weißes Zimmer (zum Großmutterprojekt)

008 das Bunt meiner Großmutter

009 das weiße Zimmer

draufklick = groß – please klick to enlarge

Heute

habe ich die ersten Tafeln erstellt. Bevor ich aber Galerie III mit dem DenkMal für Groß(e)Mütter eröffne gilt es noch Rücksprache mit all denen zu halten, die mir ihre Bilder und Texte zugesendet haben und ihnen meine Gestaltungsideen zu zeigen, ihr Einverständnis einzuholen. Auch bei meinen eigenen Sachen freue ich mich über ein feedback. Vier, sechs, acht … Augen sehen mehr! Ich sage jetzt schon DANKE!

Heute,

während ich an den Tafeln arbeitete, lief das Radio im Hintergrund, wie fast immer SWR 2:

Das Mädchen mit den Schwefelhölzern

Helmut Lachenmann / Robert Wilson:
„Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“, Musik mit Bildern
Nach Texten von Hans Christian Andersen, Gudrun Ensslin und Leonardo da Vinci
mit Angela Winkler (Performance)
Hulkar Sabirova, Yuko Kakuta (Sopran)
Yukiko Sugawara, Tomoko Hemmi (Piano)
Mayumi Miyata (Sho)
Noemi Peters, Paula Stelte, Marlen Tyburzy (Kind)
ChorWerk Ruhr
hr-Sinfonieorchester
Musikalische Leitung: Emilio Pomarico
Klangregie: Norbert Ommer

ein Märchen, das, wie kein anderes, mit meiner Großmutter verbunden ist.  Hier ist meine Geschichte und eine Fotomontage dazu, beides vom 17.06.2012.

Wie zufällig ist Leben?

Wie verbunden?

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12 Gedanken zu „weißes Zimmer (zum Großmutterprojekt)

  1. Liebe Ulli!
    Das fängt ja vielversprechend an. Ein tolles Thema. Ich bin sehr gespannt auf Deine Gestaltung der einzelnen Beiträge und hoffe, dass Du die Ausgewogenheit zwischen Nostalgie, Kitsch, echten Emotionen und Sachlichkeit hinbekommst. Wenn Dinge oder Sachverhalte zu sehr auf den Sockel gehoben werden, werde ich immer skeptisch.
    LG Juergen

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    • deine Skepsis kann ich gut nachvollziehen, als ich letztes Jahr um diese Zeit das Projekt los getreten habe, wuchsen viele Fragen, nicht nur in mir, auch zwischen mir und denen, die mir ihre Großmutterbilder zugesandt haben- dabei geht es vornehmlich um die Rolle unserer Großmütter während des dritten Reichs- gestern habe ich eine Tafel erstellt mit ebensolchen Fragen, die wir nämlich meistens gar nicht beantworten können, weil ein Schweigen in den meisten Familien darüber geworfen wurde. Ich weiß, dass meine Großmutter, als in Polen Geborene, auf der Verfolgtenseite stand, ihre Verluste sind dem gezollt. So wird es wohl eher nachdenklich, denn kitschig. Und dennoch bleiben die Kinder in uns, unser Erinnern … ja, ich bin auch auf das Endresultat auch sehr gespannt-

      danke dir für deins
      herzliche Grüße vom Schneeberg
      Ulli

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  2. Liebe Ulli,
    ich bin auch schon neugierig.
    Und ich bin immer wieder erstaunt, wie präsent unsere Großmütter noch in uns sind.
    Zu wievielen Generationen vererben wir dieses Wissen an sie? Mein Sohn hat das Wissen an meine Großmutter noch in sich, kann er es seinen Kindern weitergeben?
    LG Susanne

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    • das stimmt, liebe Susanne, einerseits sind sie sehr präsent, andererseits sind viele Fragen offen geblieben. Fragen, die wir als Kinder nicht stellen konnten … nun, wo sie nicht mehr leben, ist es zu spät … meine Kinder haben meine Oma nicht kennenlernen können, aber sie wissen zumindest, dass sie für mich absolut wichtig war.Nun bin ich ja schon selber Großmutter, da erinnere ich mich häufiger an meine, sie ist mir Vorbild in puncto Geduld, mehr als es noch bei meinen Kids war. Ich genieße die herzenswarme Beziehung zu meiner Enkelin sehr und wünsche mir, dass ich für sie das sein kann, was meine Oma für mich war: eine warme Hand, ein Berg zum ankuscheln, etwas Verlässliches, sowie inspirierend für die kleinen Hände …

      herzliche Grüße
      Ulli

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  3. Mir fehlen gerade die Worte um mein Gefühl auszudrücken, das ich beim Lesen bekam. So ein starker Kontrast zwischem dem Weiß und dem Bunt. Ein Schnitt. Einschnitt.
    Liebe Grüße schicke ich Dir!
    Elvira

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    • liebe Elvira, das finde ich jetzt interessant, denn genau darum ging es mir, um den Kontrast, hier das Weiß des Krankenzimmers, das sie nie mehr verließ, dort ihr Bunt, allerdings überlege ich schon, ob ich die Schrifttafel wirklich so bunt lasse … gestern habe ich 17 Tafeln gemacht, da ist viel nachspüren und hinsehen nötig, ich freue mich allerdings, dass ich es jetzt wieder kann!

      herzliche Grüße Ulli

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      • Dank dir für die Einladung, aber einerseits müsste ich mich erst einmal selbst damit auseinandersetzen, wozu ich mir schlichtweg momentan keine Zeit nehmen möchte und andrerseits bin ich mir auch nicht klar, ob ich damit in einen Blog gehen möchte, weder in meinem eigenen, noch in einem anderen. Trotzdem nochmal danke für die liebe Einladung dazu.

        Herzliche Grüße, Szintilla

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      • ja, manches ist eben doch sehr privat und ich kann gut verstehen, wenn du und auch andere sagen, nein, das gehört nur mir allein! und weil es eben privat ist bleiben die Bilder auch anonym, was anfänglich anders geplant war …

        hab einen feinen Tag
        herzliche Grüße
        Ulli

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