über schlaue Sätze – about clever sentences

01

„Gesundheit ist das größte Geschenk.
Zufriedenheit ist der größte Reichtum.
Vertrauen ist der beste Verwandte.“

„Health is the biggest gift.
Contentedness is the biggest prosperity.
Confidence the best relative.“

Buddha

diese drei Sätze fand ich in einem Roman, der ansonsten nicht wirklich erwähnenswert ist. Nenne es einen modernen Roman mit esoterischen Leichtwahrheiten verbrämt … da klappe ich es nun, nach noch nicht einmal der Hälfte, lieber zu und lese stattdessen einen neuen Krimi von Hakan Nesser!
Dennoch sind diese drei Sätze nun keine Unwahrheiten, aber was sie verschweigen ist die Achtsamkeit, die es braucht, um gesund zu sein und zu bleiben (und selbst das ist keine wirkliche Garantie!), die es braucht, um am Ende des Tages zufrieden auf den gelebten Tag zu schauen, als wieder einmal zu denken, ich wollte doch noch dies und das und jenes … und sich somit dem Nichtgenügen anzuklagen … Achtsamkeit, die es braucht, um dem/der Verwandten jeden Tag mit offener Türe zu begegnen, statt wieder einmal dem Cousin, dem Zweifel, Tür und Tor zu öffnen.

This three sentences I found in a novel, which I closed now, because it starts to bore me. Call it modern literature with light true sentences, a bit of esoteric mixed with Buddhawisdom.
Not, that I think, that this three sentences are wrong, but what is not said is, that it needs awareness. Awareness which is needed to be and to stay healthy (even then, there exist no guaranty), which is needed, to be content at the end of a lived day, instead of clinking on what wasn`t done. Awareness which is needed, to meet the relativ by my open door, instead of welcome his cousin, the doubt.

Somit heißt das Zauberwort „Achtsamkeit“. Die Achtsamkeit ist es, die mich während des Alltagsgetriebe immer mal wieder innehalten, stillstehen und mich im Moment verankern lässt, ich mich frage: was ist gerade jetzt? Was sehe, höre, rieche, schmecke, spüre ich? Dies ist sich Gewahrwerden, -sein und -bleiben was wirklich ist und das ist oftmals sehr viel leichter und schöner, als wir, verfangen in unserem Gerenne von hier nach da und den vielen schlechten Nachrichten, mit denen man uns tagtäglich überschwemmt und versucht klein zu halten, wahrnehmen.

Therefor the magic word is „awareness“. Awareness reminds me to stop during my allday runnigs from here to there, let me get quiet for a while und open my mind for the moment of here and now. How does it taste, what do I see, hear, feel? This is to become open about all the beauty and lightness, instead of clinking to the bad news, which are trying to overflow us and to let us feel little.

Noch einmal zurück zu diesem Roman, dem ich nur einen Titel eines gerade neu erschienen Buches entgegenhalten kann (nein, ich habe es noch nicht gelesen und weiß auch nicht, ob ich es je werde):

Warum glücklich sein und nicht lieber normal?

Ja, warum eigentlich nicht …

Back to this novel, I want to answer to this with a title of a new novel, which I didn´t read until now, not knowing if I will ever do:

Why being happy, instead being only normal?

Yes, why not …

02

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12 Gedanken zu „über schlaue Sätze – about clever sentences

  1. Liebe Ulli,

    Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber, sowie Respekt und Toleranz, das sind ganz wichtige Werte, die es gilt hochzuhalten.
    Was du schreibst: „Was sehe, höre, rieche, schmecke, spüre ich? Dies ist sich Gewahrwerden, -sein und -bleiben was wirklich ist […]“, darauf ging ich näher bei deinem Kommentar bei mir ein.

    Achtsamkeit ist wirklich ein Zauberwort.

    Liebe Grüße zu dir, Szintilla

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    • vielleicht hätte ich es noch extra betonen sollen, aber im spüren, liegt natürlich für mich auch die Achtsamkeit den Anderen gegenüber, ob nun Mensch, Pflanze oder Tier …

      na, dann schaue ich doch gleich noch einmal gerne bei dir vorbei
      bis gly 😉

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  2. Achtsamkeit kann nicht erzwungen werden – schön, wenn es Menschen gelingt, sie nicht nur für sich selbst einzusetzen. Szintilla hat das sehr gut beschrieben: …sich selbst und anderen gegenüber…! Achtsamkeit setzt Beob-acht-en voraus und das Beobachtete folgerichtig umzusetzen.
    Herzliche Grüße schicke ich Dir!
    Elvira

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    • Achtsamkeit kann man trainieren, man kann sie nicht bei anderen erzwingen, da gebe ich dir Recht, wie man eigentlich nichts erzwingen sollte, ob nun bei sich oder bei anderen … sanfte Erinnerungen sind sehr viel effektiver, als all dieses: ich muss …
      wie ich gerade schon an Szintilla schrieb, im spüren liegt für mich die Achtsamkeit den anderen gegenüber, sei es nur Mensch, Pflanze oder Tier …

      herzlichst
      Ulli

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  3. Superschöne Bilder, die sicher durch Achtsamkeit entstanden sind! 🙂
    Achtsamkeit schützt nur leider nicht vor Krankheit, aber macht uns zufrieden und damit reich, dem stimme ich zu.

    ..grüßt dich Monika

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    • liebe Monika,
      zuerst einmal freue ich mich, dass dir die Bilder gefallen. es stimmt, im Wald zu fotografieren ist immer eine ganz besondere Herausforderung!
      Und ja, Krankheit hat immer eine ganz eigene Dynamik, die nicht wirklich immer leicht nachzuvollziehen ist, aber vielleicht ist das auch gut so, hält es uns doch auch eine Art Demut, in dem Sinn, dass Krankheiten uns daran erinnern, dass wir nicht all-mächtig sind …

      gaaaanz liebe Grüße
      Ulli

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