden … es ist immer beides gleichzeitig, eins geht mit dem anderen Hand in Hand …
      ich freue mich, dass du deine Pause unterbrochen hast und hier vorbei geschaut hast- danke

      liebe Grüsse in die Sommerstadt vom Regenberg
      Ulli

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      • Na, ja, ich habe eine ganz, ganz kleine Anzahl Blogs, die ich einfach immer weiter lesen möchte. Da habe ich für mein iPhone eine feedreader-app gefunden, die mir die neuen Artikel dieser fünf Blogs anzeigt. Und wenn ich den Rechner hochfahre schaue ich in diese Blogs rein.

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  3. ich denke, die kunst ist ganz eng verbunden mit der welt und ihren belangen.
    ich meine, solange es keine mentale transformation und verständnis gibt hin zu frieden und gerechtigkeit, etwas, was kunst durchaus leisten kann, wird man im aussen weiterhin ausbeuten und bomben werfen.
    und auch: selbst ein roter punkt auf der leinwand kann in bestimmten momenten ein hoch politisches potential haben. siehe diktaturen: das erste was verboten wird, ist der freie ausdruck, sprich kunst. die machthabenden wissen um die transformierende und befreiende wirkung von kunst.
    ich auch: i’ll never give up :))
    alles liebe,
    eva

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    • ja, liebe Eva, das ist wahr!

      Für mich selbst ist es neu die beiden Themen am PC per Fotomontage miteinander zu verknüpfen, vieles ist mir zu glatt, sodass ich nun überlege wie ich mehr Ecken oder „Schmuddel“ hineinbringen kann, ansonsten gibt es ja immer noch Papier, Kleber, Farben und Stifte …

      da sind wir doch ziemlich viele, die nicht aufgeben …
      herzliche Grüsse Ulli

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  4. Den Song kannte ich gar nicht und dass du mal als Türsteherin warst, finde ich ziemlich mutig. 🙂 Mir geht es genauso, mich hat eine große Empörung gepackt über das, was in der Welt geschieht, hauptsächlich die Kriege. Ich stimme zu: Aufgeben sollte man nie, auch wenn die Situation manchmal hoffnungslos scheint.

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  5. Jetzt schaut mich Vladimir Tretchikoffs „chinese girl“ schon zum zweiten Mal aus deinem Blog heraus an. Es gibt für mich eine persönliche Geschichte zu dem/mit dem/über das Bild – vielleicht soll es mir was sagen, dass es nun schon zum zweiten Mal bei dir auftaucht … *grübel

    Liebe Grüße, Szintilla

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    • Liebe Szintilla, wieso denn das zweite Mal? Ich sehe dieses Bild hier zum ersten Ma -m- aber wenn es mit einer persönlichen Geschichte verbunden ist, dann …
      vielleicht will ja nur die Geschichte raus, wohin auch immer noch? 😉

      herzliche Grüsse Ulli

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    • upps, liebe Szintilla, ich dachte, dass ich es damals dann doch nicht eingestellt hätte, eijei ich werde alt, Hiiiilfe 😉
      danke fürs aufmerksam machen!
      Ich bin erstaunt, wie gut du dich auf meinem Blog auskennst, fühle mich geehrt und sende dir errötende Grüsse
      Ulli

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  6. Pingback: nenn mich cow-girl, babe |

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