digitale Höhlenmalerei IV

0199 29.11.13 digitale höhlenmalerei jäger und sammler

„Willst du wirklich nichts zu diesem Bild schreiben?“

„Nein, warum denn?“

„Weil die Leute auch gerne etwas zu lesen haben.“

„M … ist das so?“

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14 Gedanken zu „digitale Höhlenmalerei IV

  1. Nicht immer ist das so. Ohne Worte bleibt viel mehr Spielraum für eigene Interpretationen. Für mich ist das Ansehen eines Bildes manchmal wie es Sitzungen in der Psychoanalyse waren: Ich schaue, was es in mir auslöst und frage mich, was mir das über mich sagt. Immer öfter aber lasse ich Bilder nur auf mich wirken. Spüre der Stimmung nach, fange die Schwingungen ein.
    Worte des Künstlers sind dann notwendig, wenn er etwas ganz Bestimmtes aussagen möchte. Etwas, das ihm wichtig ist. Von dem er befürchten muss, dass es nicht erkannt wird.
    Liebe Grüße an Dich!
    Elvira

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    • liebe Elvira, ich lasse auch lieber wirken, und ist es nicht generell so, dass Bilder, die einen besonders berühren oder sich festsetzen etwas mit einem selbst zu tun haben, ob wir es nun verstehen oder nicht?
      Ich mag die Verkopfung in der Kunst nicht, diese Frage: was will mir der Künstler, die Künstlerin sagen … wir können immer nur ahnen, spüren.
      Ein anderer Aspekt ist Schönheit, eine Triebfeder für so manche dieses und jenes Bild zu kreieren …
      hab ein feines Wochenende
      herzliche Grüße
      Ulli

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    • ja, liebe Soso, so sehe ich das auch, dass ich blogge und tue was ich will- ich las es letztens bei jemanden, dass Bilder Text wollen, sodass ich den Faden aufnahm und es als Frage einstellte … es kommt vielleicht darauf an, was jemand (erreichen) will 😉
      herzliche Grüße vom Schneeberg
      Ulli

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    • ich bin eigentlich kein großer Fan von eels, suchte gestern etwas ganz anderes, stolperte dann über diesen song und dachte: okay, nehme ich eben ihn … es ist manchmal zu dumm, wenn ich mich an Texte und Melodien erinnere, aber nicht an die Interpreten … seufz
      ein schönes Wochenende wünsche ich dir
      herzlichst Ulli

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  2. Bilder mit und ohne Text – geht doch beides.
    Warum soll man dann nicht mal diese oder jenes tun? 😉

    Gemeinsam aufgespießter Fisch aus dem Steinhuder-Meer?
    Hoffentlich hat er keine Stolpersteine im Bauch, die er den beiden vor die Füße plumpsen lässt. *g*

    Liebe Grüße, Szintilla

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  3. Die Eels sind eine meiner Herzensangelegenheiten, eine meiner wirklichen wichtigen Begleiter, Ulli. Eckig, voller Kanten & Schönheit, manchmal erst auf den zweiten Blick. Tun was man/frau tun muss, ohne große Erklärungen, der Interpretation & damit eventuell auch dem Widerspruch hingegeben. So passen Musik & Deine feine Komposition ganz wunderbar zusammen. Wie füreinander gemacht!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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    • zusammen den Fisch fangen, über dem Feuer braten und verspeisen, denn Mahlzeit, so hörte ich einmal, kommt von „vermählen“ und das, ja das, wäre ein frisches Gefühl!

      danke, lieber Florian
      herzliche Grüße
      Ulli

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  4. Pingback: Sonntagsbild #42 |

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