Berge und Meer

wasser

Der Zorn ist in die Wellen gefallen, schaukelt sich weich in ihrem Vor und Zurück. Ich liege auf dem Muschelstrand, ein Wal bläst schüchtern seine Fontäne, Fischkutter gleiten über den Horizont. Das Wir verlor sich zwischen der Höhe der Berge und der Weite des Meeres. Ich lausche den Möwen, fülle die leeren Räume mit mir und schaue, wie der Wind das Wasser kräuselt. Dein Land sind die Berge, meins die Felsen am Meer, wo sollten wir uns je wiederfinden?

(Text und Bild copyright Ulli)

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11 Gedanken zu „Berge und Meer

  1. Es klingt ein wenig so, als seien Träume zwischen Bergen und Meer verloren gegangen… Lieben Gruß auf den Berg, von wo Donnergrummeln ins Tal dringt, der Himmel ist düster hier unten.

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    • auf alle Fälle damals das Wir und mit dem Wir sind ja auch immer Träume, Hoffnungen und Wünsche verbandelt, danke, liebe Rotewelt …
      herzliche Grüsse vom grauen Regenberg
      Ulli

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  2. Pingback: meer | isla volante

  3. Liebste Ulli,
    mich trifft dieser Text. Einst schrieb ich wohl vom Gleichen – das große Meer in der Gestalt eines immerhin sehr weiten Sees gesehen. Nur ist es (noch) die optimistische Variante, um die ich damals schon sehr ringen musste, ich suchte sie fast mit Gewalt. Schau hier: https://fraurebis.wordpress.com/2009/11/19/berg-und-see/
    Und inzwischen ist alles anders … es ist ja auch sehr lange her.
    Hab es gut heute, mit und zwischen all dem, einen lächelnden Gruß zu Dir,
    Frau Rebis

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